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Mainzer Staatstheater

spielart

Tanzmainz Festival #1: Der Vorverkauf hat begonnen!


Tanzmainz Festival
Eröffnen das tanzmainz festival im Großen Haus: Die Vertigo Dance Company aus Israel

Erstmals lädt das Staatstheater Mainz zum tanzmainz festival ein und zeigt auf allen Bühnen des Hauses die große Bandbreite der internationalen Tanzszene. Neben Ensembles von Weltrang wie der Vertigo Dance Company aus Israel, den Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker aus Belgien, der Tero Saarinen Company aus Finnland und Wayne McGregors Random Dance aus Großbritannien gibt es zahlreiche Entdeckungen zu machen.

Abou Lagraa kommt mit neun HipHoptänzern, die er auf den Straßen Algiers gecastet und zu einem fulminanten Ensemble geformt hat, der Belgier Jan Martens lockt zu einem leidenschaftlichen Duett, Montréal Danse tanzt in der Zugvogel-Choreografie von Estelle Clareton eine wunderbar zärtliche Metapher auf das Leben – und so vieles mehr! Vom intensiven Solo bis zum fulminanten Gesamtkunstwerk aus Tanz, Musik, Licht und Video: melancholisch und komisch, schnell und hart ebenso wie sanft und harmonisch – Tanz übersetzt unser Leben in seine vielen Sprachen.

Unter dem Label tanzmainz upDate stellen sich die aufregenden Neuentdeckungen der Szene vor, darunter junge Tanzschaffende aus Ungarn, die zeigen, wie auch unter schwierigen kulturpolitischen Bedingungen faszinierende Performance- und Tanzkunst entstehen kann.

Und das tanzmainz festival macht Lust, selbst aktiv mit dabei zu sein: So kann man beim Dance Walk durch die Straßen der Stadt entdecken, wie unglaublich viel Tanz in Mainz steckt, Laien wie Profis dürfen sich in Workshops ausprobieren und auf den Festivalpartys kann sich jeder neben so manchem Weltklassetänzer dem Groove überlassen.

Das Festival wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung zahlreicher Förderer, u.a. der Peter Eckes Kulturstiftung, der Mainzer Volksbank und von Lotto Rheinland-Pfalz. Das umfangreiche Programmheft des tanzmainz festival liegt zum Mitnehmen im Foyer des Theaters und an der Theaterkasse aus und ist zu finden auf www.staatstheater-mainz.com und auf www.tanzmainz.com.

tanzmainz festival #1
13. bis 21. März


»Das Wort ist stärker als das Schwert«

Neue Montagsreihe im Staatstheater


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Martin Herrmann in »Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor«

Zwischen dem Entsetzen über die brutalen Morde von Paris auf der einen und der klaren Ablehnung der platten Parolen von Pegida-Sprechchören auf der anderen Seite gibt es eine wachsende Sehnsucht nach reflektierter und differenzierter gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung. Das Theater kann mit seinen Mitteln ein Ort dafür sein. Darum haben sich Künstler und Mitarbeiter des Staatstheater Mainz unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse zusammengetan, eine solche Auseinandersetzung zu führen.

Ab dem 26. Januar wird im Glashaus unter der Überschrift »Das Wort ist stärker als das Schwert« zum Thema gelesen, diskutiert, gespielt und laut gedacht. Hausregisseur K.D. Schmidt eröffnet die Reihe. Er hat den Wissenschaftler Youssef Mohamed von der Universität Mainz eingeladen, um sich mit einer Schrift auseinanderzusetzen, über die viel geredet wird und in deren Namen grausame Dinge passieren – die aber kaum jemand wirklich kennt: mit dem Koran.

Hausregisseur Jan-Christoph Gockel wird am 2. Februar mit Schauspielern aus seiner Produktion »Rechtsmaterial«, ein Abend über die NSU Morde, szenisch lesen. Im Rahmen des tanzmainz festivals sind ungarische Tänzer und Performer eingeladen, die in ihrem Heimatland mit schwierigsten kulturpolitischen Bedingungen zu kämpfen habe, und vieles mehr.

Natürlich finden sich die Themen, die uns aktuell umtreiben, auch in zahlreichen Produktionen des Staatstheaters, etwa in »Als mein Vater ein Busch wurde«, der Geschichte eines kleinen Mädchens auf der Flucht, in »Perelà«, wo die Gesellschaft mit dem ‚Anderen‘ nicht umzugehen vermag, in »Simplicius Simplicissimus«, »Kopflohn«, »Verbrennungen« oder »Deportation Cast«.

Nicht zufällig findet die neue Reihe montags statt – der Montag soll nicht denen überlassen werden, die sich anmaßen, Sprachrohr des Volkes zu sein. Denn sie sind es nicht!

Das jeweils aktuelle Programm von »Das Wort ist stärker als das Schwert« steht auf www.staatstheater-mainz.com.