Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 3x
2 Eintrittskarten

für das Konzert von
TILL BRÖNNER &
Quintet Open Air

am 25.7.2014 ab 19 Uhr
till-broenner
Till Brönner   
Foto: Andreas Bitesnich

Er gilt als Deutschlands prominentester und erfolgreichster Jazz-Musiker. Mit seinem neuesten Album "Till Brönner" konfrontiere er Fans wie Gegner mit einer persönlichen Neuaufstellung.

DER MAINZER verlost
3x 2 Karten für das Open Air mit TILL BRÖNNER & Quintet am 25. Juli 2014 um 19 Uhr (Einlass:17:30 Uhr)
auf der Zitadelle Mainz.

Teilnahmeschluss:
15. Juli 2014.

Mehr Informationen zu unseren Verlosungen finden Sie hier >>>

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Sport

Weinelf Deutschland ist Europameister

Ob Deutschland Fußball-Weltmeister wird, wissen wir spätestens nach dem Endspiel am 13. Juli 2014.


Weinelf Deutschland

Aber jetzt schon ist Deutschland Europameister! Allerdings war es das Team der Weinelf, das sich am 24. Mai in Salgesch in der Schweiz mit dem legendären Ergebnis von 3:2 gegen Ungarn den Titel sicherte - exakt 60 Jahre nach dem »Wunder von Bern« und dem damaligen Weltmeistertitel. Am aktuellen Erfolg hatten einige Winzer aus Rheinhessen entscheidenden Anteil!

Bis es soweit war, mussten allerdings Philipp Wittmann aus Westhofen, Michael Gutzler aus Gundheim, Stefan Winter aus Dittelsheim-Heßloch, Carsten Strauß aus Uelversheim sowie der in Wöllstein wohnende viel­rei­sende Önologe Steffen Röll mit ihren Mannschafts­kameraden einige dicke Brocken aus dem Weg räumen.

In der Vorrunde wurde zunächst die Schweiz mit 2:1 geschlagen. Dann reichte ein 1:1 gegen Italien zum Einzug ins Halbfinale. Gegner war hier der zweimalige Europameister Slowenien, gegen den die deutsche Weinelf in einem dramatischen Match mit 7:6 nach Elfmeterschießen g ewann. Michael Gutzler steuerte hier das zwischenzeitliche 2:1 bei, das kurz vor Schluss noch ausgeglichen wurde. Beim Duell vom Punkt zeigten dann unter anderem Stefan Winter und wieder Gutzler keine Nerven und verwandelten sicher.

Beim Endspiel gegen die Ungarn konnte es dann eigentlich kein anderes Ergebnis als jenes 3:2 geben. Aber fast wäre das nicht der Fall gewesen. Denn bis kurz vor Schluss führten die Ungarn 2:1, ehe Michael Gutzler noch der Ausgleich gelang. In der Verlängerung gelang Fabian Schmidt aus Oberrotweil am Kaiserstuhl der Siegestreffer (seitdem heißt er in Weinelf-Kreisen und Zuhause »Helmut« in Anlehnung an den 3:2-Schützen anno 1954, Helmut Rahn).

Beinahe hätte sich das 11-Meter-Drama des Halbfinals wiederholt. Aber kurz vor dem Abpfiff parierte Weinelf-Torhüter Jürgen Fladung noch einen Strafstoß der Ungarn. Was folgte, war überschäumende Freude, ein Bad im kühlen Genfersee (und im Wein) - sowie ein gehöriger Muskelkater bei allen Aktiven in den Tagen danach. »Wir mussten an unsere Grenzen gehen«, stöhnte Philipp Wittmann im Rückblick. »Die Gegner waren bärenstark.«

| Rudolf Knoll