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Sanfter Tourismus

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Söll erfrischt!

Wandern ist in. Der unkomplizierte Ganzjahressport macht dort am meisten Spaß, wo intensive Naturerlebnisse und feines Essen locken. Das Tiroler Dorf Söll bietet seinen Gästen beim Wandern beides, und das auch noch für jedes Alter und für jedes Können.


Wandern am Wilden Kaiser

Im Tal sind die Wiesen von vielen Wegen und Furchen durchzogen. Da gibt es den Sunnseitweg, den Schattseitweg, den Energieweg, den Bergpfad, den forstlichen Bringungsweg, den Almweg, viele davon gespickt mit Erlebnisstationen und damit gleichermaßen attraktiv für Groß und Klein.

Söll ist äußerst abwechslungsreich. Der Tiroler Bilderbuchort liegt auf 703 Metern Meereshöhe, eingebettet in den sonnigen, windgeschützten Talkessel zwischen den Gebirgen Wilder Kaiser und Hohe Salve. Im Tal, rund ums Dorf betört der Ausblick auf den eiszeitlich geformten Wilden Kaiser, eine wahre Alpenmajestät. Die andere Talseite ist nicht begrenzt und öffnet sich weit zu den Grasbergen der Kitzbüheler Alpen.

Wandern im Wald um Söll

Seine Schönheit und die mannigfaltigen Wanderrouten verdankt das Dorf Söll einer geologischen Seltsamkeit: Quer durch den sanft ansteigenden Talboden verläuft die Trennungslinie zwischen den Gesteinszonen der Kalk- und Schieferalpen. Das sorgt für den Kontrast zwischen schroffen Felswänden im Norden und lieblichen Almböden im Süden.

Im Dorfkern von Söll ist die malerische Pracht eingebettet in verkehrsberuhigte Wege, Straßen und Plätze. Ideal für Fußgänger und Fahrradfahrer. Dass Söll ein Herz für unmotorisierte Besucher hat, wurde bereits mit landesweiten Auszeichnungen belohnt.

Weil Wanderer nach einem langen Wandertag nicht nur Appetit auf den Inhalt ihres Rucksacks haben, sondern einen veritablen Bärenhunger, treibt es sie in die Almhütten. Diese sind nicht nur geographisch, sondern auch kulinarisch auf einem hohen Niveau.

In der Siller Alm empfangen die "doppelten Lottchen" ihre Gäste. Mama Lieselotte und Tochter Charlotte kredenzen vorzüglichen hausgemachten Kuchen zum Kaffee. Wer es pikanter mag, bekommt Speck und Käse vom eigenen Hof. Auf einen Abschiedsschnaps bestehen die beiden manchmal zwinkernd. Denn das sei hier Tradition. Die beiden sprechen gar von den Schätzen von Söll. Da sind die uralten Erbhöfe, die aus ihrem eigenen Obst Schnaps brennen dürfen.

Das Obst für diesen Schnaps stammt zum Großteil aus Söll, interessanterweise auch Obst vom Berg, wie die berühmte Salvenkirsche.

Söll hat diesen Segen der Natur und Berge mit genug Aufstiegshilfen veredelt, ohne dass der Ausblick leidet. Wenn es auf einer Alm dann doch ein Glaserl zu viel war, ist es ideal, die Gondel um die Ecke zu haben. Statt per pedes den Weg nach unten zu stolpern, schweben die angeheiterten Gäste wohl behütet heim ins Tal.

Wandern am Bach

Wandern in Söll ist vielerlei: Freizeitspaß, sanfter Tourismus und nachhaltiges Workout für die ganze Familie. Denn das stramme Gehen in der Natur senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, powert Stoffwechsel und Immunsystem. Kräftigt zudem Muskulatur, Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder und Bindegewebe.

Eine Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums und des Deutschen Wanderverbandes bestätigt, dass es kaum eine gesündere Sportart gäbe. Nicht nur der Kalorienverbrauch sei ähnlich hoch wie der beim Joggen. Wandern mit entsprechenden Steigungen eignet sich hervorragend als Ausdauer- und Fitnesstraining, selbst bei kurzen Einheiten von lediglich einer Stunde.

Söll punktet zudem mit pittoresken Aussichten. Denn nicht nur dem Körper tut Wandern gut, auch die Seele hat einen Kurzurlaub beim Wandern. Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone ausgeschüttet. Kein Wunder, bei diesen Anblicken.

Frühstück auf der Alm

Die meisten, die nach Söll kommen, sind indes Genusswanderer. Das lässt sich bereits zur Morgenstunde in die Tat umsetzen. Denn ein halbes Dutzend Almen locken mit Frühstück. Feines aus eigenem Anbau gibt es auf der 400 Jahre alten Aualm.

Wirtin Johanna Horngacher begrüßt ihre Gäste im Dirndl und geländegängigen Bergstiefeln. Sie habe ihre Hobbys Kochen, Backen und Dekorieren zum Beruf gemacht, verkündet sie mit einem Lächeln. Die Gastgeberin serviert Leckereien wie ihren Hefezopf mit fruchtigen Marmeladen. Wurst und Speck kommen vom eigenen Vieh, genauso wie Bergkäse, Mozzarella, Butter und Joghurt. Die Frühstückseier dürfen sich die kleinen Gäste manchmal selbst im Hühnerstall holen. So schaut Glück aus.

Fotos: © Felbert / Reiter
Kinder auf dem Bauernhof
Tourismusverband WILDER KAISER
Informationsbüro Söll
6306 Söll, Dorf 84
Tirol · Austria
T: +43 (0) 50509 210
F: +43 (0) 50509 290
soell@wilderkaiser.info
www.wilderkaiser.info/soell