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Paul Panzer
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Paul Panzer
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WEIHNACHTSFEIERN

Lasst uns froh und munter sein

Sollten Sie für die Weihnachtsfeier in Ihrem Betrieb verantwortlich sein und noch nichts reserviert haben, ist jetzt Eile geboten. Ein Blick in unsere Anzeigen und dann schnell ans Telefon. Den Artikel können Sie später weiterlesen.


gedeckter Tisch

»Oh, es ist ja schon wieder bald Weihnachten!« - Ein Satz, den man von Woche zu Woche häufiger hört, obwohl sich die Vorboten jenes alle anderen Feiertage überbietenden Festes in jedem Jahr unübersehbar bemerkbar machen: Da sind diese typischen Kalorienbomben vom »Baumbehang« (mit und ohne Schokoladenüberzug) bis zum Dominostein, die mehr oder weniger dezent aufgemachten Postwurfsendungen mit den ultimativen Weihnachtsgeschenkempfehlungen und natürlich die Hinweise in unserem Stadtmagazin, mit denen wir auf die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Buchung der Weihnachtsfeier-Lokalitäten hinweisen..

In diesem Jahr tickten die Uhren in der Landeshauptstadt Mainz allerdings etwas anders: Die Diskussionen rund um den Weihnachtsmarkt begannen schon im Hochsommer - wobei der Gedanke an Glühwein den einen oder anderen bei der viel zitierten »Sahara-Hitze« doch ganz schön ins Schwitzen brachte.

Schließlich quoll weißer Rauch (ohne erkennbaren Weihrauchzusatz) aus den Schloten des altehrwürdigen Rathauses: Sehet, wir verkündigen Euch eine große Freude, die Marktbeschicker stehen fest. Ein Reibekuchenstand mehr, zwei Glühweinstände weniger und noch ein Stand mit Original Erzgebirge-Figuren im Sinn: Die Weihnachtsmarktarithmetik als anstrengende Wissenschaft.

Geheimsache »Weihnachtsmarkt Schillerplatz«

Mitte Juli fand dann so mancher auch noch eine andere Mitteilung auf dem Schreibtisch vor: Ein Interessenbekundungsverfahren für die »Standvergabe Weihnachtsmarkt Schillerplatz 2015 - 2017«.

Was im letzten Jahr ein wenig zögerlich begann und auch in diesem Jahr noch als Geheimtipp gehandelt wird - zumindest bis die Werbekampagnen anlaufen: Auf dem Schillerplatz wird 2015 ebenfalls eine Weihnachtsmarkt stattfinden. Und dann, Kinder, wird's was geben: Acht Holzbuden werden, so hört man aus gut unterrichteten Kreisen, auf der Blumeninsel aufgebaut, so dass die Besucher außen herum flanieren können. Dazu kommen Stände um den Fastnachtsbrunnen herum. Mit dabei sind unter anderem das Weingut der Stadt Mainz sowie die Wein- und Feinkosthandlung Bodegas Ibéricas - letztere unter anderem mit einem veganen Glühpunsch. Zählt man noch den Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof und den neuen zusätzlichen Standort am Neubrunnenplatz dazu, dürfen sich die Mainzerinnen und Mainzer jetzt summa summarum über vier Weihnachtsmärkte in der Innenstadt freuen.

In Insiderkreisen kursiert bereits der Verlauf der inoffiziellen MWMR (Mainzer Weihnachtsmarkt-Rallye): Hauptbahnhof - Neubrunnenplatz - Schillerplatz - Domplätze - »und ab 21.00 Uhr in die Altstadt!«

Immer Ärger mit den Weihnachtsfeiern

Im Zusammenhang mit Weihnachtsfeiern ist die Funktion eines oder mehrerer Weihnachtsmärkte nicht zu unterschätzen. Man kann sie vorher, nachher oder stattdessen besuchen. Letzteres natürlich nur im Sinne von »mit der Gruppe einen gemütlichen Abend auf den Weihnachtsmärkten verbringen statt eine Weihnachtsfeier zu haben« und nicht etwa im Sinne von »sich um die offizielle Weihnachtsfeier im Betrieb drücken«.

Wobei sich hier die Frage aufwirft: Darf man das überhaupt? Sprich: besteht bei Weihnachtsfeiern Anwesenheitspflicht? Grundsätzlich, so liest man in der einschlägigen Literatur, besteht sie nicht. Auch wenn die Chefetage den Besuch noch so nahe legt, auch wenn die Feier während der Arbeitszeit stattfindet, auch wenn der Personalrat noch so eindringlich auf das Betriebsklima hinweist - man kann, zumindest rein theoretisch, niemanden zur Teilnahme zwingen. Wer partout nicht zum gemeinschaftlichen »Stille Nacht«-Singen antreten will, kann dazu nicht verdonnert werden. Findet die Weihnachtsfeier während der Arbeitszeit statt, muss man dann allerdings an seinem Arbeitsplatz erscheinen. Sollte dies aus arbeitstechnischen Gründen nicht möglich sein, wird es kompliziert. Rücksprachen mit dem Personalrat sind in einem solchen Fall dringend zu empfehlen. Ob man sich mit einem so ablehnenden Verhalten einen Gefallen tut ist eine andere Sache.

