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Aus- & Fortbildung

Ohne »Lebenslanges Lernen« geht es nicht

Es ist ein relativ neuer Begriff – »Lebenslanges Lernen« – doch was dahinter steckt ist ein altes Phänomen: Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer schneller – und wer nicht auf dem Abstellgleis ­landen möchte sollte sich ständig weiterbilden. Die Angebote sind vielfältig.


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Foto: djd/HFH Hamburgere

»Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr« hat heute keine Geltung mehr. Lernen hört nach Schule, Ausbildung oder Studium nicht auf, denn Lernen ist das wesentliche Werkzeug zum Erlangen von Bildung und damit für die Gestaltung individueller Lebens- und Arbeitschancen. Lebenslanges Lernen trägt auch dazu bei, dass die Gesellschaft insgesamt den Herausforderungen begegnen kann, die mit dem demografischen Wandel einhergehen. Durch entsprechende Rahmenbedingungen sorgt die Politik dafür, dass lebenslanges Lernen für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiv ist und dass die Bereitschaft zur Weiterbildung steigt. (Bundesministerium für Bildung und Forschung / BMBF)

Wachsende Nachfrage

In Deutschland haben im Jahr 2012 so viele Menschen eine Weiterbildung gemacht wie niemals zuvor. 49 Prozent der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter haben an einer Weiterbildungsveranstaltung teilgenommen. Während die Beteiligung in Westdeutschland bei 48 Prozent lag, liegt die Quote für Ostdeutschland bei 53 Prozent. Das geht aus einer Erhebung hervor, die von TNS Infratest Sozialforschung im Auftrag des BMBF auf Grundlage des europäischen Adult Education Survey (AES) durchgeführt wurde. »Lebenslanges Lernen lohnt sich – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber«, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. »Weiterbildung ist der Schlüssel für die persönliche Entwicklung des Einzelnen und die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.«

Zur Weiterbildung gehören Umschulungen und Meisterkurse genauso wie ein Sprachunterricht, das Nachholen von Schulabschlüssen oder freizeitorientierte Bildungsangebote. Weiterbildung ist die Fortsetzung jeder Art des Lernens nach Abschluss der Bildungsphase in der Jugend. Auch hier gibt es staatliche Fördermöglichkeiten.

Es gibt in Mainz und Wiesbaden die unterschiedlichsten Anbieter in Sachen Fort-, Aus- und Weiterbildung. Der MAINZER stellt Ihnen auf den folgenden Seiten einige Institutionen vor.

Offener Campus an der Obermayr Business School

Die Obermayr Business School veranstaltet am Samstag, 28. Februar 2015 einen Tag der offenen Tür in der Frankfurter Str. 28 in Wiesbaden. Von 9.30 bis 13 Uhr haben interessierte Eltern und Jugendliche die Möglichkeit, sich über die Ausbildungsgänge und die Möglichkeit der Erlangung der Fachhochschulreife an der Höheren Berufsfachschule zu informieren und individuell beraten zu lassen sowie am Unterricht teilzunehmen. Von den kaufmännischen Assistenten für Bürowirtschaft und Fremdsprachensekretariat über Gestaltungs- und Medientechnik, Hotellerie/ Gastronomie/ Tourismus bis zur Sozialassistenz bieten die Ausbildungsgänge der OBS ein breites Spektrum an Chancen für eine gefragte Berufstätigkeit. Und damit verbunden zugleich die Chance auf ein entsprechendes Fachhochschulstudium.

Wie funktioniert das? Kein Problem bei der OBS: Voll in den wöchentlichen Unterricht aufgenommen sind alle für die Fachhochschulreife relevanten Fächer. Das ist die doppelte Chance zum Erfolg: Durch die enge Verflechtung von berufsorientierten und allgemeinbildenden Ausbildungsinhalten und die Ausrichtung auf einen höheren Bildungsabschluss bietet die Obermayr Business School allen Absolventen die »Brücke zum Erfolg«.
(Info: www.obermayr.com)

Lernen mit Perspektive - Steinhöfelschule bietet vielfältige Möglichkeiten

Eine Vielzahl an Schülern ist sich nach Klasse 9 oder 10 nicht sicher, wie es weitergehen soll und Schüler wie Eltern leiden unter dem Druck, möglicherweise mit einer Fehlentscheidung die ganze Zukunft »zu verbauen«. Dieser Druck kann durch Aufklärung aber zum Glück oft gelindert werden, da das Schulsystem in Rheinland Pfalz durchlässig ist.

An der Mainzer Steinhöfelschule haben junge Menschen die Möglichkeit in 2 Jahren ihre mittlere Reife zu erlangen, oder bei vorhandener mittleren Reife, die höhere Berufsfachschule zu besuchen, die nach 2 Jahren zur Fachhochschulreife führt. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit der Berufsausbildung oder der weiteren Schulbildung.

