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Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
V E R L O S U N G !

RLP-Ausstellung DER MAINZER verlost
5x 2 Eintrittskarten zur
Rheinland-Pfalz-
Ausstellung
Vom 12. bis 20. März 2016
Beantworten Sie folgende Frage: Zum wievielten Male findet die Rheinland-Pfalz-Ausstellung statt?

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verlosungen@dermainzer.net
Stichwort: RLP-Ausstellung
Einsendeschluss: 10.3.2016

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Campus

Rhein-Main auch bei Universitäten vorn

Die Tendenz, größere Einheiten zu bilden, sich zusammenzuschließen, macht auch vor dem Hochschulsektor nicht halt. Gelingt dies bundesländerübergreifend, ist es ein besonderes Ereignis.


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Ende letzten Jahres unterzeichneten die Präsidenten der Mainzer und der Frankfurter Universität sowie der Präsident der TU Darmstadt ein »trilaterales Abkommen«. Die länderübergreifende Rahmenvereinbarung sieht eine »noch intensivere Zusammenarbeit« vor; rund 107.400 Studierende und 1.440 Professuren profitieren davon.

Die erste Rahmenvereinbarung zwischen den Universitäten Frankfurt und Mainz wurde 2004 unterschrieben; seither sind auch jeweils bilaterale Abkommen mit der TU Darmstadt abgeschlossen worden. Die drei Universitäten haben inzwischen in mehr als 70 Projekten und fächerspezifischen Verbünden reichlich Kooperationserfahrung gesammelt. Es gibt gemeinsam getragene Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche, Studiengänge, Akademienprojekte und Graduiertenkollegs, die kooperierenden Fächer reichen von Politikwissenschaft bis Kernphysik und von Neurobiologie bis Informatik. Die bearbeiteten Themen kommen aus dem gesamten Spektrum der Disziplinen der Rhein-Main-Universitäten.

Mit dem Zusammenschluss positioniert sich das Rhein-Main-Gebiet als leistungsstarker Wissenschaftsstandort: Nach den Zahlen des jüngsten Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehören die drei Rhein-Main-Universitäten gemeinsam hinsichtlich ihrer Drittmitteleinwerbung in den zentralen Wissenschaftsbereichen sowie hinsichtlich der gesamten Drittmitteleinwerbung von über 450 Millionen Euro pro Jahr zu den fünf führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands.

Hintergrund des Zusammenschlusses dürfte auch die Erwartung sein, im Verbund bei der nächsten Exzellenzinitiative des Bundes und beim Einwerben von Drittmitteln etwa bei der DFG erfolgreicher zu sein, als im Alleingang.

Übrigens: die Rhein-Main-Universitäten sind nicht zu verwechseln mit der Hochschule RheinMain; unter diesem Begriff firmiert seit 2009 die ehemalige Fachhochschule Wiesbaden.

| SoS

Textgrundlagen und Infos: www.rhein-main-universitaeten.uni-mainz.de/205.php