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Sport

Zwei Vereine ein Ziel: Erfolg in der Fußball-Oberliga

Die »Mainzer Herbstmeisterschaft« in der Fußball-Oberliga hat der SV Gonsenheim mit vier Plätzen Vorsprung vor dem TSV Schott Mainz erzielt. Im November endete das Stadtderby mit 2:2 und zwei zufriedenen Trainern.


TSV Schott: Marco Senftleben
Beim TSV Schott Mainz am Ball: Marco Senftleben

Als Tabellenfünfter hat der Klub vom Wildpark seine Ambitionen, frühzeitig nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben, bereits übererfüllt. Und für den Aufsteiger vom Glaswerk, der zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte fünftklassig spielt, ist diese Saison ohnehin als Lehrjahr eingeplant.

Und sie lernen mit immensem Fleiß. 69 Tore, annähernd gleich verteilt auf geschossene und kassierte, sind in den Spielen der Schott bislang gefallen. Ein durchschnittliches Spiel endet 2:2, bei keiner Mannschaft fallen mehr Treffer. Da ist es nur konsequent, dass mit Preston Zimmerman (elf Tore in der Hinrunde) und Can Cemil Özer (zehn) zwei Schottler weit oben in der Torjäger-Liste rangieren.

Der US-Amerikaner Zimmerman (25), vor eineinhalb Jahren noch Leistungsträger beim damaligen Drittligisten SV Darmstadt 98, und Mittelstürmer Özer (24) sind nur zwei Spieler in der hochkarätig besetzten Offensive mit höherklassiger Erfahrung. Auch die Ex-Bundesligaprofis Markus Kreuz (37) und Srdjan Baljak (35) bringen Glanz und Zuschauer auf den Kunstrasenplatz.

Aber die namhaften Neuzugänge sind nur eine Seite der Medaille. Mit großem Aufwand hat der TSV Schott in den letzten Jahren seine Jugendarbeit vorangebracht, zuletzt hagelte es förmlich Jahr für Jahr Aufstiege, die A- und die C-Junioren mischen in der Regionalliga mit und die halbe Oberliga-Mannschaft besteht aus Eigengewächsen. War der SV Gonsenheim vor wenigen Jahren in der Stadt noch klar die Nummer zwei hinter Mainz 05, macht der TSV ihm diesen Rang inzwischen streitig.

Doch der finanziell deutlich knapper bestückte Klub vom Wildpark verteidigt seinen Rang mit Geschick. Im fünften Jahr in Folge spielt man in der Oberliga, hält von Jahr zu Jahr souveräner die Klasse und kommt mittlerweile fast komplett ohne externe Neuzugänge aus. Im Sommer wurde in Cüneyt Eren (22) nur ein Ergänzungsspieler von einem fremden Klub geholt, die anderen »Neuen« durchliefen vielfach über Jahre die hoch gelobte Nachwuchsschmiede des SV.

Auch am Wildpark darf man sich mit A- und B-Junioren über zwei Teams in der Junioren-Regionalliga freuen, wobei der Abstieg der C-Junioren vergangene Saison schwer zu verdauen war. Schließlich punktet der Verein mit Nestwärme und dem Versprechen auf gezielte und kompetente Förderung.

www.tsvschott.de

Fairer Wettkampf unter Kollegen

SV Gonsenheim, Max Kim
Der SV Gonsenheim, hier mit Max Kim, in Aktion

Runde zwei Kilometer Luftlinie liegen zwischen beiden Sportplätzen – und doch trennen die Vereine Welten. Hier der reine Fußballklub SV Gonsenheim, 1919 gegründet, zwischen Villenviertel und Lennebergwald angesiedelt, dort der 1953 ins Leben gerufene, über 4.000 Mitglieder starke Breitensportverein, personell, organisatorisch und finanziell gefüttert von der Schott AG, unter anderen mit renommierten Schach-, Hockey- und American-Football-Abteilungen, einem eigenen, weitläufigen Vereinsgelände, passenderweise mitten im Neubaugebiet an der Erzbergerstraße, und einer aufstrebenden Frauenfußball-Abteilung, die vermutlich bald mit dem FSV Mainz 05 fusioniert.

Doch es ist, zumindest bei den Aktiven, ein fairer Wettkampf unter Kollegen, Schott-Coach Ali Cakici (47) und Gonsenheims Cotrainer Babak Keyhanfar (29) verbindet eine enge Freundschaft, bei vielen Spielern ist es klubübergreifend ähnlich. »Klar, guckt man auf die Tabelle und freut sich, wenn man vor der Schott steht«, bekennt Gonsenheims Mittelfeld-Urgestein Maximilian Kimnach (26). »Wir schaukeln uns gegenseitig hoch, aber keiner freut sich, wenn der andere verliert«, betont Cakici.

www.sv-gonsenheim.de

| TS