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Staatstheater

spielart

Crime Time: »Tosca« im Großen Haus


Tosca
»Tosca«, © Martina Pipprich

Liebe, Eifersucht, Intrige, Mord – diese Oper ist ein Krimi. Vor der Folie der Napoleonischen Kriege vollzieht sich eine Handlung, in der Privates und Öffentliches unheilvoll miteinander verstrickt sind: Die gefeierte Sängerin Floria Tosca liebt Mario Cavaradossi, den Maler, der aufgrund seiner Verbundenheit mit dem flüchtigen politischen Häftling Angelotti ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät – der seinerseits Tosca begehrt. Scarpia sieht seine Chance gekommen, als er Cavaradossi gefangen nimmt: Ohne Skrupel verfolgt er seinen Plan, den politischen Widersacher Angelotti und seinen Liebes­rivalen Cavaradossi aus dem Weg zu räumen und Tosca zu besitzen.

Giacomo Puccini hat die abenteuerliche Geschichte, die von Kritikern seiner Zeit wahlweise als »Meistermachwerk« oder als »schwärzeste Grusel­theatralik« bezeichnet wurde, mit einer sinnlich-suggestiven Musik verwoben und damit ein Meisterwerk der Musikgeschichte geschaffen. Die kammerspielartige Handlung, die Intensität und Leidenschaft der Beziehungen ebenso wie die rasante Verbindung zwischen Liebe, Kunst und Politik faszinieren seither ungebrochen die Zuschauer.

Regisseurin Julia Hölscher und ihr Produktionsteam legen den Fokus ihrer Inszenierung von »Tosca« vor allem auf die Kunstwelten der Hauptfiguren: Die Sängerin Tosca, der Maler Cavaradossi und der Menschenverführer Scarpia – alle drei sind egomane Künstler, die vor allem um sich selbst kreisen. Denn auch Scarpia ist in seiner Inszenierung von Gefühlen und in seiner Manipulation von Menschen ein großer Könner. In Tosca, die für ihre Kunst lebt und sich immer als öffentliche Person versteht, sieht Julia Hölscher eine Wiedergängerin einer Romy Schneider, Maria Callas oder Dalida – Künstlerinnen, die als Privatpersonen hinter ihrem öffentlichen Bild verschwinden und quasi nur noch als Kunstfigur existieren.

»Tosca« von Giacomo Puccini

Premiere am 1. März im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 4., 7., 24., 29. März, 1., 4. April


Sehnsuchtsobjekt Kind: »Die Ratten« im Kleinen Haus


Die Ratten
»Die Ratten«, © Bettina Müller

Eine ganze Kinderschar geistert durch Gerhart Hauptmanns modernen Klassiker »Die Ratten«: die Kinderbande der morphinsüchtigen Frau Knobbe genauso wie Adalbertchen, der verstorbene Sohn des Ehepaars John. Und schließlich ist da auch noch das Baby der mittellosen Pauline Piperkarcka, das diese zunächst dankbar Frau John überlässt, es dann aber wieder zurückfordert. Als auch Frau Knobbe eines ihrer Kinder vermisst meldet, beginnt eine Hatz – auf Frau John und die kleinen Sehnsuchtsobjekte der Erwachsenen: die Kinder.

In 15 Puppen von Schauspieler und Puppenbauer Michael Pietsch werden diese Kinder lebendig. Darunter ist auch das tote Adalbertchen, das durch fünf Meter lange Fäden mit Michael Pietsch verbunden ist. »Wir wollen in unserer Inszenierung über die Geister und Toten, die die Lebenden gleichzeitig auffangen und quälen, nicht nur reden, sondern wir zeigen sie auch. Jette Johns Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und ihre Unfähigkeit, ihr totes Adalbertchen loszulassen, werden in den Puppen lebendig«, sagt Regisseur Jan-Christoph Gockel.

»Die Ratten« ist nach »Grimm« die zweite Produktion mit Schauspielern und Puppen, die Jan-Christoph Gockel und Michael Pietsch am Staatstheater Mainz auf die Bühne bringen. Auf dem aktuellen Spielplan steht auch noch Jan-Christoph Gockels Inszenierung »Schinderhannes«. Wegen des großen Erfolgs wird die rasante Inszenierung rund um den mythenumwobenen Räuberhauptmann am 1. und 8. März im Kleinen Haus wieder aufgenommen und ist zum letzten Mal zu sehen.

»Die Ratten« von Gerhart Hauptmann

Premiere am 27. Februar im Kleinen Haus

Weitere Vorstellungen: 3., 5., 7., 10., 22., 26., 27. März, 2., 4., 12., 23. April

»Schinderhannes« nach Carl Zuckmayer – zum letzten Mal am 1. und 8. März im Kleinen Haus


Im Netz: »Much| Less«
Ein Tanzstück für Zuschauer ab 14 Jahren


muchLess
»Much|Less«, © Andreas Etter

Tanzmainz goes justmainz! Nachdem im Schauspiel und im Musiktheater bereits mehrere Premieren für Kinder und Jugendliche gefeiert wurden, zieht die Tanzsparte nun mit einer Produktion für junge Zuschauer ab 14 Jahren nach.

Der junge italienische Choreograf Giuseppe Spota ist ehemaliger Tänzer und Jahrgang 1983. Damit darf er sich selbst zu jener Gruppe zählen, um die es in seinem Tanzstück »Much|Less« geht: die so genannten Digital Natives, jene Generation also, die bereits mit dem Internet und all seinen Begleiterscheinungen groß geworden ist. Computerspiele, E-Mails, Internet, Mobiltelefone sind feste – viele würden sagen: unverzichtbare! – Bestandteile ihres alltäglichen Lebens. Was aber bedeutet das? Was machen die ständige Interaktion, die stete Bereitschaft zur schnellen Kommunikation und die fieberhafte Suche nach der richtigen Ausstattung dafür mit ihnen und ihrem Leben? Es gibt Experten, die den Digital Natives gar ein anderes Denken und andere Muster der Welt- und Informationsverarbeitung zuschreiben als den Digital Immigrants, die noch analog aufgewachsen sind. Giuseppe Spota hat mit den Tänzerinnen und Tänzern von tanzmainz in der Vorbereitung viel über ihre eigenen Erfahrungen mit den digitalen Medien gesprochen und ihre persönlichen Eindrücke sind mit in das Stück eingeflossen. Erzählt wird in »Much|Less« keine Geschichte, sondern es entwickeln sich Szenen und Bilder, die andeuten, wie leicht man sich im Netz verstricken kann und wie schwer es sein kann, bei sich selbst zu bleiben.

Digitale Sounds und das analoge Schlagzeug bilden die Pole, zwischen denen sich die Tänzer orientieren.

»Much|Less« von Giuseppe Spota

Uraufführung am 25. Februar auf U17

Weitere Vorstellungen: 1., 10., 18. März, 1., 8. und 21. April


Infos: www.staatstheater-mainz.com