Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
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am 27.12.2014, 20 Uhr
in der Phönix-Halle Mainz

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Mogunzius

MOGUNZIUS
STADTSCHREIBER DES MAINZERS

Das RGZM soll in die Südstadt umziehen


Ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der immer wieder feststellt: Es ist sehr schwer die Mainzerinnen und Mainzer durch irgendetwas zu beeindrucken.

Wie hat mal jemand formuliert: ...und wenn auf dem Marktplatz ein Raumschiff aus einer fremden Welt landen würde, der Mainzer würde nur mit den Schultern zucken und sich denken: Wieso dürfen die hier parken und ich nicht?

Das neueste Beispiel ist die anstehende Umsiedlung des RGZM in die Südstadt.

Feder

RGZM, was das ist? Das Römische Germanische Zentralmuseum, das Forschungs­institut für Archäologie. Heute zu finden hinter dem Schloss. Im Jahre 1852 gegründet, ist das RGZM seit 1870 eine Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Mainz. Seit 1977 wird das RGZM von Bund und Ländern gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz finanziert, seit 2002 ist es Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Leibniz-Gemeinschaft hat in Deutschland acht Forschungsmuseen, u.a. das Deutsche Museum in München, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt und besagtes RGZM in Mainz.

Jetzt wird ein Neubau entstehen, zwischen Römerschiffmuseum und Cine-Star, eine Investition von über 40 Mio. €, der Architekturwettbewerb ist beendet, die Baugenehmigung erteilt.

Ach, da haben sie noch nichts von gehört? Wirklich? Denken sie mal angestrengt nach! Ich gebe ihnen ein Stichwort: Neutorschule. Auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsfabrik entstand in den 20er Jahren eine Volksschule, die 1989 geschlossen und anschließend von Vereinen genutzt wurde, bis die Stadt Mainz alle Mietverträge zum 31.12.2010 gekündigt hat. Was eine Aufregung!

Dämmert es jetzt? Genau! Da soll jetzt eine Platane gefällt werden und die Frau Eder wollte die Fällgenehmigung nicht unterschreiben und der OB hat an ihrer Stelle entschieden.

Ich hoffe, ich bin nicht der Einzige, der mächtig stolz darauf ist, dass nun ein bundesweit beachtetes Projekt in meiner Heimatstadt verwirklicht wird! Und manchem Politiker sei gesagt, dass er seiner Stadt und den Menschen keinen Gefallen tut, wenn positive Projekte nicht positiv begleitet werden.

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