Mit der umfassenden Betreuung der Schüler, z.B. durch das Teamteaching (es stehen zwei Lehrer im Unterricht zur Verfügung) und einem virtuellen Klassenzimmer haben die Schüler jederzeit Kontaktmöglichkeiten mit den Lehrern und Zugriff auf digitales Unterrichtsmaterial. Neben der kaufmännischen Kompetenz und schulischem Wissen werden insbesondere selbstständige Erarbeitung von Themen, Umgang mit neuen Medien und das Präsentieren von Ergebnissen beigebracht. Informationen zu allen Bildungsgängen finden Sie unter www.steinhoefelschule.de oder Sie erreichen die Schule unter der Telefonnummer 06131-91200. Für Bewerbungen ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Donner + Partner – ­Lernen mit Spaß

Neben der hohen Seminarqualität in der Erwachsenenbildung, und der Berufsvorbereitung bzw. Ausbildung für Jugendliche steht der enge Kontakt zur Wirtschaft im Mittelpunkt. In Mainz werden die kaufmännischen Umschulungen und Weiterbildungen, sowie das praxisorientierte Lerncenter im gewerblichen Bereich angeboten. Unter dem Motto »Lernen mit Spaß« hat Donner + Partner zwei spezielle Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen in Mainz im Programm: FIB und MUT. FIB steht für Fortlaufende Integrationsbegleitung für Arbeitssuchende. Bei der FIB sind Menschen angesprochen, die infolge langjähriger Arbeitslosigkeit den Kontakt zur Arbeitsumwelt verloren haben. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen trainieren über einen Zeitraum von vier Monaten nach einem wöchentlichen Trainings- bzw. Aktivitätenplan.

Motivation, Unterricht und Training, kurz MUT, richtet sich an Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die wegen krankheitsbedingter Einschränkungen nicht mehr im Berufsleben stehen konnten und hilft ihnen bei der erfolgreichen Wiedereingliederung. Durch intensive und individuelle Förderung in kleinen Gruppen, sozialpädagogische und psychologische Betreuung, mehrere Praktika in neuen Bereichen sind die Teilnehmer mit einem eigenen Strategieplan nach elf Monaten bereit für eine neue berufliche Herausforderung.
(Info: www.donner-partner.de)

vhs Mainz: Vielfalt im ­Programm

Am 23. Februar beginnt das neue Semester an der vhs Mainz. An diesem Tag beginnt die zweite Halbzeit des Schuljahres 2014/2015 für das wieder über 3.500 (!!!) Kurse aus den Fachbereichen Mensch und Gesellschaft, Planet Erde, Arbeit und Beruf, Schulabschlüsse, Sprachen, Kunst und Kultur, Haus und Garten, Gesundheit und Fitness sowie Angebote für spezifische Zielgruppen angeboten wurden.

Dazu zählen zum Beispiel 30 Fremdsprachen, die im Einzel- und Gruppenunterricht zur Vermittlung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen durch handlungsorientierten Unterricht vermittelt werden.

Dies wird unter anderem durch einen Pool von mehr als 600 freiberuflichen Dozenten/-innen, die über fachliche und erwachsenenpädagogische Kompetenzen verfügen und erwachsenengemäße Unterrichtsräume, gute Medienausstattung und zusätzliche Fachräume (u. a. EDV, Aula, Atelier, Tanzraum, Werkraum, Lehrküche, Turnhalle) im vhs-Haus und an anderen Orten gewährleistet. Die Volkshochschule Mainz e.V. ist als Träger der Weiterbildung nach dem rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetz staatlich anerkannt und mit diesem umfassenden Angebot DAS kommunale Weiterbildungszentrum in Mainz und gleichzeitig zuverlässiger Garant des öffentlichen Weiterbildungsauftrages. Sie gewährleistet ein qualitativ hochwertiges, bedarfsgerechtes und breit gefächertes Bildungsangebot zu sozial verträglichen Preisen für die Bürger/-innen der Stadt Mainz.

Weiterführende Informationen sind dem barrierefrei gestalteten Internetauftritt zu entnehmen, der tagesaktuelle Programmangebote beinhaltet und auch die Möglichkeit bietet, Kurse online zu buchen: www.vhs-mainz.de.

Mehr Nähe an Ihrer Seite

Für die regionale Krankenkasse IKK Südwest stehen die Nähe zu ihren Versicherten und eine individuelle, persönliche Beratung an erster Stelle. Um diesen Service zu erweitern, eröffnete die IKK am 2. Januar eine neue Stadtgeschäftsstelle in der Weißliliengasse 31 in Mainz. Montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 16 Uhr stehen Teamleiterin Anja von Nordheim und ihre elf Mitarbeiter mit viel Erfahrung und Kompetenz bei allen Fragen rund um die Themen Sozialversicherung und Gesundheit zur Verfügung. Sie erreichen die neue Geschäftsstelle in Mainz unter 0 61 31 / 55 391 - 12.

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