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Sport

Squash ist wieder im Kommen

Es ist eines des wenigen Rückschlagspiele, bei dem die Gegner das Spielfeld gemeinsam benutzen und alle vier Wände des Courts in das Spiel einbezogen werden: Squash.


sport squash

Mit voller Geschwindigkeit prallt der Ball nach dem Aufschlag an die Stirnwand, fliegt von dort Longline an den beiden Spielern vorbei an die Rück­wand und kommt dann unerreichbar für den Gegenspieler zwei Mal auf dem Boden auf. »Das war ein guter Schlag«, meint Rickardo Laing (Foto), Vorsitzender des Squash Club Mainz (SCM). Denn, den Ball von hinten und womöglich noch aus der Ecke des Courts rauszuschlagen, sei eine echte Herausforderung, schließlich dürfe der Ball nur einmal auf dem Boden aufkommen.

Vereinstraining hilft Technik zu verbessern

Alle vier Wände des Courts werden beim Squash bespielt, und je geringer die Sprungkraft des Balls, desto mehr muss man rennen, um ihn zu erwischen. Definitiv ein Sport für Reaktionsschnelle. »Beim Squash ist man ständig in Bewegung, die Dynamik ist das Reizvolle daran«, erklärt der Trainer und Übungsleiter des Clubs.

Seit 1998 spielt Laing Squash, angefangen hat er »einfach so«, wie er sagt, da man für den Sport im Prinzip keine großen Vorkenntnisse bräuchte. Aber irgendwann wäre es Zeit für Trainingsstunden gewesen, so Laing, und den Eintritt in den Verein. »Der Vorteil ist, man kann hier mit wechselnden Partnern spielen und trifft auf unterschiedliche Leistungslevel. Dadurch ist der Lerneffekt höher. Frauen und Männer trainieren übrigens zusammen.« Außerdem könne man im Club Erfahrungen austauschen und entscheidend seine Technik verbessern.

Squash kann mit zwei oder vier Spielern ausgeübt werden. Das Besondere am Sport ist, dass die Spieler sich nicht gegenüber, sondern nebeneinander stehen und die Wände anspielen. Dabei sollte man versuchen, auf der T-Position in der Mitte des Courts zu stehen, denn von dort aus beherrscht man den Ballwechsel.

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Schwierigkeitsgrad Ball

Ziel ist es, den Gegner von dieser Position wegzubewegen mit geschickt platzierten Bällen. Auf den vier Wänden des Courts markieren rote Linien die Spielfeldgrenzen. Die Wand im Rücken der Spieler besteht üblicherweise aus bruchsicherem Glas, was das Zuschauen ermöglicht.

Der Ball braucht während eines Ballwechsels nicht direkt gegen die Stirnwand, sondern kann auch über die Seiten- oder die Rückwand gespielt werden. Auf dem Weg zur Stirnwand darf er allerdings nicht mehr den Boden berühren. Je nach Leistungsniveau werden verschiedene Bälle genutzt: die­jenigen mit einem blauen und mit einem roten Punkt sind für Anfänger geeignet, weil sie beide höher springen. Ein gel­ber Punkt markiert einen lang­samen Ball, der für Fortge­schrittene geeignet ist, zwei gelbe Punkte bedeuten eine äußerst geringe Sprungkraft des Balls, der bei Turnieren benutzt wird.

Einer der ältesten Clubs

Der SCM wurde 1977 in Heidesheim am Rhein gegründet als es in Deutschland gerade einmal ein einziges Squash Center und zwar in Hamburg gab. Somit ist er einer der ältesten deutschen Squash Clubs. 50 Mitglieder zählt der SCM, der sich für die Förderung des Sports und für die Ausbildung von Jugendlichen einsetzt. Er bietet für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren wöchentliche Trainingsstunden im Bretzenheimer Sporttreff an. Zurzeit spielen Teams in der Verbands- und Regionalliga. Jährlich veranstaltet der Club das Ranglisten-Turnier 'Mainz-Squash-Open' für Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Anm.: Rückschlagspiele sind Sportarten, bei denen ein Ball ohne direkte Gegnereinwirkung in einem Spielfeld hin und her gespielt wird.

| KH

www.squashclub-mainz.de