Übrigens: Umgekehrt kann man auch von keinem Chef / Unternehmen / Büroverstand erwarten, dass er zu einer entsprechenden Veranstaltung bittet. Auch nicht in einer noch so katholischen Stadt. Weihnachtsfeiern sind eine durch und durch freiwillige Angelegenheit.

Auf die Spitze wollte es ein Arbeitnehmer treiben, der an einer Weihnachtsfeier nicht teilnahm, dann aber seinen Chef, als er hörte, dass dieser dort an die Mitarbeiter Notebooks verschenkt hatte, auf die Herausgabe einer solchen Weihnachtsgabe verklagte. Das Gericht wies ihn ab.

Event und Knigge

Macht man den Fehler, und fragt das blitzgescheite Internet, wie eine optimale Weihnachtsfeier aussehen soll, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, als würden solche Veranstaltungen nur von Eventhungrigen Chefs mit gutgefüllten Kassen veranstaltet und nur von Mitarbeitern besucht werden, die den Knigge für einen Imperativ von »knicken« halten.

Winter-Olympiade, Fun-Biathlon, Lebkuchenwerkstatt, Dinner-Drumming, Criminal Dinner, Bollywood, Bad Taste-Feier, Poker-Weihnachten - und bei der Frage nach der geplanten Dauer gibt es auch ein Kästchen mit dem man »mehrtägig« ankreuzen kann. Ja, liebe Chefs, hoffentlich habt Ihr bei Euerm Event-Manager rechtzeitig etwas Passendes gebucht.

Die Ratschläge für weihnachtsfeiernde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den verschiedensten deutschsprachigen Seiten (ja, zumindest auch in Österreich macht man sich da so seine virtuellen Gedanken) lassen sich, weniger spektakulär, so zusammenfassen:

Mache Deinen Teller am Buffet nicht zu voll; lerne, wie man mit einer Stoff-Serviette umgeht; trinke nicht zu viel Alkohol; Vorsicht bei sexuellen Aktivitäten; kein vorschnelles Duzen nach dem dritten Glühwein; kein Mobbing; kein Getratsche.

Sie gelten als die ersten Weihnachtsvorboten, werden verantwortlich für plötzliche Gewichtszunahmen gemacht und sind von vielen Weihnachtsfeiern ebenso wenig wegzudenken wie der klassische Glühwein - ganz ohne Lebkuchen oder Dominosteine geht es einfach nicht. Aber wo kommen diese süßen Leckereien eigentlich her?

Lebkuchen und Dominosteine

Schon die alten Ägypter haben Lebkuchen gemocht - und ihren Toten mit auf die Reise ins Jenseits gegeben. Als Proviant - oder etwa um den Totengott damit zu bestechen?

Die alten Römer mochten ihr »panus mellitus« so gerne, dass sie es immer bis auf den letzten Krümel aufaßen. Der einzig nachvollziehbare Grund, warum selbst in Mainz noch kein Stückchen davon bei einer Ausgrabung ans Tageslicht kam.

Über die Frage, wo der Geburtsort des »heutigen Lebkuchens« ist, gehen die Meinungen auseinander. Nach dem aktuellen Stand wurde er wohl erstmalig im belgischen Dinant hergestellt, dann von den Aachenern übernommen, abgeändert und als Printen vermarktet. Dieses Produkt wurde in fränkischen Klöstern mit Interesse aufgenommen, die Rezeptur noch einmal verändert - und schon war man dem heutigen Produkt relativ nahe.

Zeitweise wurde Lebkuchen in der Fastenzeit gemeinsam mit Starkbier gereicht - man hat anderenorts sicherlich schon härter Diät halten müssen.

Der kleine Dominostein (Nährwert: ca. 200 kJ) wurde erst 1936 von dem Dresdener Schokolatier Herbert Wendler (1912-1998) erfunden. Die Schichtpraline bestand - damals wie heute aus einem Lebkuchenboden über dem sich je eine Schicht Sauerkirsch-Gelee und Marzipan (bzw. Persipan) befanden. Überzogen wurde das Ganze mit heller oder dunkler Schokolade. Wendler wollte damit einen erweiterten Kundenkreis ansprechen, da seine anderen Produkte recht teuer waren. Während der Lebensmittelknappheit im 2. Weltkrieg und den Jahren danach begann der Aufstieg der »Notpraline«.

Der illegale Glühwein

Noch jünger ist der Glühwein - sieht man einmal von jenen kalten Würzweingetränken der Römer ab. Der Historiker erschaudert wenn er liest, was man damals so alles in den Wein geschüttet hat. Nur »Wein pur« wurde nie serviert - den tranken nur die Barbaren. Ein gewisser Rudolf Kunzmann aus Dasing bei Augsburg gilt als der »Erfinder« des modernen Glühweins. Er füllte 1956 erstmals mit Zucker und Gewürzen verfeinerten Wein in Flaschen ab - und handelte sich damit einen Bußgeldbescheid ein, denn Zucker in Wein war damals noch verboten. Inzwischen ist Glühwein legal und kann auf wohl allen Weihnachtsmärkten konsumiert werden. Nur über die Menge des Zuckers kann man noch diskutieren - aber das ist ein anderes Thema.

| MDL

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Tel. 06132 - 4368 333 / Fax 06132 - 4368 334
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