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Handball Frauen

Auf den Aufstieg programmiert

»Ischn« gegen »Dynamites«? Es könnte in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga der Handballerinnen zu einem interessanten Mainzer Stadtderby kommen. Dafür müssen die »Ischn« aus Bretzenheim nur aufsteigen.


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Foto: © Axel Kretschmer (Handball-Zeitung.de)

»Ischn« gegen »Dynamites«? Es könnte in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga der Handballerinnen zu einem interessanten Mainzer Stadtderby kommen. Dafür müssen die »Ischn« aus Bretzenheim nur aufsteigen.

Man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist. Vielleicht redete der Volksmund Thomas Zeitz ins Gewissen, als er beschloss, die Handballerinnen der SG TSG/DJK Bretzenheim zum Saisonende nach dann zweieinhalb Jahren zu verlassen. Es könnte ein ruhmreicher Abgang sein, denn die Mainzer Drittliga-Handballerinnen haben gute Aussichten auf den Aufstieg. Als Zeitz Anfang März seinen Entschluss bekannt gab, führten die »Ischn« zumindest die Tabelle an. Sollte am 26. April in Leverkusen tatsächlich der Einzug in die Zweite Bundesliga gefeiert werden, wären die Bretzenheimerinnen ihrer Zeit voraus: Der Aufstieg war eigentlich nach einem Aufbaujahr erst für die kommende Saison avisiert worden. Zeitz, der Anfang 2013 die Nachfolge von André Sikora-Schermuly antrat, führte die Mannschaft in seiner ersten Saison als Sechsten ins Ziel und holte vergangene Runde einen starken dritten Platz.

Bombiger Saisonstart

Mit Annika Hermenau, die aus der Ersten Bundesliga von der HSG Bensheim verpflichtet wurde, sowie den Ex-05erinnen Jessica Kleinjung und Xenia Klug rüsteten die Bretzenheimerinnen ihre Truppe um Liga-Schützenkönigin Michelle Chwalek (228 Treffer in der Saison 2013/14) weiter auf. Die Folge war ein bombiger Saisonstart mit zehn Siegen am Stück, ehe um die Jahreswende mit nur zwei Erfolgen aus sechs Spielen eine kleine Dürreperiode folgte. Zudem musste Linksaußen Tanja Birli (Handverletzung) ihre Karriere beenden, Xenia Klug verletzte sich schwer am Knie. Dennoch gelang mit dem Sieg im Spitzenspiel bei der HSG Kleenheim ein vermeintlich befreiender 27:25-Sieg. Die Frage bleibt, wie der bevorstehende Trainerwechsel die Leistungskurve der »Ischn« beeinflusst. »Natürlich hat das für eine schwierige Situation gesorgt«, bestätigt SG-Abteilungsleiter Rainer Besch.

Neuer Kurs bei den »Dynamites«

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Foto: © 1. FSV Mainz 05
Handball – Bilo

Es wäre schade, würden sich die Bretzenheimerinnen den Aufstieg noch nehmen lassen. Zumal in der Zweiten Bundesliga der Stadtrivale FSV Mainz 05 mit Ex-SG-Chefcoach André Sikora-Schermuly wartet. Der hatte zur laufenden Saison nach viereinhalb Jahren Trainerin Karin Euler abgelöst und sollte den Neuanfang in der Zweiten Bundesliga einleiten. In einem Herzschlagfinale war erst unter fremder Mithilfe am letzten Spieltag der Runde 2013/14 der Klassenerhalt gesichert worden.

Der neue Kurs bei den »Dynamites«: Man will stärker auf junge Spielerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet setzen und diese auf hohem Niveau auch selbst ausbilden. Doch die neue Runde begann mit einem veritablen Fehlschuss: Der Handball-Verband Rheinhessen untersagte die angestrebte Kooperation der 05er mit den Sportfreunden Budenheim.

Weniger sportliche Sorgen

Unter dem Namen FSG Mainz 05/Budenheim sollte es unter anderem ein Aktiven-Zweitligateam und eine A-Juniorinnen-Mannschaft in der Bundesliga geben. Doch der Antrag ging verfristet beim Verband ein.

Immerhin, die sportlichen Sorgen sind in dieser Runde weit geringer als in der vergangenen, zum abgeschlagenen Duo Allensbach und Travemünde am Tabellenende wurde ein beruhigender Abstand gehalten. Das Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, ist greifbar, und das ohne die Abgänge in die Bundesliga Assina Müller und Meike Schmelzer (die später kurzzeitig mit Zweitspielrecht wiederkam). Und welche Fristen für eine mögliche Kooperation mit Budenheim einzuhalten wären, weiß man ja jetzt.

| TS