»spielArt«, die Theaterseiten DES MAINZERS - stellen das Stück Der Zwerg und Lore Lay vor. " />
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spielArt: Theaterseiten

Ein Märchen aus uralten Zeiten? »Lore Lay«

als Musiktheater im Kleinen Haus


Lore Lay (UA) © Martina Pipprich

Da es sie nicht gab, musste sie erfunden werden: Der Mythos der Lorelay wurde tatsächlich erst in der Romantik erdacht - der Dichter Clemens Brentano schuf diese Sirenenfigur, die dann auch all das verkörperte, was die Romantiker liebten: Schönheit und Mythos, Tod und Verführung, Erotik und Naturgewalt. In Heinrich Heines berühmtem Gedicht »Loreley« dann wird sie erstmals, auf einem Felsen bei Bacharach am Rhein sitzend, für den Untergang von Schiffer und Kahn verantwortlich gemacht, den sie mit ihrem betörenden Gesang herbeigeführt haben soll. Seither haben sich zahlreiche Dichter und Komponisten von der schönen Lore Lay zu neuen Werken verführen lassen. Allein Heines Gedicht wurde über vierzig Mal vertont und es entstanden zahlreiche Opern zu dem Stoff. Zusammen mit Kompositionen, die sich den Konflikten zwischen der Welt der Menschen und der Elementargeister, gewaltiger Natur und häuslicher Idylle, schwärmerischer Liebe und tödlicher Treulosigkeit widmen, wird die schöne Lore Lay zum Ausgangspunkt für einen spartenübergreifenden Musiktheaterabend, in dem Motive der Romantik mit lokalen Bezügen verwoben werden. Ein Märchen aus uralten Zeiten?

»Lore Lay« (UA) Musiktheater mit Arien, Liedern und Texten von Brahms, Mendelssohn Bartholdy, Silcher, Mahler, Brentano, Heine u.a.

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner

Inszenierung: Niklaus Helbling

Premiere: 7. November, 19.30 Uhr, Kleines Haus

Weitere Spieltermine: 7., 21. und 29. November sowie 27. Dezember




Weihnachten mit Wunschpunkten

Vielfältiges Theaterprogramm zum Jahresende


Der Zwerg © Martina Pipprich

Blaue Wunschpunkte, gebratene Schwäne, Liebesgesänge, ungewöhnliche Freundschaften, Erbschleicher, die Loreley, steppende Ritter und vieles mehr: Wer zum Jahresende ins Staatstheater geht, bekommt ein vielfältiges Programm aller Sparten geboten. Silvester steht die neue Erfolgsproduktion »Monty Pythons's Spamalot« gleich zwei Mal auf dem Spielplan - mit anschließender Feier im Kleinen Haus, es ist ratsam, sich hierfür rechtzeitig die Karten zu sichern...

Rund um den Heiligen Abend sind Familien bei »Eine Woche voller Samstage« (22., 23. und 26. Dezember), »Ein Schaf fürs Leben« (27. Dezember) sowie dem 2. Kinderkonzert (25. Dezember) gut aufgehoben. Große Oper - zum Weinen und zum Lachen schön - gibt es am 1. Weihnachtstag im Großen Haus mit »Der Zwerg« / »Gianni Schicchi« zu erleben, am 2. Weihnachtstag folgt mächtige, berauschende Chormusik mit den »Carmina Burana«. Und am 27. Dezember lockt die gefährlich verführerische »Lore Lay« ins Kleine Haus. Auf dem Schauspielprogramm stehen mit »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« am 22. Dezember eine böse, rasante Komödie und der bildstarken Inszenierung von Franz Kafkas »Der Prozess« am 26. Dezember zwei intensive Abende auf dem Programm, beide im Kleinen Haus. tanzmainz ist am 23. Dezember im Großen Haus anzutreffen - mit Guy Weizmans neuer Produktion »4«, einem fulminanten Vexierspiel mit 4 x 5 Tänzerinnen und Tänzern über eine Zahl, die uns - von den vier Jahreszeiten bis zu den vier Temperamenten - im Leben immer wieder begegnet.

Volles Programm also. Denn Weihnachten ist schön, aber man isst zu viel und sitzt zu lange auf dem Sofa - genau dort, wo sich neben uns der innere Schweinehund niederlässt und uns mit schlechtem Atem ins Gesicht gähnt. Normalerweise hilft ein Abo, ihn zu verjagen. Über die Weihnachtstage reicht ein Blick auf den Spielplan!

Weihnachten und Silvester im Staatstheater www.staatstheater-mainz.com