Kontakt + Impressum
Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Sonderbeilage

Im großen Special
»RÖMER-PASSAGE«
des MAINZERS
stellen wir die vielfältigen Angebote an Service-Leistungen und Einkaufsmöglichkeiten vor.
Römer-Passage-Special Wieso ein Besuch der Römer-Passage zu einem Erlebnis für die ganze Familie wird, erfahren Sie hier >>>

Werbung

Frankfurter Hof

Kleine Gifttropfen – Direkt ins Herz

Im Mai fallen im Programm des Frankfurter Hofs zwei Frauen besonders auf: Rebekka Brakken und Dobet Gnahoré. Die Norwegerin kommt mit den Chansons von Tom Waits. Die ivorische Sängerin besingt die Schicksale afrikanischer Frauen.


Rebekka Brakken Rebekka Brakken gilt als Jazzmusikerin, zählt sich selbst aber nicht zum Kreis der Jazzinterpreten. Am 12. Mai 2015 tritt die in Norwegen geborene Künstlerin im Frankfurter Hof in Mainz auf. Mit bringt sie neben den Little Drop of Poison, ihren Interpretationen der Chansons von Tom Waits, eigene Kompositionen, poetische Geschichten über das Leben und die Liebe, über Geben und Aufgeben. In all dem baut sie eine echte Verbindung zwischen sich und den Zuhörern auf, sie schreibt und singt aus tiefster Überzeugung, ohne Hemmungen und innere Zensur, instinktiv und offen.

Zur Begleitung dieser anspruchsvollen Töne hat sich Rebekka Bakken keine gewöhnliche »Backing Band« ausgesucht. Geir Sundstøl, Rune Arnesen und Svante Henryson bringen langjährige Erfahrung und Talent aus breitgefächerten Karrieren u.a mit Nils-Petter Molvær, Yngwie Malmsteen & A-ha mit und sorgen dafür, dass die musikalischen Funken fliegen.

Rebekka Brakken Dobet Gnahoré kommt kraftvoll zurück. Am 16. Mai 2015 steht sie auf der Bühne im Frankfurter Hof in Mainz. Aufgewachsen ist die Künstlerin im Künstlerdorf Ki-Yi in der Hauptstadt von Côte d'Ivoire, in Abidjan. Hier startete sie ihre musikalisch-tänzerische Karriere Mitte der neunziger Jahre, nun besingt sie die mit Afrika vereinte Frau.

Dobet beschreibt Frauen, die sie berühren. Die, die das Leben in dem Augenblick verlieren, wo sie es schenken. Die, die unter den Schlägen ihres Mannes leiden. Die, die sich der Zwangsverheiratung verweigern. Die, die wegen einer unmöglichen Liebe weinen. Die, die nicht verstehen, die zögern, die vielleicht bedauern, die Fragen stellen, die versuchen, zu verstehen, die hoffen und vorankommen wollen. Und natürlich die, die lieben und Danke sagen. Jedes Lied stärkt das andere und führt es weiter. Dobet besingt die Waage des Lebens, das Gleichgewicht im Ungleichgewicht, die Notwendigkeit, von einer Bühne zur anderen zu ziehen, ohne Atempause. Auf die Gefahr hin, zu stolpern und in den ein oder anderen Abgrund zu stürzen.

| SoS

Textgrundlagen und Infos: www.frankfurter-hof-mainz.de