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Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Jubiläums-Quiz

Gewinnen Sie mit dem
Jubiläums-MAINZER!
25 Jahre und
300 Ausgaben!


DER MAINZER feiert und Sie können, Dank der Unterstützung der MAINZER-Kunden, gewinnen, in dem Sie eine einzige Frage richtig beantworten:

Wie heißt der Mann auf dem allerersten Titelbild des MAINZERs? DER MAINZER Erstausgabe Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Seite >>> Jubiläums-Gewinnspiel

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TITEL - JUBILÄUM

25 Jahre: DER MAINZER ist erwachsen

Die erste MAINZER-Ausgabe erschien im Oktober 1990. Seither produziert der Verlag Typo Druck jeden Monat eine kostenlose Ausgabe, in der alles thematisiert wird, was das Mainzer Leben ausmacht: Essen und Trinken, Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft.


DER MAINZER Erstausgabe

1990: in dem Jahr war einiges los in der Welt. Im August begann der 2. Irak-Krieg, im Oktober wurde Deutschland wieder vereint. Die ethnischen Konflikte brachten den Balkan zum Kochen und in den Folgejahren Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland.

In Mainz setzten zwei Männer reiferen Alters (Werner Horn und Alexander Kohler-Beauvoir) eine Idee um, die sie schon einige Zeit mit sich herumtrugen: Sie gründeten eine Stadtillustrierte und nannten sie DER MAINZER. Ein Startup, das es schaffte, erwachsen zu werden und sich in der Mainzer Medienlandschaft etablierte.

Für die Leser kostenlos wird DER MAINZER bis heute komplett über Anzeigenerlöse finanziert.

Die erste Ausgabe, Anfang Oktober 1990 verteilt, zeigte was DER MAINZER will: Das Image der Stadt Mainz fördern. Das bedeutete und bedeutet, zu loben und zu kritisieren, Ideen zu entwickeln und Möglichkeiten aufzeigen, wie gutes noch besser und schlechtes gut werden kann. Ein Leitgedanke der auf alle Mainzer Lebensbereiche angewendet wird: Politik, Wirtschaft, Kultur, Gastronomie, Einzelhandel, Weinanbau.

DER MAINZER Seiten Erstausgabe

Vor 25 Jahren hatte eine Studie der Fachhochschule Mainz dargestellt, dass die rheinland-pfälzische Landes­haupt­stadt mit Fastnacht, Dom und ZDF assoziiert wird. Das brachte alle diejenigen auf die Palme, die mein­ten, Mainz habe viel mehr zu bieten.

Mit Blick auf den Jahrtausendwechsel wurde verlangt, Konzepte für die Verbesserung des Images zu entwickeln. Sogar Geld wurde dafür zur Verfügung gestellt. Allerdings kam es hinter den Kulissen zu unerfreulichen Auseinandersetzungen und der Slogan »Mainz. Mitten im Leben« wurde begraben, bevor ihm Leben eingehaucht werden konnte.

Der damalige Wirtschaftsdezernent Richard Patzke (FDP) unterstrich im ersten Interview des MAINZERs, die Stadt Mainz biete mehr Facetten, als Fastnacht und Dom. »Die Gutenbergstadt, die Universitätsstadt, das historische Mainz, die Medienstadt, die Römerstadt, die Hightech-Stadt usw.«

Wohl wahr. Den meisten Facetten täte 25 Jahre später immer noch eine Imagekampagne gut.

"Seit seinen ersten Tagen lese ich den »Mainzer«. Ich wohne seit 1984 in der Stadt. Und immer, wenn ich abends unterwegs bin, habe ich die Angewohnheit, mich über das informieren zu wollen, was in Mainz los ist. Seit 25 Jahren fällt mir das leicht. Ich schnappe mir einfach den »Mainzer«. Und ich genieße es auch durchaus im Tablet-Zeitalter, das gedruckte Papier des »Mainzers« Seite für Seite durchzublättern."

Hanns-Detlev Höhne
Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz AG

Geschmackssache: Eine Passion

Ein Thema, von der ersten Ausgabe an im MAINZER fest etabliert, war der Restauranttest. Sein Titel damals: »Interview zwischen Messer und Gabel«. Das rote Tuch von Mister X, dem bis heute unerkannten Testesser, hieß: in Plastik eingeschweißte Speisenkarten. Mister X sind sie auch heute noch ein Dorn im Auge. Sie sind aber weitestgehend verschwunden. Stattdessen gibt es schon lange viele gute Restaurants in der Stadt. Kein Mainzer muss mehr nach Wiesbaden in die »Ente« fahren, um vorzüglich essen zu können. Angeblich kommen mittlerweile Wiesbadener zu diesem Zweck nach Mainz.

