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Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
V E R L O S U N G !

DER MAINZER verlost
2x 2 Karten für die
1. Prunk-Fremden-
Sitzung des MCV
am 16. Januar 2016

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eine E-Mail an
verlosungen@dermainzer.net
Stichwort: Helau!
Einsendeschluss: 7.1.2016

Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Fastnacht

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FREIZEIT

Lesen leicht gemacht

Es ist schon eine Investition. Eine, die zwar viel Freude bereiten kann, die sich aber vermutlich nie »rechnen« wird: Der Kauf eines »E-Book-Readers«. Ich nenne ihn »elektronisches Lesegerät«, eLe.


eBook-Reader

Ursprünglich fragte ich mich, warum man nicht nur Bücher kauft, sondern auch noch für ein Gerät bezahlt, um Bücher lesen zu können. Nachdem mir immer mehr Menschen auffielen, die scheinbar völlig entspannt, um nicht zu sagen, schwerelos, ein ziemlich klein und leicht aussehendes Gerät vor der Nase hatten und darin lasen, schaute ich mir die eLe genauer an.

Im stationären Elektronikhandel sind in der Regel drei Anbieter mit jeweils zwei bis drei Modellen vertreten. Diese eLe kostet zwischen knapp 80 und 140 Euro (es gibt auch noch eine Variante für 180 Euro) und wird von drei bekannten Anbietern vertrieben, die natürlich wollen, dass »ihre« Kunden auch nur bei Ihnen und bei den mit ihnen verbandelten Webseiten Bücher kaufen. Einer dieser Anbieter lässt angeblich gar nicht zu, dass man Bücher andernorts kauft und runterlädt. Den ignorierte ich völlig. Bevor ich die Entscheidung fällte, ob ich wirklich so ein eLe brauche, suchte ich nach Möglichkeiten, wie ich auch mit dem eLe Bücher kostenlos lesen könnte. Nein, ich will bestimmt keine Urheberrechte verletzen, aber ich bin überzeugte Bücherei-Leserin und leihe mir fast alle Bücher aus. Das kostet, je nach Bücherei, allenfalls eine Jahresgebühr.

Große Auswahl

Seit Mitte 2015 können in der Öffentlichen Bücherei in Mainz auch digitale Medien und sogar e-Reader (elektronisches Lesegerät) ausgeliehen werden. Voraussetzung ist ein Leseausweis und die Zahlung der Jahresgebühr, die auch für die Ausleihe von gedruckten Büchern und aller anderen Medien anfällt.

Die Auswahl ausleihbarer e-Bücher ist groß, ein Vorteil der Teilnahme an der »Onleihe Rheinland-Pfalz«, ein gemeinsamer Service von Bibliotheken unter Koordination des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz. Um sich Titel ausleihen, also runterladen zu können, bedarf es der Leserausweisnummer einer der teilnehmenden Bibliotheken und des Passwortes, das die Bibliothek zuteilt.

Ausgeliehen werden e-Bücher nur für die Dauer von 14 Tagen, d.h. so lange sind sie lesbar. Dann verschwinden sie vom eLe, können allerdings erneut heruntergeladen werden, wenn sie nicht für andere Nutzer reserviert sind.

In der Katholischen Öffentlichen Bücherei am Dom in Mainz können, neben gedruckten, ebenfalls e-Bücher ausgeliehen werden. Dieses Angebot wird von libell-e.de koordiniert, eine Plattform auf der e-Bücher kirchlicher öffentlicher Büchereien unter der Federführung des Borromäusvereins zusammengeführt sind.

Ohne Internet nichts los

Während hier die normalen Medien ohne Jahresgebühr ausleihbar sind, wird für die Ausleihe der e-Bücher ein Jahresbeitrag von zehn Euro erhoben, dafür gibt es ein Passwort, das mit der Benutzernummer für das Einloggen auf libell.e.de sorgt. Wer hier runterladen und lesen will, muss sich bei Adobe anmelden (kostenlos) und

Adobe Digital Editions herunterladen (kostenlos). Beim Aktivieren des Buches wird die Adobe ID abgefragt - damit niemand auf die Idee kommt, ein ausgeliehenes Buch weiter zu verleihen.

Auch hier »verschwindet« das e-Buch automatisch nach 14 Tagen Ausleihe und kann erneut heruntergeladen werden, »vormerken« macht also Sinn. Voraussetzung für die Ausleihe von e-Büchern ist der Kontakt zum?Internet, entweder mittels PC oder Laptop oder direkt mit dem eLe über ein WLAN. Ohne diese Verbindung kann ein Urlaub ohne gedruckte Bücher im Gepäck ziemlich lesearm werden.

| SoS

www.onleihe-rlp.de
www.libell.e.de