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Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosungen

Gewinnen Sie jeweils
2x 2 Eintrittskarten

für eine große Prunksitzung
des MCV oder MCC
am 17. Januar, 19.11 Uhr
in der Rheingoldhalle
oder 14. Februar, 18.11 Uhr
MCC-Sitzung MCV und MCC haben dem Stadtmagazin DER MAINZER jeweils 2x 2 Karten für eine ihrer großen Prunksitzungen zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie zwei dieser Karten gewinnen wollen, müssen Sie bis zum 10. Januar eine E-Mail mit ihrer Adresse und ihrer Wunschveranstaltung (»MCV« oder »MCC«) an verlosungen@dermainzer.net senden. Ausführlichere Informationen finden Sie
hier >>>

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Die Theaterseiten des Mainzers

Zaubern, wie nur das Theater es kann –
»Die Sirenen des Titan«


Wie kann man im Theater von einer Reise erzählen, die nicht nur auf der Erde, sondern auch auf dem Titan, dem Mars und dem Merkur spielt? Wie die überbordende Phantasie eines so großen, wilden Stoffes wie »Die Sirenen des Titan« von Kurt Vonnegut für die Bühne übersetzen? Niklaus Helbling, Hausregisseur des Staatstheater Mainz, hat darauf eine Antwort: »Man muss zaubern, wie nur das Theater es kann. Mit geistreichen, schnellen Schaupieler/innen, mit Bühnenbild, Video, Kostümen. Mit Licht und Atmosphären. Mit Songs und Musik, einfach mit allem, was das Theater an Mitteln aufzubieten hat. Und gleichzeitig muss man darauf achten, dass die Geschichte, auch mit ihren großen Emotionen, leicht und intelligent daherkommt.«

die serenen
»Die Sirenen des Titan«: Rüdiger Hauffe, Denis Larisch Katharina Alf, Antonia Labs Klaus Köhler, Henner Momann
© Bettina Müller 

Erzählt wird die abenteuerliche Reise des Malachi Constant: Auf der Erde hat er sein Erbe verjubelt, als Soldat landet Malachi auf dem Mars, dann als Einsiedler in den singenden Höhlen des Merkur – und kehrt schließlich als Prophet einer neuen Religion auf die Erde zurück. Die Autorin Brigitte Helbling und der Komponist Markus Schönholzer haben aus Vonneguts Roman ein Schauspiel mit vielen Songs gemacht, das die Zuschauer mit auf die Umlaufbahn nimmt. Es wird phantastisch, absurd komisch – und stellt zugleich die großen Fragen, die uns umtreiben: Was ist Krieg? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es dort oben jemanden, der auf uns aufpasst?

Vonneguts Romane gelten als Science Fiction mit all den Außerirdischen und Weltraumreisen. Zugleich sind sie vielschichtig, existenziell. Und sicher ist, dass nicht nur Fans von »Per Anhalter durch die Galaxis« sich sehr gut unterhalten fühlen werden!

»Die Sirenen des Titan« von Brigitte Helbling und Markus Schönholzer nach dem Roman von Kurt Vonnegut

Premiere am 29. Januar im Kleinen Haus

Weitere Spieltermine: 31.1. sowie 4., 7., 11., 12., 15., 20., 22. und 28.2.


Ein Fest der Ausstattung:
»Perelà, uomo di fumo«


Dass nicht nur auf der Bühne, sondern auch in den Werkstätten des Staatstheaters Künstler am Werke sind, wird spätestens nach der Premiere von »Perelà« im Großen Haus jeder erkannt haben. Denn die deutsche Erstaufführung der Oper von Pascal Dusapin, einem der wichtigsten französischen Komponisten der Gegenwart, wird nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern auch ein wahres Fest der Ausstattung – und eine Leistungsschau der Masken- und Kostümabteilung.

die königin
»Die Königin" © Andreas Etter 

Die junge Regisseurin Lydia Steier fesselt seit Jahren das Publikum mit einer klugen Mischung aus ästhetischer Opulenz und präziser Figurenführung. Jetzt erzählt sie die Geschichte vom ‚uomo di fumo‘, dem ‚Mann aus Rauch‘, der einen ganzen Hofstaat erst verzückt, dann verprellt und sich wieder in Rauch auflöst, in einem atemberaubenden Masken- und Kostümbild von Gianluca Falaschi: Die fantasievoll-überzeichnet auftretende Königin und ihre Hofgesellschaft zeigen all die dekadente und morbide Pracht ihrer absurden Welt. Zugleich lässt die parabelhafte Geschichte eine verlockende, radikale Vorstellung völliger Gedankenfreiheit in unseren Köpfen entstehen – nichts ist eindeutig.

Die Körperlosigkeit der Titelfigur, das Spiel mit Schein und Wirklichkeit, die skurrilen Figuren des Hofstaats verführen zugleich unsere Augen mit ihrer Leichtigkeit und einem besonderen Zauber – ein doppel­bödiges und faszinierendes, burleskes Spiel. 2003 an der Pariser Opéra Bastille uraufgeführt, ist »Perelà« nun zum ersten Mal in Deutschland zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer und in der Inszenierung von Lydia Steier steht damit ein außergewöhnliches Ereignis am Beginn des Jahres 2015.

»Perelà, uomo di fumo« von Pascal Dusapin

Deutsche Erstaufführung Premiere am 16. Januar im Großen Haus

Weitere Spieltermine: 28., 31.1. sowie 23.2.