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Sicherheit

»Das kann mir nicht passieren! Ich lasse niemanden rein!«

»Das kann mir nicht passieren! Ich lasse niemanden rein! Ich bin stets kritisch!« So oder ähnlich lauten oft die Aussagen von Menschen, die sich einen ­Vortrag zum Thema »Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren« der Polizei Mainz anhören.


Sicherheit

»Leider haben wir immer wieder Anzeigen, bei denen die o.g. Aussage leider nicht stimmt und erheblicher Schaden entstanden ist.« Polizeihauptkommissar Michael Krausch ist Sicherheitsberater bei der zentralen polizeilichen Prävention in Mainz, er kennt die Tricks und Methoden der Täter.

»Menschen, die nur allzu gutgläubig sind, werden oftmals Opfer von Dieben und Betrügern an der Haustür. Leider werden oft ältere Menschen Opfer dieser Täter.« Die Masche der Diebe und Betrüger ist es, den Opfern an der Tür eine Situation so geschickt vorzuspielen, dass die in die Wohnung gelassen werden. Ist das gelungen, sind die Täter oft mit dem Opfer allein. Dann haben die Täter leichtes Spiel. Es muss aber nicht so weit kommen – wer sich auskennt, der lässt sich so nichts vormachen.

Die Maschen der Täter: »Die nachfolgenden Tricks werden von den Tätern gern angewendet, um in die Wohnung zu gelangen:

  • Kann ich bitte ein Glas Wasser haben, ich bin schwanger. Mir ist schlecht, ich habe Durst, darf ich in die Küche kommen?

  • Haben Sie Papier und Bleistift? – Der Nachbar ist nicht zu Hause, ich möchte ihm eine Nachricht hinterlassen. Haben Sie vielleicht eine Schreibunterlage? Darf ich an Ihrem Tisch schreiben?

  • Ich muss dringend telefonieren, ich hatte einen Unfall. Ich benötige einen Arzt. Darf ich Ihr Telefon in der Wohnung benutzen?
  • Darf ich (oder mein Kind) Ihre Toilette benutzen?

  • Mein Baby braucht ein Fläschchen, darf ich es bei Ihnen füttern (wickeln)?

  • Täter lügen Ihnen vor, Ihre Wohnung in amtlicher Eigenschaft oder mit behördlicher Befugnis aufsuchen zu müssen. Dabei treten Trickbetrüger z.B. als Polizei- oder Kriminalbeamte, Gerichtsvollzieher auf. Auch gern auch als Mitarbeiter des E-Werks, Gas- oder Wasserwerks. Aber auch als Berater einer Krankenkasse oder Rentenversicherung, als Postzusteller oder Monteure einer Telefongesellschaft.

Aber was kann man tun, wenn man in eine derartige Situation an der eigenen Haustür gerät?

Tipps der Polizei:

  • Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will: Schauen Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen Sie die Türsprechanlage.

  • Öffnen Sie die Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre (z.B. Kastenriegelschloss mit Sperrbügel – auch von außen abschließbar, somit einbruchhemmend) Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung.

  • Überlegen Sie sich Folgendes, wenn Fremde an der Tür von ihrer Not erzählen: Warum wenden sich diese Leute nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern an mich?

  • Bieten Sie in einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser) hinauszureichen. Lassen Sie dabei stets Ihre Tür durch eine Türsperre gesichert.

  • Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen.

  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen einen Dienstausweis, prüfen Sie ihn sorgfältig (Druck?, Foto?, Stempel?) bei gutem Licht und mit Lesebrille. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Lassen Sie dabei Ihre Tür versperrt und suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.

  • Lassen Sie nur Handwerker ein, sie Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.

  • Nur wenn Sie allein sind, haben Trickdiebe leichtes Spiel mit Ihnen. Versuchen Sie, bei unbekannten Besuchern einen Nachbar oder hinzuzubitten oder bestellen Sie den Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

  • Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch: Sprechen Sie laut mit ihnen oder rufen Sie laut um Hilfe.

  • Bei Zweifeln an der Echtheit der angeblichen Amtspersonen rufen Sie notfalls die Polizei – 110!


Mehr zum Thema:

Bei jeder Polizeidienststelle erhalten Sie kostenlos die Broschüre: »Der goldene Herbst« – Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren oder im Internet unter www.polizei-beratung.de – Kompetent, kostenlos, neutral!

| Text: Polizeipräsidium Mainz, Abteilung Zentrale Prävention