Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 3x
2 Eintrittskarten

für das Konzert von
TILL BRÖNNER &
Quintet Open Air

am 25.7.2014 ab 19 Uhr
till-broenner
Till Brönner   
Foto: Andreas Bitesnich

Er gilt als Deutschlands prominentester und erfolgreichster Jazz-Musiker. Mit seinem neuesten Album "Till Brönner" konfrontiere er Fans wie Gegner mit einer persönlichen Neuaufstellung.

DER MAINZER verlost
3x 2 Karten für das Open Air mit TILL BRÖNNER & Quintet am 25. Juli 2014 um 19 Uhr (Einlass:17:30 Uhr)
auf der Zitadelle Mainz.

Teilnahmeschluss:
15. Juli 2014.

Mehr Informationen zu unseren Verlosungen finden Sie hier >>>

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Puppenmuseum

Altes Spielzeug? Kulturgut!

Die Sammelleidenschaft begann mit einem alten Haus. Es folgten alte Möbel. Dann kamen die alten Puppen, die Kaufmannsläden und die Puppenstuben. Heike Dejong-Diehl zeigt im Westhofener Puppenmuseum ihre private Sammlung.


Puppenstube

Das Puppen- und Puppenstubenmuseum ist im so genannten Haus No. 3 in Westhofen untergekommen. Das Barockhaus ist Domizil des Heimatvereins Westhofen e.V. und beherbergt auch die Gemeinde­bücherei.

Heike Diehl hat früher Künstlerpuppen selbst modelliert und ist handwerklich geschickt - eine Voraussetzung, um alte Puppen wieder in ihren Originalzustand zu versetzen. Die Kenntnisse hat sie aus Büchern, die passenden Werkzeuge findet sie manchmal auf Flohmärkten.

Seit Mai 2005 öffnet Heike Diehl ihre private Sammlung für Besucher, hauptsächlich Schildkröt- und Käthe Kruse Puppen, dazu einige Porzellan-, Kompositionsmasse- und Pappmascheepuppen sind zu sehen.

Rollen lernen

Puppenstube

Die gesammelten Kaufmannsläden, Puppenstuben und Küchen entstammen der Zeit um 1900 bis 1950 und, so stellt sie klar, sind »Kulturgut«. Wenn man sich die Puppenküchen oder die Kaufmannsläden anschaue, könne man die zu jener Zeit gebräuchlichen Gerät­schaften studieren und bekomme einen Einblick in die üblichen Rollenverteilungen.

Es handele sich weniger um Spielzeug, als um Lehr­mittel: Mädchen lernten anhand der Puppenstuben und Jungs bereiteten sich mithilfe von Kaufmannsläden auf ihre spätere Rolle vor, ist sie überzeugt.

Dass altes Spielzeug oft weggeworfen oder Sammlungen auseinander gerissen würden, bedauert Heike Diehl und freut sich, wenn man ihr die Sachen überlässt - auch wenn sie defekt oder schmuddelig seien, oder Teile fehlten.

Puppen »Kranke Puppenkinder«

Die Kenntnisse, wie beschädigte Puppen gesäubert, restauriert und gespachtelt werden, hat sich Diehl selbst beigebracht und repariert auch »Puppenkinder«, die noch gebraucht werden. Zu ihrem Service gehören fachliche Beratung und Kosten­vor­anschlag zu Festpreisen, kleinere Schäden kann sie manchmal auch direkt beheben. Zudem stellt sie handgearbeitete Puppen­bekleidung nach Maß und den Wünschen der Puppen­besitzer her.

| SoS

Vom 1.5.-30.9. geöffnet: Fr + Sa, 16-18 Uhr, So 15-18 Uhr;
vom 1.10.-30.4. nur an Sonntagen von 15-18 Uhr.
Gruppenanmeldungen außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten nach vorheriger Absprache.
Eintritt für Erwachsene 1,50 €
www.puppenmuseum-westhofen.de