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Kultur

Ausgezeichnetes im unterhaus

Ausgezeichnet ist das Kabarett, das im Juni auf den Unterhaus-Bühnen zu sehen ist und zwei der Künstler sind es auch: Gerd Dudenhöffer erhielt in diesem Jahr den Ehrenpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis, Martin Zingsheim den Förderpreis der Stadt Mainz.


Preisträger Martin Zingsheim
© Allessandro de Matteis

Beide stellen ihr jeweils neues Solo-Programm im unterhaus vor. Gerd Dudenhöffer schlüpft dabei zum 16. Mal in die Rolle des Heinz Becker und gibt am 1. und 15. Juni Einblicke in »Vita. Chronik eines Stillstandes«. Das neue Heinz Becker Programm, das Alles oder Nichts verspricht, eines aber mit Sicherheit ist: Dichtes 120 Minuten Ein-Mann-Theater- Kabarett mit Spannung, Spaß und herzhaftem Mutterwitz, hochpolitisch, natürlich bar jeder political correctness.

Bei Martin Zingsheim (Foto) heißt es am 12. und 13. Juni auf der kleinen Bühne Film ab zum »kopfkino«. Mit musikalisch-verbaler Vielseitigkeit grätscht der junge Künstler oscarverdächtig zwischen Lachen und erschütternde Einsicht. Die Dramaturgie folgt dem wilden Gedankenstrom des frisch promovierten Lockenkopfes. Ein sprachlich wie musikalisch virtuoses Abenteuer über Liebe und Hass, Erziehung und Pauschalreisen. Total verkopft ringt Martin mit Protagonisten der Kulturgeschichte, kämpft gegen die musikalischen Folgen einer Kindheit, erklärt Veganismus zu einer rein lexikalischen Herausforderung oder plant den Sturz des herrschenden Systems durch getanzte Revolution.

Der aus der ZDF-Satiresendung »heute show« bekannte Gernot Hassknecht, alias Hans-Joachim Heist, meint: »Sich aufregen kann man nicht den Amateuren überlassen!«. Vom 7. bis 9. Juni präsentiert er im unterhaus »Das Hassknecht Prinzip« - in zwölf Schritten zum Choleriker! Jeder kann's schaffen, denn Gernot weiß, wie's läuft, gibt Tipps, für den gepfefferten Beschwerdebrief, für unausgewogene Ernährung, »kein Gemüse, 80% Fleisch, viel Alkohol und Koffein - Sodbrennen als gute Grundlage für Verhandlungsgespräche, weil Hochspannung nur entsteht, wenn auch Magen und Darm ausreichend gereizt werden: Seit wann brauchen wir im Steakhouse eine Salatbar. Ich brauche beim Sex ja auch kein Kerzenlicht.« Auf den Punkt gebracht, laut und unmissverständlich bietet Hassknecht Lebensberatung einmal anders - statt cool down ein heat up: Chillen war gestern, heute wird sich aufgeregt. Und zwar professionell.

| SoS

Textgrundlage, Infos und Eintrittskarten:
www.unterhaus-mainz.de