Das Image von Mainz als Stadt, in der ausgezeichnet gekocht wird, hat DER MAINZER mit den monatlichen Restauranttests nachhaltig befördert und als einer der ersten die umliegende Region - Rheinhessen - eingebunden: Der erste »Mainzer Restaurantführer« erschien 1997. Unter den mehr als 150 Tests waren 40 Adressen aus Rheinhessen. Schon damals wurde beim MAINZER Mainz mit Rheinhessen zusammen gedacht.

"Im Septem­ber erscheint »Der Main­zer« zum 300. Mal und wird 25 Jah­re alt. Ich habe als OB die erste Ausgabe im Septem­ber 1990 erlebt und alle bis­herigen Ausgaben gelesen, wobei mich die Artikel zur Mainzer Kommunalpolitik natürlich besonders interes­siert haben. Man kann Her­ausgebern und der Redaktion nur dafür danken, dass es ihnen gelungen ist, dieses interessante Blatt zu einer Mainzer Publikation zu machen. Weiter so!"

Herman-Hartmut Weyel (SPD) Mainzer Oberbürgermeister
von 1987-1997

Es blieb auch nicht beim Essen testen. Zum guten Speisen gehört guter Wein. Vor 25 Jahren war es schwierig den in Rheinhessen zu finden. Dem Image, Rheinhessenwein = Massenwein galt es entgegen zu wirken. Auch das wurde zu einer Passion des MAINZERs.

Monat für Monat machten sich die Tester auf die Suche nach Winzern, die qualitativ hochwertige Weine produzierten und stellten die Erzeugnisse vor. Sie wurden fündig. Im Laufe der Jahre immer häufiger. Folgerichtig wurde die Reichweite des »MAINZER Restaurantführers« erweitert: 2002 erschien erstmals der »MAINZER Restaurant- und Weinführer für Mainz und Rheinhessen«.

Außerdem war der MAINZER-Obernetzwerker Werner Horn maßgeblich an der Gründung des Mainzer Culinariums (1994) und des Mainzer Weinsenats (2005) beteiligt (siehe S 12 ff.)

Es lebe die Kunst - in der Stadt

Ein weiteres Thema, das sich von Anfang an wie ein roter Faden durch den MAINZER zieht, ist die Kultur. Die Macher des MAINZERs, haben ein Herz für und sehr viel Interesse an kulturell-künstlerischen Ereignissen und Befindlichkeiten. Sie wissen um die völkerverbindende Sprache des künstlerischen Schaffens.

"Die monat­liche Lektüre des MAIN­ZERs ist ein Muss für den genussfreu­digen Rhein­hessen (gilt natürlich auch für Rheinhes­sinnen) auf der Suche nach neuen Adressen und Tipps zum Ausgehen, ebenso wie für den/die Interessierte/n an Mainzer Stadtpolitik, dank der immer gut recherchierten Arbeit der Lokalredaktion zu aktuellen Themen, die die Landeshauptstadt bewegen. Danke für die gute Zusam­menarbeit und weiterhin viel Erfolg!"

Juwelier Martin Lepold Vorsitzender Werbe-
gemeinschaft Mainz

Daraus entstand die Idee für »Kunst in der Stadt« (KIS), gemeinsam mit Melitta Soost vom Haus Burgund und vielen anderen. Das Konzept war so einfach wie einleuchtend: Künstler aus den Mainzer Partnerstädten brachten ihre Kunst in die Stadt, schafften im Verbund mit Künstlern aus Mainz und Rheinhessen vor den Augen der Mainzer in den offenen Ateliers.

Ihre Betreuung und Versorgung stellten die umliegenden Geschäftsleute und viele Engagierte sicher. Zur Finanzierung der Freiluft-Kunstveranstaltung trug die Versteigerung der Kunstwerke bei, an der sich DER MAINZER großzügig beteiligte (weshalb sich die MAINZER-Redaktionsräume zu einer Art Galerie für KIS-Kunstwerke wandelten).

1996 stand die erste KIS unter dem Motto »Beziehungen« Das Konzept, den Damen und Herren Künstler beim Schaffen zusehen zu können, kam an und die Künstler mit den Mainzern ins Gespräch. Zwölf Jahre lang gehörte im Juni ein Wochenende den Kulturschaffenden aus den Partnerstädten und ihren hiesigen Verbündeten in den offenen Ateliers in der Innenstadt.

