Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 3x
2 Eintrittskarten

für das Konzert von
Gregor Meyle
am 30.8.2014 ab 19 Uhr
im Mainzer Volkspark

Gregor Meyle Gregor Meyle - der Musiker, der gerne in Clubs tourt und nah bei seinem Publikum spielt, hat sein viertes Studio-Album "New York - Stintino" im Gepäck und damit "Songs über Momente, die man nie vergisst."

DER MAINZER verlost
3x 2 Karten für das Open Air mit Gregor Meyle am 30. August 2014 um 19 Uhr
im Mainzer Volkspark.

Teilnahmeschluss:
15. August 2014.

Mehr Informationen zu unseren Verlosungen finden Sie hier >>>

Werbung

Mainz 05: Interview

Die Überraschung der letzten Saison

Mit konstant starken Leistungen mauserte sich Stefan Bell beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zum Stammspieler - und das will er natürlich auch bleiben. Im Interview spricht der 22-Jährige über seine Ziele, die WM und die Arbeit unter dem neuen Trainer Kasper Hjulmand.

Stefan Bell
Stefan Bell
Herr Bell, wo haben Sie das WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien gesehen?

»In einem kleinen privaten Kreis zu Hause, also nicht auf einer der großen Fan-Meilen.«

Schauen Sie die Partien als Fan oder als Fußballer, der mehr auf taktische Finessen und Entwicklungen achtet?

»Es wurde von Spiel zu Spiel emotionaler. Das Finale war natürlich Spannung pur und der Hammer. Früher hätte ich gedacht, als Fußballer achtet man mehr auf taktisches Verhalten. Bei dieser WM war ich aber einfach nur ein Fan.«

Mit Gonzalo Jara hat Mainz 05 gerade einen Spieler verpflichtet, der für Chile bei der WM alle vier Partien absolviert hat. Kannten Sie ihn vor seiner Verpflichtung?

»Seinen Namen habe ich aus der Übertragung der Chile-Spiele schon gehört, aber ich habe mir die einzelnen Spieler jetzt nicht besonders genau angeschaut. Ich werde mich in den kommenden Wochen überraschen lassen, wo seine Stärken liegen. Ich freue mich aber, dass Mainz 05 einen Nationalspieler verpflichten konnte, der das Team mit Sicherheit voranbringen wird.«

Kannten Sie Kasper Hjulmand, bevor er Ihr Trainer wurde?

»Nein, ich habe seinen Namen erstmals aus den Medien erfahren. In den ersten Wochen macht er einen sehr guten Eindruck - in etwa so, wie er in der Presse beschrieben worden ist. Ich denke, er passt gut nach Mainz, er spricht deutsch und geht offen auf uns Spieler zu. Über taktische Dinge kann ich noch nicht viel sagen, da in der ersten Phase der Vorbereitung die Fitness im Vordergrund steht. Aber man merkt schon, dass er ein sehr abwechslungsreiches Training macht und viel Wert auf Details legt.«

Stefan Bell Mit Vorgänger Thomas Tuchel verbindet Sie eine Menge. Mit ihm sind Sie nicht nur A-Junioren-Meister geworden, sondern er hat Sie auch zum Bundesliga-Stammspieler gemacht. Kam sein Abschied für Sie überraschend?

»Mir war schon immer klar, dass Thomas seine Karriere nicht ewig in Mainz fortführen wird. Dass er dann tatsächlich so schnell gegangen ist, kam für uns alle überraschend. Aber jetzt haben wir einen neuen Trainer und freuen uns auf die neue Saison.«

Was ändert sich im Vergleich vom talentierten Ergänzungsspieler zum akzeptierten Stammspieler?

»Vor allem ist das Standing in der Mannschaft ein anderes. Man vertritt seine Meinung gegenüber jüngeren Spielern, versucht ihnen aber auch weiterzuhelfen. Sonst ist der Unterschied aber nicht wahnsinnig groß, da der Weg zum Stammspieler so nach und nach gekommen ist. Es gab keinen Zeitpunkt, ab dem ich fest dabei war, sondern musste gerade am Anfang immer von Spiel zu Spiel schauen, ob ich dabei bin. In unserer erfolgreichen Phase zu Beginn der Rückrunde habe ich mich dann aber festgesetzt. Dieser Rhythmus hat mir natürlich Sicherheit gegeben.«

Stefan Bell In welchen Bereichen haben Sie sich in dieser Zeit weiterentwickelt?

»Ich weiß gar nicht, ob ich so viel anders mache als vorher. Ich habe einfach regelmäßig gespielt und dadurch an Sicherheit gewonnen. Vorher musste ich lange auf meine Chance warten und habe diese dann zum Glück nutzen können. Gerade als Innenverteidiger profitiert man davon, wenn man eingespielt ist.«

Freuen Sie sich auf die Europa League?

»Wir sind ja noch nicht in der Gruppenphase und müssen erst die K.o.-Runde überstehen. Dann mache ich mir auch erst Gedanken über Belastungen, Reisen usw.«

Kann man nach der erfolgreichen Vorsaison jetzt schon Ziele für die neue Runde formulieren?

»Zuerst möchte ich die Gruppenphase der Europa League erreichen. In der Bundesliga sollten wir nicht den Fehler machen, uns an dem Tabellenplatz der vergangenen Saison zu orientieren. Die Konkurrenten hinter uns haben teilweise mächtig aufgerüstet und wollen wieder weiter nach oben. Ich denke, wenn wir uns im gesicherten Mittelfeld bewegen, können wir zufrieden sein.«

| DR