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Rheinhessen

Eine schmackhafte Kreuzung wird 100 Jahre alt

Das Treffen der deutschsprachigen Weinbruderschaften richtet im rheinhessischen Jubiläumsjahr die Weinbruderschaft Rheinhessen zu St. Katharinen aus. Ein wichtiger Programmpunkt des dreitägigen Treffens ist die Verleihung des Scheurebe-Preises.


Georg Scheu

Sie ist längst wieder im Kommen, die Scheurebe. Trocken bis halbtrocken ausgebaut harmoniert die Kreuzung aus Riesling und der Bukettrebe (Silvaner x Trollinger) sehr gut mit kräftig gewürzten Speisen und solchen mit asiatischen Aromen.

Die Kreuzung stammt von Georg Scheu, der 1916 in der damaligen Landesanstalt für Rebenzüchtung Alzey mit seinem 88. Sämling einer Kreuzungsserie die erste Scheurebe anpflanzte. Der gebürtige Krefelder hatte vor seinem Engagement in Alzey erste Wein-Erfahrungen in Geisenheim gesammelt und konnte sich mit den säurebetonten Rieslingweinen der Region wenig anfreunden. Sein Fokus als Rebenzüchter war deshalb auf fruchtige, aromatische Sorten gerichtet.

100 Jahre später feiert die erfolgreiche Rebenzüchtung ihr Jubiläum, nicht wie ursprünglich vorgesehen in der »heimlichen Hauptstadt Rheinhessens« in Alzey, sondern auf der Laubenheimer Höhe in Mainz.

Deutschlandweit werden, Informationen des Deutschen Weininstituts zufolge, 1.423 Hektar Scheurebe angebaut, davon liegen 740 Hektar Anbaufläche in Rheinhessen. Auch in der Schweiz, in Südengland und in Österreich finden sich Anbauflächen mit Scheurebe.

Das typische Sortenaroma der Scheurebe erinnert an schwarze Johannisbeere, die lange haltbaren edelsüßen Varianten können nach Jahren ein intensives Pfirsicharoma und ebensolchen Rosenduft entwickeln.

Am Wochenende 6.-8. Mai 2016 versammeln sich die deutschsprachigen Weinbruderschaften zu ihrem Treffen in Rheinhessen und wohnen als Höhepunkt des Galaabends am 7. Mai der Verleihung des Scheurebe-Preises im Hofgut Laubenheimer Höhe bei. Den vorangegangenen Wettbewerb organisieren die beiden Fachzeitschriften WEIN+MARKT und das deutsche weinmagazin.

| SoS