2008 fand die letzte KIS unter dem Motto »Brücken« statt. Dann war Schluss, Geldmangel lautete die offizielle Begründung für das Abwürgen einer völkerverbindenden Initiative.

Ein Steckenpferd: Einkaufen und Einzelhandel

Was wäre eine Stadt ohne Einzelhandel? Mainz gehört zu den Städten, in denen es (noch!) viele Facheinzelhändler gibt. Die sich mühen und engagieren, damit es in ihren (und in des Finanzdezernenten) Kassen klingelt und damit die Stadt attraktiv ist, für Gäste aus nah und fern.

In der Nr. 1 des MAINZERs wird unter dem Titel »Kleiner Schwatz inklusive: Einkaufen in Mainz« die Einzelhandelslandschaft charakterisiert. »Mainz hat eine gesunde Einzelhandelsstruktur. Einkaufen in Mainz macht Spaß. Und das wissen nicht nur die Mainzer, sondern auch zehntausende Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung.«

"Was Der Spiegel für Deutschland ist, ist Der Mainzer für Mainz. Seit seiner Geburt ist er für mich politischer Gradmes­ser für das Zusammenleben in Mainz. Ein kritischer und informativer Wegbegleiter seit einem Vierteljahrhundert und ein Spiegelbild meiner politi­schen Entwicklung."

Günter Beck (GRÜNE), Mainzer Bürgermeister, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen, Sport

Das können wir 25 Jahre später noch genauso beschreiben. Die Mainzer Einzelhandelsstadt ist nach wie vor (auch ohne ECE-Mall) attraktiv. Dazu leistet DER MAINZER seinen Beitrag. Ein Blick auf die »Einzelhandelsseiten« im MAINZER zeigt das jeden Monat aufs Neue. Die Aufteilung der Innenstadt in »Einzelhandelsquartiere« entwickelte sich übrigens während der Vorbereitungen für die erste »Lange Einkaufsnacht« 2005, an deren Organisation DER MAINZER-Herausgeber maßgeblich beteiligt war (siehe S.66).

So haben viele Initiativen des MAINZERs zum guten Image von Mainz beigetragen, dazu, dass Mainz andernorts mit viel mehr als mit Dom und Fastnacht verbunden wird und dass es sich in Mainz gut leben lässt. Damit möglichst viele Menschen davon erfahren hat DER MAINZER von Anfang an viel Zeit und Energie in einen umfangreichen Terminkalender investiert. Er ist ein Spiegelbild für die Attraktivität dieser Stadt. Die Vielzahl dessen, was die Mainzer jeden Tag unternehmen können, ist berauschend.

"Mainzer müssen den MAINZER lesen. Denn er ist ein belebendes Element in der rhein­hessischen Medienlandschaft. Und mit seinem kulinarischen Know-how der Marktführer in Sachen Wein und Gastrono­mie."

Günter Jertz
Haupt­geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen

Nicht immer berauscht den MAINZER der Anspruch, »die Verhältnisse in Mainz« nicht einfach hinzunehmen. Es gehört zum Leben einer Stadt, dass manches nicht rund läuft. Das muss deutlich gemacht und erläutert werden. »Spitzfindig«, »Titelgeschichte« und »Mogunzius« sind die Rubriken, in denen die RedaktionsmitarbeiterInnen die häufig unangenehmen Gegebenheiten auf den Punkt bringen.

Apropos Redaktion: Es ist außergewöhnlich, dass eine Stadtillustrierte über 25 Jahre hinweg Journalisten dafür bezahlt, dass sie Themen recherchieren, aufschreiben und mit eigenen Fotos bebildern. DER MAINZER leistet sich das nach wie vor. Das funktioniert auch deshalb, weil DER MAIZER weiterhin selbstständig ist. In Zeiten, in denen die Medienbranche tief Luft holt, spricht man die Verlage auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Printerzeugnisse an, ein Wunder. Das Verlag, Redaktion, Kunden und Leser jeden Monat gemeinsam vollbringen.

Wir haben Lust und noch viele Ideen, als »Magazin für Mainz und Rheinhessen« weiter zu machen.

Wenn Sie uns als Lesende und als Kunden weiter dabei begleiten, freut es uns und wir wissen, die Arbeit lohnt sich.

|SoS