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Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
V E R L O S U N G !

DER MAINZER verlost
2x 2 Karten für die
1. Prunk-Fremden-
Sitzung des MCV
am 16. Januar 2016

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verlosungen@dermainzer.net
Stichwort: Helau!
Einsendeschluss: 7.1.2016

Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Fastnacht

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SPORT

Trendspiel mit Tempo: Floorball

Ein Trendsport ist in Mainz angekommen: Floorball lässt sich als Eishockey in der Sporthalle beschreiben und verbindet Kreativität, Schnelligkeit, Dynamik, Kraft und Fairness.


Floorball

Floorball gehört zu den rasantesten Sportspielen der Welt. In Schweden, Finnland, Tschechien und der Schweiz ist es längst eine Topsportart. Auch in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Polen und in den baltischen Kleinstaaten Litauen sowie Estland begeistert der Sport immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Die Mainzer haben den Trend vor ein paar Jahren aufgenommen, 2014 gründete sich dann der erste eigenständige Verein »Floorball Mainz«, der inzwischen 50 Mitglieder hat. »Der Sport ähnelt taktisch und technisch eher dem Eishockey als dem Rasenhockey«, er ist also quasi eine Hallenbodenvariante der Eissportart, erklärt Cornelius Burghof, einer von fünf Vereinstrainern. »Die Schnelligkeit betrifft sowohl das Rennen als auch das Ballschlagen.«

Floorball

Großer Spaß, kleine Ausrüstung

20 Jahre lang war Burghof eingefleischter Fußballspieler, bis er in Finnland Floorball kennen lernte, ihn die Begeisterung packte und er unmittelbar wechselte. »Ich konnte sofort in den Teams mitspielen, denn Floorball ist grundsätzlich leicht zu erlernen und die Regeln sind einfach.«

Zudem ist der Sport äußerst preisgünstig, da die Ausrüstung klein ausfällt: Hierzu gehören neben der üblichen Sportbekleidung ein Kunstfaserstock in L-Form und ein 23 Gramm leichter Lochball aus Plastik. Der Kunststoffschläger besteht aus einem Schaft und einer netzartigen nach innen gewölbten Schaufel. »Diese dient dazu, den Ball besser zu führen. Man kann mit der Innen- oder mit der Außenseite schlagen«, erklärt der Jugendwart. Eine Schutzbrille ist freiwillig, für Kinder bis 18 Jahre jedoch Pflicht. Torhüter tragen gepolsterte Hosen mit Knie- und Schienbeinschützer, einen gepolsterten Brust- und eventuell Oberarmschutz und gelegentlich Handschuhe. Ein Helm mit Gitter muss getragen werden. Im Gegensatz zu den Feldspielern spielt der Torhüter ohne Stock.

Floorball

Ein Team besteht aus mehreren Feldspielern und einem Torhüter. Pro Team befinden sich auf einem Kleinfeld maximal drei und auf einem Großfeld, das einem Handballfeld gleicht, fünf Spieler sowie jeweils ein Torhüter. Floorball wird nur in der Halle ausgeübt und ist auf Sprint und Reaktion ausgelegt. Deshalb sollte man eine gewisse Ausdauer und Grundsportlichkeit mitbringen, meint Vereinspräsident Reto Hediger, der seit sechs Jahren spielt. »Wir waren vorher Gruppe eines Turnvereins.« Seitdem es »Floorball Mainz« gibt, haben sich die Kindergruppen U 15, U 13 und U 11 und ein Erwachsenteam gebildet, außerdem besteht eine Kooperation mit dem Hochschulsport der Universität Mainz.

Auch für Schulen

»Wir hoffen, dass Floorball noch mehr an Popularität gewinnt und freuen uns über Nachwuchs in allen Altersstufen, und mehr Frauen, damit wir eine eigene weibliche Mannschaft aufstellen können.« Dass der Sport boomt, kommt auch daher, dass es dabei sehr fair zugeht, er verletzungsarm ist und ihn deshalb alle Altersgruppen spielen können. In den Schulen hält Floorball aus diesem Grund mehr und mehr Einzug. Mädchen und Jungen spielen gemeinsam in Teams und Erfolgserlebnisse stellen sich sofort ein. In verschiedenen Mainzer Schul-AGs engagieren sich die Übungsleiter des Vereins bereits und bilden auf Wunsch Sportlehrer aus.

| KH

www.floorball-mainz.de