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Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
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Kultur

»I can see you from the Future«

Tanz aus aller Welt - auf allen Bühnen

In die Zukunft zu schauen, fällt uns trotz Prognosen, Hochrechnungen und Analysen immer noch schwer - erst recht, wenn es sich um die persönliche Zukunft handelt. Was will ich mit meinem Leben machen? Welchen Beruf ergreifen? Wie werde ich glücklich? Immer früher müssen Kinder und Jugendliche - und ihre Eltern - Entscheidungen treffen: Auf welche Schule soll ich gehen? Für welche Hobbys habe ich neben dem vollen Schulalltag noch Zeit? Welcher soll mein Weg sein? Es ist keine Neuigkeit, dass ein durchgeplanter Tag für Kinder und Jugendliche auch kontraproduktiv sein kann - Körper und Geist brauchen immer wieder freie Zeit und Langeweile zum Verarbeiten, Nachdenken und für Kreativität. Der Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter - die Jugend, die wir gern im Rückblick leicht melancholisch glorifizieren - ist eine Zeit der großen Verunsicherung: Man nimmt seinen Körper anders wahr, muss seinen Platz in Schule, Freundeskreis und Familie finden und ein emotionales Wirrwarr aushalten.

»I can see you from the future«:
Gili Goverman, Marie-Christine Haase, Johannes Schmidt
© Andreas Etter

»Do you hate this song as much as I do?«, singen Gili Goverman, Marie-Christine Haase und Johannes Schmidt ab 16. März auf der Studiobühne U17 des Staatstheater Mainz - sie spüren gemeinsam mit vier Musikern an Geige, E-Gitarre, Tasten und Schlagzeug der Jugend als Zeit des Übergangs nach. In einem Theaterabend für junges Publikum ab 12 Jahren, der zwischen Albumreleaseparty, Musikvideo und Performance changiert, werden mit Songs, Bewegungen und Texten der amerikanischen Autorin Sarah Manguso Bilder und Situationen lebendig, die jeder kennt: Die Merkwürdigkeiten der ersten Liebe, die Veränderungen im Verhältnis von Eltern und Kindern, der nächtliche Ausflug mit Freunden, der Typ in der Schule, der einen immer geärgert hat...


»I can see you from the future«
Musikheater von Jesse Broekman, Sara Ostertag, Nanna Neudeck
ab 12 Jahren
Ab 16. März 2017 auf U17





Das tanzmainz festival #2

Endlich ist es soweit...

Mit großer Vorfreude von vielen herbeigesehnt, besetzen großartige Tanzcompagnien und Choreo­graf*­innen aus aller Welt zum zweiten Mal das Staatstheater. Zehn Tage lang, vom 23. März bis zum 1. April verwandelt sich beim tanzmainz festival #2 das Zentrum von Mainz zum Hotspot für zeitgenössischen Tanz. Sie kommen aus Italien, Slowenien, Großbritannien, Schweden, Brasilien, Frankreich, Kanada, Belgien, Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien und natürlich aus Deutschland: Klingende Namen und noch zu entdeckende Künst­ler*innen, Solotänzer*innen und große Compagnien. Im Gepäck für Mainz haben sie mitreißenden Tanz, der wunderschön sein kann, verblüffend, zuweilen provozierend und abgründig, melancholisch und hochkomisch. Getanzt wird auf allen Bühnen, außerdem gibt es die beliebten Partys im Glashaus, die Chance, eigene Tanzerfahrungen zu machen, Einführungen, Publikumsgespräche - das Festival ist eine Einladung, ganz nah dran zu sein an der faszinierenden Welt des Tanzes. Die kleinen Spielstätten sind bereits ausverkauft und auch im Großen und Kleinen Haus wird es langsam eng - wer dabei sein will, sollte sich jetzt schnell seine Karten sichern!

Zu Gast beim tanzmainz festival #2: Compagnie Marie
Chouinard (Frankreich): »Le sacre du printemps«
© Lucy M. May, Carol Prieur

Dass das tanzmainz festival #2 mit sehr fairen Eintrittspreisen und in dieser Qualität in Mainz stattfinden kann, ist den großzügigen Förderern und Sponsoren zu verdanken:
Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, Kulturfonds Peter E. Eckes, Lotto Rheinland-Pfalz, Mainzer Volksbank sowie Institut Français, Ministère de la Culture et de la Communication (Frankreich), Frankreich - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, Forderverein Ballett Mainz e.V., Stiftung Mainzer Theaterkultur, Theaterfreunde Mainz e.V.


»tanzmainz festival #2«
23. März bis 1. April 2017
auf allen Spielstätten des Staatstheater Mainz




Weitere Informationen auf www.staatstheater-mainz.com