Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
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am 27.12.2014, 20 Uhr
in der Phönix-Halle Mainz

Ehrlich Brothers Selbst in der Fachwelt wird über die Geheimnisse der Zauberbrüder gerätselt und mit Begeisterung zur Kenntnis genommen, dass Andreas und Chris Ehrlich die Zauberkunst in ein neues Zeitalter geführt haben.

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Tourismus

Da geht noch was

Die Zahlen sind beeindruckend, die Aufgaben benannt: Rheinhessen profitiert vom Tourismus und die Region muss sich gemeinsam anstrengen, um diese Profite zu steigern.


ihk-tourismusforum
(v.l.): Burkhard Müller (Kreisbeigeordneter, Land­kreis Mainz-Bingen), Petra Graen (Beige­ordnete, Stadt Worms), Moderator Lutz Eberhard (Chef­redakteur online, Verlagsgruppe Rhein Main), Ernst-Walter Görisch (Landrat, Landkreis Alzey-Worms), und Christopher Sitte (Wirtschafts­dezernent, Stadt Mainz) diskutierten über den Wirtschaftsfaktor Topurismus
Foto: IHK Rheinhessen / Kristina Schäfer

Knapp 1 Milliarde Euro Umsatz verdankt Rheinhessen den 25,5 Millionen Tagesreisenden und 1,85 Millionen Übernachtungen, die 2013 der Region einen Besuch abstatteten. 42,5% flossen in den Einzelhandel, 41,3% in das Gastgewerbe, 16,2% an Dienstleister und der Fiskus freute sich über 88 Mio € an Mehrwert- und Einkommenssteuer. Außerdem hängen am Tourismus etwa 20.000 Arbeitsplätze.

Die Auswirkungen des Tourismus auf andere Wirtschaftsbranchen ermittelte das Münchner Marktforschungsunternehmen dwif Consulting im Auftrag der IHK Rheinhessen, der mainzplus CITYMARKETING GmbH, der Städte Mainz und Worms sowie der Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen.

Belastbare Zahlen sind eine gute Ausgangsbasis, um allen Akteuren, auch den politischen, vor Augen zu halten, was ansteht: Investieren in die Standorte, intensives und gemeinsames, regionales Marketing, die Potentiale des Jubiläumsjahres »Rheinhessen 2016« nutzen.

Es gilt mehr Übernachtungsgäste nach Rheinhessen zu lotsen, also braucht es mehr Betten, sowohl in den Städten, als auch in den Landkreisen. Zudem erinnerte IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz daran, dass Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt wesentlich mehr Geld für die Tourismusförderung bereitstellten, als Mainz.

In der Diskussionsrunde griff Moderator Lutz Eberhard diesen Aspekt auf und wollte vom Mainzer Wirtschaftsdezernenten wissen, ob die Stadt Mainz Chancen, die der Tourismus bietet, liegen lasse. Christopher Sitte verwies auf die Synergieeffekte in der Mainzer Tourismusförderung durch die Zusammenführung von CCM und Frankfurter Hof in der mainzplus Citymarketing GmbH.

Sitte sagte auch, die Stadt müsste künftig mehr investiv machen und verwies auf die Idee, im Mainzer Schloss ein Hotel anzusiedeln, wenn das RGZM komplett in die Neutorstraße umgezogen sei.

| SoS