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Staatstheater

spielart

Ostern im Staatstheater

Nicht lange suchen. Ostern im Staatstheater – für die ganze Familie!


Der Barbier von Sevilla
»Der Barbier von Sevilla«

Für all jene, die während der Osterfeiertage nicht verreisen, sondern sich in Mainz über den Frühling freuen, bietet das Staatstheater ein vielfältiges Programm. Insbesondere Familien erwarten für (fast) jede Altersgruppe spannende Theater- und Opernerlebnisse:

Das Musiktheater »Gold« nach dem berühmten Grimm-Märchen »Der Fischer und seine Frau« lädt die kleinen Zuschauer ab 6 Jahren zum Mitmachen ein. Eine Sängerin und ein Musiker erzählen die Geschichte vom ewigen Wünschen mit viel Herz, Humor und Fantasie. Und die Kinder sind aktiv beim Musikmachen beteiligt, sie nämlich lassen das Meer tosen…

Ab 10 Jahren empfohlen ist die abenteuerliche Geschichte der mutigen kleinen Toda, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land flieht. »Als mein Vater ein Busch wurde« entlarvt mit viel Sprachwitz die Absurdität von Krieg und Gewalt. Ein eindringliches und zugleich sehr spielerisches Theaterstück, das das junge Publikum auf Augenhöhe an ein hoch aktuelles Thema heranführt.

Mit Giacomo Puccinis »Tosca« und Gioachino Rossinis »Der Barbier von Sevilla« stehen am Osterwochenende zwei große Musiktheater auf dem Spielplan. Insbesondere Rossinis komische Oper eignet sich für einen Familienausflug, denn zum einen beginnt sie bereits um 18 Uhr und zum anderen ist die märchenhafte und witzige Inszenierung von Ronny Jakubaschk bestens geeignet für junge Besucher und Theaterneulinge. Ähnliches gilt für die Schauspielkomödie im Großen Haus: »Arsen und Spitzenhäubchen« beginnt ebenfalls schon um 18 Uhr und bietet »gekonnt servierte Boulevardunterhaltung vom Feinsten« (FAZ) für Jung und Alt.

Rechtzeitig Karten sichern sollte man sich für »Die Ratten« im Kleinen Haus – denn Gerhart Hauptmanns Tragikomödie in der Inszenierung von Hausregisseur Jan-Christoph Gockel ist nicht nur ein großer künstlerischer Erfolg, sondern auch ein Publikumsmagnet. Was nicht zuletzt an den fantastischen Puppen von Michael Pietsch liegt, die über die Bühne geistern…
Alle Termine und Informationen auf www.staatstheater-mainz.com

»Verbrennungen« und »Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs«

Intensives Schauspiel im Kleinen Haus und auf U17


Steve Jobs
»Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs«

Sie sind so schick. Wir alle lieben das coole Design von Apple. Die Gemeinschaft der Applefans hat etwas Sektenhaftes – vereint in der kollektiven Anbetung von Geräten, die das Produktdesign revolutioniert haben. »Think different« war ab 1997 der Werbeslogan des Applekonzerns, dessen Gründer, der 2011 verstorbene Steve Jobs, als Genie und wie ein Popstar gefeiert wurde. Er hat ein Massenprodukt erfunden, deren Benutzer sich individuell und besonders fühlen – das perfekt erfolgreiche Paradoxon des Kapitalismus also. Wie aber werden diese Geräte eigentlich produziert? Das fragte sich der US-amerikanische Autor, Schauspieler und Apple-Fan Mike Daisey. Bei seiner Recherche stieß er in China auf Produktionsbedingungen, die wenig zum Hochglanzimage des Konzerns passen. Regisseur Marc Becker und Schauspieler Klaus Köhler widmen sich in »Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs« dem bemerkenswerten Kontrast zwischen Sein und Schein und unserem eigenen widersprüchlichen Verhalten in einer markendiktierten Welt.

Existenziell wird es in der Schauspielpremiere im Kleinen Haus: »Verbrennungen« darf als eines der besten Theaterstücke der letzten Jahre bezeichnet werden. Denn Wajdi Mouawad, franko-kanadischer Autor mit libanesischen Wurzeln, schafft spielerisch den Spagat zwischen der individuellen Auseinandersetzung mit Krieg und schrecklicher Gewalt – und einem unverkennbar der Aufklärung verpflichteten, lebensbejahenden Optimismus. »Verbrennungen« erzählt die Geschichte der Zwillinge Jeanne und Simon, die nach dem Tod ihrer Mutter und verpflichtet durch deren Testament, die eigene Familiengeschichte bis in deren dunkelste und furchtbarste Winkel verfolgen. Inszeniert wird dieser außergewöhnliche Stoff von Klaus Schumacher, mehrfach preisgekrönter Regisseur und Leiter des jungen Schauspielhauses in Hamburg – der zum ersten Mal in Mainz und für das Staatstheater arbeitet.

»Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs« nach Mike Daisey
Ab 28. März auf U17

»Verbrennungen« von Wajdi Mouawad
Ab 18. April im Kleinen Haus


Voller Fantasie

»Spinnerling« für junge Zuschauer auf U17


Spinnerling
»Spinnerling«

Jede freie Minute verbringt Hidde im Keller, seinem geheimen Lieblingsort, denn hier ist sein Insektenlabor. Nur sein Bruder Jeppe weiß davon. Und jetzt auf U17 im Staatstheater auch die jungen Zuschauer, denn mitten im Geschehen sitzen sie und können hautnah erleben wie Hidde Schnecken, Heuschrecken und unterschiedlichste Käferarten liebevoll füttert, sie beobachtet und mit ihnen experimentiert. Bis Jeppe, der Ältere stört, denn jetzt will er im Keller Schlagzeug üben. Ein Streit beginnt und droht zu eskalieren. Da der Keller geheim bleiben muss, kann Hidde seine Mutter nicht um Hilfe bitten. Sie lebt ohnehin mehr wie ein Schatten im Haus und ist selten ansprechbar. Seitdem Hiddes und Jeppes dritter Bruder Ward vor drei Jahren starb, ist in der Familie nichts mehr wie früher. Die drei leben mehr neben- als miteinander. Nun setzt Hidde alle Hoffnungen auf die schöne Lieke aus seiner Klasse, die Schmetterlinge liebt und von ihm bisher nur aus der Ferne beobachtet wurde. Wird sie ihm helfen können, sein Labor zu verteidigen? Und was ist das für ein Geheimnis, das die Brüder um keinen Preis verraten möchten?

»Spinnerling« ist eine berührende und zugleich leicht und experimentierfreudig erzählte Geschichte über den Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen. Hausregisseurin Sara Ostertag erweckt Hiddes Insektenlabor mit viel Fantasie zum Leben und erzählt sensibel über zwei Brüder, die sich lieben und streiten, die in ihrer Trauer einsam geworden sind, sich am Ende aber wiederfinden.

»Spinnerling« von Simon van der Geest,
ab 8 Jahren
Premiere 17. April, 18 Uhr auf U17

Infos: www.staatstheater-mainz.com