Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
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Mantelsonntag

Mäntel und noch viel mehr

Der Mantelsonntag, traditionell am letzten Sonntag im Oktober, markiert jedes Jahr augenscheinlich den Übergang in die Herbstzeit und lockt mit besonderen Angeboten.


Mantelsonntag-Plakat

Dass ein Mantel dem letzten verkaufsoffenen Sonntag im Jahr als Namensgeber dient, hängt mit der Jahreszeit zusammen. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken, die Menschen kaufen Kleidung, die sie vor herbst- und winterlichen Unbilden schützt.

Der Mantel kann als Synonym für diese Kleidung verstanden werden, ist er doch auf jeden Fall länger wie eine Jacke – auch wenn es von der jeweiligen Mode abhängt, ob er über oder unter dem Knie endet, vielleicht gar bis zur halben Wade oder bis zu den Knöcheln reicht. Wobei Mäntel, egal wie lang oder kurz sie sind, in vielerlei Hinsicht ein Schattendasein führen. Im Vergleich zu Jacken, erscheinen sie oft unpraktischer, insbesondere wenn sie dem modischen Zeitgeist folgend aus »feinen« Stoffen hergestellt werden – einen Seidenmantel zum Herbstspaziergang zu tragen, auf die Idee kämen wohl Wenige.

Tatsächlich aber gibt es Mäntel für jede Gelegenheit. Im Grunde müssen Stoffe und Schnitt nur den Anforderungen angepasst werden. Wikipedia listet allein 21 verschiedene Mantelformen auf, manche gab und gibt es nur in bestimmten Regionen. Der »Deel« z.B. wird seit Jahrhunderten in der Mongolei getragen und mit dem »Bus«, einer Stoff- oder Lederschärpe zusammengewickelt. In hiesigen Breiten sind Lack, Leder- und Lodenmäntel eher bekannt, aber auch Dufflecoat, Trenchcoat oder Poncho hatten und haben ihre Träger, von denen sich nicht Wenige in Liebhaber bestimmter Manteltypen verwandeln oder den Mantel als »Aushängeschild« für ihre Haltung und Vorlieben sehen.

Natürlich kann man Mäntel auch einfach unter praktischen Erwägungen kaufen und feststellen, dass der Mode entsprechend bestimmte Materialien häufiger im Angebot sind als andere. So waren in den letzten Jahren Mäntel aus Daunen ein Muss für viele Modebewusste, in dieser Saison scheinen auf den internationalen Laufstegen Mäntel aus Wolle besondere Beachtung zu finden.

In diesem Sinne ist so ein verkaufsoffener Mantelsonntag eine hervorragende Gelegenheit herauszufinden, was die »Mainzer Mantelszene« alles anbietet.

Entspanntes Einkaufen am 26. Oktober von 13-18 Uhr

Der farbenfroh und eher kuschelig-gemütliche Herbst spiegelt sich in den Angeboten und Dekorationen der Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser – und wird, der liebe Gott soll ja ein Mainzer sein, sicherlich an diesem 26. Oktober 2014 zu einem rundum »goldische« Oktobertag.

Von 13-18 Uhr bieten die Fachhändler in den Einkaufsquar­tieren von der Alt- bis zur Neustadt alles, was Herbst und Winter auszeichnet und sicher wird mit dem einen und anderen bereits ein Ausblick auf die vorweihnachtliche und die festliche Zeit zum Jahreswechsel möglich.

Die »Lu« wird Dank der Bereitschaft der Mainzer Verkehrsgesellschaft den Busverkehr umzuleiten, zu einer richtigen Flaniermeile, die mit Fahrgeschäften und Imbissständen und der sich bis zum Schillerplatz hinziehenden Automeile viel fürs Auge und den Gaumen bietet.

Apropos Gaumen, die knackigen Äpfel von Appel Happel, die auf Kosten der Werbegemeinschaft in der Fußgängerzone verteilt werden, können natürlich auch an einem großen Apfelstand erworben werden. In diesem Jahr wird sich auch das Mainzer Staatstheater in den Mantelsonntag einklinken – mit welchen Aktionen wird hier noch nicht verraten, lassen Sie sich überraschen.

Zum lukullischen Angebot gehören auch Weinstände um die Heunensäule und die an zentralen Plätzen geöffneten Federweißenstände, sowie, der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund sei Dank, der Burgundermarkt. Familienunternehmen aus der rheinland-pfälzischen Partnerregion bieten hier ihre Spezialitäten an – nicht nur am Mantelsonntag, 26.10.14 von 11-18 Uhr, sondern bereits am Samstag, 25.10.14 von 9-18 Uhr.

Am Mantelsonntag lädt das Haus Burgund auch zum Besuch seiner Bibliothek ein (Eingang Petersstraße gegenüber der Peterskirche). Hier werden gespendete Bücher verkauft (die bis kurz vor 18 Uhr dort aufbewahrt werden können), der Erlös geht an das Interkulturelle Bürgerzentrum Katzenberg-Treff in Mainz-Finthen.

Wer sich beim Bummeln und Schauen von Ballast befreien möchte, kann den kostenfreien Service des MVG-Gepäckbusses nutzen und dort bis 18 Uhr die großen und kleinen Einkäufe aufbewahren lassen.

Ebenfalls auf das Konto der MVG geht das »Mainz-trifft-sich-Ticket«: Bis zu fünf Personen fahren für fünf Euro den ganzen Sonntag Bus und Straßenbahn.

Für Autofahrer bietet die PMG am Mantelsonntag 26.10.14 das sogenannte Flatrate-Parkangebot an: in den Parkhäusern der Parken in Mainz gilt: 5 € = 24 Stunden. Das heißt: Nach drei Stunden Parken ist der verkaufsoffene Sonntag-Flatrate-Tarif erreicht: 5 € = 24 Stunden. Wer drei Stunden Parken nicht erreicht, zahlt den normalen Tarif. Der Preis für drei Stunden Parken ist in den Premium-Parkhäusern 6,30 €, in den Standard-Parkhäusern 5,80 €.

| SoS

Huthaus Streibich Hut auf – gut drauf

Ob elegant oder modisch, Bogart oder Pork Pie Stil, sportliche Mütze in Stoff oder Strick. Das Huthaus Streibich bietet eine riesige Auswahl an Kopfbedeckungen in vielen Farben und Formen von namhaften Herstellern und Marken für SIE und IHN. Sie haben den Kopf... wir den Hut! Auch am Mantelsonntag ist Ihr Fachgeschäft für die passende Kopfbedeckung in der Flachsmarktstraße für Sie geöffnet.

Mal 'ne andere Masche

Langsam aber sicher weht uns der herbstlich kühle Wind um die Ohren, es ist Zeit sich mit wollig weichen Accessoires einzudecken. Wundervolle Modelle zum Reinkuscheln finden Sie im Wollgeschäft »Wollzeit«, in bester Lage, in Nähe des Mainzer Doms, direkt neben Karstadt.

Und, da die Nachfrage nach besonderen Garnen und Wollen weiter wächst, hat Andrea Seufert in der Mainzer Altstadt ein weiteres Geschäft eröffnet: Im Projekt-Haus »Haus 27 – Wolle im Kirschgarten« findet sich einfach alles, was das Herz strickbegeisterter Menschen höher schlagen lässt. Am Mantelsonntag sind beide Geschäfte von 13-18 Uhr geöffnet.

wwww.wollzeit.de