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Paul Panzer
"Invasion der Verrückten"


Der Mundart-Comedian Paul Panzer ist am 13.12.2015 mit seinem neuen Programm "Invasion der Verrückten" in der Rheingoldhalle zu sehen. Der Mainzer verlost 3x 2 Karten für diese Vorstellung!
Paul Panzer
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CAMPUS

Grenzen überschreiten

Im Jahr 2016 wird die Johannes Gutenberg-Universität Mainz 70 Jahre alt, ab November beginnt die Vortragsreihe »Universität im Rathaus« wesentliche Stationen der Geschichte der Mainzer Universität nachzuzeichnen.


campus-flyer

Schon 1946, ein Jahr nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Deutschlands, entschloss sich die französische Besatzungsmacht zur Neugründung der Universität Mainz. Diese Neugründung entstand in der Trümmerlandschaft einer weitgehend zerstörten Stadt und war gleichsam ein Erstbeginn, da der Universität von Anfang an die Aufgabe der Demokratieerziehung gegeben wurde.

Die Vortragsreihe »Universität im Rathaus« will die wesentlichen Stationen der Geschichte der Universität Mainz ab 1946 nachzeichnen - unter Berücksichtigung des Kontexts der deutschen Universitätsgeschichte und der wesentlichen Zäsuren, die ihre Geschichte prägten.

Am 24. November 2015 startet um 20 Uhr im Ratssaal des Rathaus Mainz Prof. em. Dr. Rainer C. Schwinges, Historisches Institut, Universität Bern | Leiter des Repertorium Academicum Germanicum (RAG) mit dem Thema: Die Universität und ihr Personal: Entwicklungen, Fragen, Tendenzen der Universitäts­geschichts­schreibung des Mittelalters und der Neuzeit.

Die historische Teildisziplin »Universitätsgeschichte« wurde mit Beginn der historisch-kritischen Geschichts­wissen­schaft im 19. Jahrhundert zum etablierten und ständig ausgebauten Fach in ganz Europa. Eingeordnet in die sich wandelnden Perspektiven der allgemeinen Geschichtswissenschaft, was selbstverständliche Prämisse ist, versucht sich die Universitätsgeschichte dennoch an einer eigenen Chronologie und an eigenen Themen seit der Gründung der Universitäten im europäischen Mittelalter.

Neben der Geschichte der universitären Institutionen und deren Organisation gehört insbesondere die Frage nach dem Verhältnis von Universität und Gesellschaft zu den wichtigsten Themen und steht demnach auch im Mittelpunkt des Vortrags. Das Personal macht schließlich Geschichte. Dies wird beispielhaft verdeutlicht am sogenannten Repertorium Academicum Germanicum (RAG), das den Studien und Lebenswegen deutscher Gelehrter bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts gewidmet ist.

| SoS

Textgrundlagen und Infos:
www.universitaet-im-rathaus.uni-mainz.de