Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 3x
2 Eintrittskarten

für das Konzert von
TILL BRÖNNER &
Quintet Open Air

am 25.7.2014 ab 19 Uhr
till-broenner
Till Brönner   
Foto: Andreas Bitesnich

Er gilt als Deutschlands prominentester und erfolgreichster Jazz-Musiker. Mit seinem neuesten Album "Till Brönner" konfrontiere er Fans wie Gegner mit einer persönlichen Neuaufstellung.

DER MAINZER verlost
3x 2 Karten für das Open Air mit TILL BRÖNNER & Quintet am 25. Juli 2014 um 19 Uhr (Einlass:17:30 Uhr)
auf der Zitadelle Mainz.

Teilnahmeschluss:
15. Juli 2014.

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Mainzer Kopf

Der Ferienkarten-Mann

Er ist Urmainzer und sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche in Mainz für wenig Geld abwechslungsreiche Sommerferien erleben können: Marcus Hansen, »Chefplaner« der Mainzer Ferienkarte.


Marcus Hansen
Marcus Hansen, »Chefplaner« der Mainzer Ferienkarte

Im Frühsommer staut sich die Arbeit. Während Marcus Hansen auf dem OPEN­OHR im Hintergrund parat steht, um möglichen Veranstaltungspannen abzuhelfen, redigiert er das Programm für die 45. Mainzer Ferienkarte. Kaum ist das etwa 200 Seiten umfassende Werk in Druck gegangen, legte er letzte Hand an die Programmplanung für das Kindertheaterfestival, das alljährlich im September stattfindet. Seit Sommer 1997 hat der 44-Jährige mit der Ferienkarte zu tun, zuerst als Sachbearbeiter, seit 2001 als Sachgebietsleiter und als solcher ist er auch zuständig für die anderen Highlights im Angebot der Stadt Mainz für Kinder und Jugendliche. Außerdem organisiert er Veranstaltungen wie den Rockbuster und den Rock-N-Pop-Youngsters und er hat die pädagogische Fachaufsicht über die öffentlichen Spielplätze.

Praxisorientierter Pädagoge

Nach dem Abitur auf dem katholischen Willigis-Gymnasium hat Marcus Hansen Sozialpädagogik an der evangelischen Fachhochschule in Darmstadt studiert und damit die praxisorientiertere Variante des Studiengangs gewählt. Zum FH-Studium gehört ein Berufspraktikum und das führte den Sozialpädagogen in das Sachgebiet im Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz, das er heute leitet: Pädagogische Kultur- und Freizeitarbeit für Kinder, Jugendliche und Senioren.

Ein Gewinn für Alle

Die Mainzer Ferienkarte hatte da schon ein paar Jährchen auf dem Buckel: 1970 erlebte sie ihr Debüt, Jockel Fuchs und Karl Delorme seien auf die Idee gekommen, sagt Hansen. Den Kindern, die nicht in Urlaub fahren konnten, deren Familien das entsprechende Geld fehlte, sollte etwas geboten werden. Das funktioniert so bis heute. Allerdings sind die Ansprüche und Angebote mit den Jahren gewachsen: Anfangs reichten sechs Seiten für die Auflistung, mittlerweile stehen auf etwa 200 Seiten 450 Veranstaltungen. 2.600 - 2.800 Ferienkarten werden pro Jahr verkauft.

Immer noch ist eine Absicht der Ferienkartenaktion, Kinder und Jugendliche mit anderen zusammenzubringen und sie anzuregen, Neues auszuprobieren. Dass die Kooperationspartner davon auch profitieren können ist durchaus gewünscht. Wenn z.B. Vereine auf diese Weise neue Mitglieder gewinnen oder wenn ein attraktives Kletterangebot dann auch für den privaten Kindergeburtstag gebucht wird. »Es entsteht für alle Beteiligten eine win-win-Situation«, sagt Hansen, »die Stadt in Person ihrer Mitarbeiter fungiert als Organisator und muss dafür nicht viel Geld ausgeben.« Allerdings, fügt er hinzu, »ist es eine Mainzer Besonderheit, dass gut 40 pädagogische Mitarbeiter für die entsprechende Betreuung der ,Ferienkartenkinder' sorgen.«

Treten die während der Sommerferien in Aktion, kann Hansen in Urlaub fahren und Zeit mit seinen eigenen beiden Kindern verbringen. Das ist dem »Gruppenmensch«, der seine Freizeit am liebsten mit Familie und Freunden verbringt, wichtig.

Besser spät als nie

Ganz zum Schluss und ganz beiläufig erwähnt Marcus Hansen dann noch, dass er als Kind nie an den Ferienkartenaktionen teilgenommen hat und regelmäßiger OPEN­OHR-Gänger auch erst wurde, seit er von Berufs wegen dafür mitverantwortlich ist - manchmal müssen halt auch Mainzer erst älter werden, um Mainzer Kinder- und Jugendfreuden erleben zu können .

| SoS

Die Mainzer Ferienkarte 2014 wird ab dem 7. Juli z.B. im Bürgeramt und den Ortsverwaltungen, im MVG/RMV-Verkehrscenter und bei Wirth, der Kinderladen verkauft; ab dem 14. Juli gibt es sie im Haus der Jugend und dort auch die Teilnahmekarten ab dem 19. Juli.
www.jugend-in-mainz.de/ferien