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Mainzer Kopf

Netzwerken zum Wohle der Gesellschaft

Soziale Gerechtigkeit, Frauenförderung und Freiwilligenarbeit spielen im Leben von Gabi Frank-Mantowski eine wesentliche Rolle. Dazu passt ihr Amt als Präsidentin des ZONTA Club Mainz, der im April 60 Jahre alt wird.


Gabi Frank-Mantowski

Vom baden-württembergischen Remstal, wo sie 1960 geboren wurde, über das Studium in Ludwigshafen mit Wohnort an der Pfälzer Weinstraße bis nach Mainz und dem rheinhessischen Gau-Algesheim: Gabi Frank-Mantowski lebte immer in Regionen, in denen Wein eine besondere Rolle spielt. Ihre Lieblingsrebsorten sind Silvaner, Rivaner und Muskateller.

Vom Zeltlager der Katholischen Jugend, über ein Freiwilliges Soziales Jahr nach dem Abi und Sozialpädagogik als Studienfach bis zur Arbeit in der Landesleitstelle »Gut leben im Alter«, angesiedelt im rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit und Soziales: Soziale Gerechtigkeit ist immer ihr Thema. In die SPD trat Gabi Frank-Mantowski 1985 ein, dem Mainzer Stadtrat gehörte sie von 1999 bis 2009 an.

Ehrenämter als Dienstleistung

Von Freundschaften mit Frauen, über den Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen der SPD bis zum ZONTA Club Mainz: Netzwerken mit Frauen ist für die 55-Jährige eine Selbstverständlichkeit. Seit 2014 führt Gabi Frank-Mantowski als Präsidentin den Mainzer ZONTA Club und wird dieses Amt Ende Mai turnusgemäß an die amtierende Vizepräsidentin Dr. Birgit Pfeifer weiter geben.

Von der politischen Arbeit über den stellvertretenden Vorsitz beim ASB-Kreisverband Mainz-Bingen bis zur ZONTA-Arbeit: Ehrenamtlich ist die Sozialpädagogin immer unterwegs. Aktuell sind es mindestens 20 Stunden in der Woche, schätzt sie. Von 1999 bis 2009 seien noch mehr ehrenamtliche Arbeitsstunden angefallen. Im Mainzer Stadtrat mussten Entscheidungen zur Realschule Plus und zu einer dritten IGS getroffen werden. Da galt es Lehrern wie Eltern Rede und Antwort zu stehen, den Kolleg/innen im Stadtrat ebenso. Zehn Jahre Stadtrat waren genug, blickt sie zurück: »Ich habe in dieser Zeit unheimlich viel gelernt über das Funktionieren von Politik und Verwaltung, das möchte ich nicht missen. Und dieses Wissen kann ich in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen anwenden.«

ZONTA Plakat

Seit 2004 ist Gabi Frank-Mantowski Mitglied im ZONTA-Club Mainz. Ein internationaler Serviceclub. Service versteht sich hier weniger als Dienstleistung für die Mitglieder denn als Dienstleistung für die Gesellschaft. »Wir fördern insbesondere junge Frauen, die im künstlerischen oder schulischen und außerschulischen Bereich herausragendes leisten.« Dazu dient bspw. die jährliche Verleihung des YWPA- Preises (Young Women in Public Affairs). Außerdem werden mit Spendengeldern Frauen- und Mädchenprojekte unterstützt. Für die nächsten Jahre stehen die Wohngemeinschaften des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) für alleinstehende Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder im Zentrum der Unterstützung.

Gabi Frank-Mantowski schätzt an ZONTA ganz besonders die freundschaftliche Basis. »Wenn ich zu den ZONTA-Treffen und -Veranstaltungen gehe, dann kann ich mich fallen lassen, die Atmosphäre ist vertrauensvoll, in gegenseitiger Wertschätzung und es ist immer inspirierend.« Natürlich lässt sich ein »Freundschaftsnetzwerk« immer auch beruflich nutzen, nur steht dieser Nutzen nicht im Vordergrund.

Starke Frauenstimmen

Wenn Arbeit und Ehrenämter Zeit lassen, vergnügt sich Gabi Frank-Mantowski beim Nordic Walking im Freien. Außerdem liebt sie Musik und hier, bei Klassik und Jazz gleichermaßen, »ausdrucksstarke Frauenstimmen«, wie Cecilia Bartoli und Aziza Mustafah Sadeh. Bei Rock- und Popsongs kommen ebensolche Männer zu Gehör: Bruce Springsteen gehört dazu.

Mit ihrem Mann bekocht die Netzwerkerin gerne Gäste. Berühmt, sagt sie, seien ihre Mitsommernacht-Buffets. In diesem »200er-Rheinhessen-Jahr« wird es für die Freunde erstmals ein Rheinhessisches Tapas-Buffet geben. Vermutlich wird ihr eine Tapa einfallen, zu der Muskateller vortrefflich mundet.

| SoS

www.zonta-mainz.de