Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 2 Eintrittskarten
für das Konzert von
MAX HERRE &
Kahedi Radio Orchestra

Am 1. August 2014 ab 19 Uhr
beim Summer in the City Festival auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen

max herre
Max Herre          Foto: Eric Weiss

Der deutschsprachige Ausnahme­künstler Max Herre präsentiert gemeinsam mit Joy Denalane, Afrob, Megaloh, Grace und weiteren musikalischen Freunden und Wegbegleitern sowie in Begleitung eines zwanzigköpfigen Orchesters die MAX HERRE & KAHEDI RADIO ORCHESTRA - SOMMER OPEN AIRS im Unplugged-Gewand!

DER MAINZER verlost dreimal zwei Karten für den Max Herre & Gäste-Auftritt am 1. August 2014 auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen.

Einsendeschluss: 30. Juni 2014.

Mehr Informationen zu unserer Verlosung finden Sie hier >>>

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Mainzer Staatstheater

spielart

9. Sinfoniekonzert im Mainzer Dom

Musical von Kurt Weill

Lady in the Dark Ensemble

Hermann Bäumer © Felix Broede

GMD Hermann Bäumer hat für das letzte Sinfoniekonzert der Saison neben einer Orgelsinfonie ein Werk ausgesucht, das für den sakralen Raum komponiert wurde - und zudem von einem Mainzer Tonschöpfer stammt: Peter Cornelius' »Stabat mater«, welches der 1824 in Mainz geborene Komponist im Jahre 1849 schuf.

Das bedeutendste Werk von Cornelius am Ende seines Musikstudiums ist das im Domkonzert aufgeführte »Stabat mater« von 1849. Das Frühwerk verknüpft die frühe deutsche Romantik Webers mit der ganz anders gelagerten französischen Romantik, beispielsweise eines Berlioz. Die katholische Liturgie bot dazu die passende Brücke. Den Vokalpart übernehmen Tatjana Charalgina, Katja Ladentin, Thorsten Büttner und Igor Storozhenko sowie die Domkantorei St. Martin und die Männerstimmen des Mainzer Domchores.

Einleitend erklingt ein sinfonisches Werk für Orgel und Orchester: Die höchstvirtuose »Symphonie Concertante« des belgischen Komponisten Joseph Jongens (1873-1953), in der sich die Wucht spätromantischer Orchesterklänge mit der subtilen, raffinierten Harmonik des Impressionismus und der Geläufigkeit eines souveränen Organisten verbindet. Jongen selbst sagt über sein Werk: »Die ,Symphonie Concertante' ist kein Orgelkonzert, sondern ein Orchesterwerk, in dem die Orgel, dieses andere Orchester, die ihm gebührende Vorrangstellung einnimmt. Es besteht keine thematische oder rhythmische Bindung zwischen den vier Sätzen des umfangreichen Werkes; es geht hier nur um die stilistische Einheit der verschiedenen Sätze.« Als Solist ist Domorganist Daniel Beckmann zu erleben.

Joseph Jongen: Symphonie concertante für Orgel und Orchester op. 81
Peter Cornelius: Stabat mater für Soli, Chor und Orchester

Tatjana Charalgina, Sopran
Katja Ladentin, Alt
Thorsten Büttner, Tenor
Igor Storozhenko, Bass
Domorganist Daniel
Beckmann, Orgel
Domkantorei St. Martin
und Männerstimmen des Mainzer Domchores
(Einstudierung: Domkapellmeister Karsten Storck)
Hermann Bäumer, Dirigent

Freitag, 27. und Samstag, 28. Juni, 20 Uhr, Hoher Dom zu Mainz



Sechs Helden sind hier

ein Jugendtanztheater-Projekt

Helden
© De-Da Productions

Das Staatstheater Mainz initiiert mit seiner Sparte ballettmainz, der Integrierten Gesamtschule Mainz-Bretzenheim und dem Institut für Sportwissenschaft (ISW) der Johannes Gutenberg-Universität ein groß angelegtes Tanztheaterprojekt für Jugendliche, das erstmals in Rheinland-Pfalz durchgeführt und mit Bundesmitteln finanziert wird.

»Sechs Helden sind hier« - und auf der Suche nach ihren eigenen kreativen Ausdrucksmöglichkeiten, ihren Gefühlen, Kommunikationsarten. Die Geschichten, die die Jugendlichen auf der Bühne erzählen, sind aus ihrem Leben, kommen aus ihnen selbst heraus. Da geht es ums Scheitern, Verlieren von Freunden, aber auch um das Ringen um das, was ihnen wichtig ist. »Miley Cyrus hat mir die Frisur geklaut - diese »fick fotze«! »Super Fine« spielt sich am Klavier die Seele aus dem Leib, es wird gesungen, getanzt und über die Liebe gesprochen. Warum sind sie Helden? Das weiß keiner so genau. Es geht um Wahrheit und Lüge, und wie verletzlich wir alle darin sind. Sie sind da. Das ist heldenhaft.

Die Bühne ist ein wundervoller Ort, all diese Dinge aus ihrem Leben ins Licht zu holen - zu sagen, dass ist dein Leben und das ist erzählenswert, weil wir alle uns darin wiedererkennen können. Die Jugendlichen schreiben dazu ihre eigenen Texte, tanzen, singen. Alle Stilmittel sind erlaubt und werden miteinander kombiniert. Tanzsequenzen ergänzen sich um Sprache, Handlung und Gesang.

Unterstützt werden die sechs Mädchen - Laura Bohrmann, Louisa Marie Focking, Leonie Käsmann, Mira Marie Kerbeck, Fine Kroke, Berfin Yildirim - von den Choreographen und Theatermachern Ute Faust und Richard Weber.

Die Veranstaltung wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des BMBF.

Donnerstag, 3. Juli 2014, 19.30 Uhr,
Kleines Haus

Eintritt frei, Einlasskarten erforderlich

www.staatstheater-mainz.com



Das Buch zum Abschied


Buch

Mit den beiden letzten Vorstellungen von »Lady in the Dark und »Der große Kehraus« am 5. Juli verabschieden sich Intendant Matthias Fontheim und sein Team vom Staatstheater Mainz. Aber sie gehen nicht, ohne ein Erinnerungsstück für alle Theaterinteressierten zu hinterlassen: Im Theater der Zeit Verlag erscheint Anfang Juli das Buch »Staatstheater Mainz - Die Intendanz Matthias Fontheim«.

Matthias Fontheim und sein Ensemble haben acht Jahre lang das Staatstheater Mainz geprägt. Ein engagiertes Ensemble im Schauspiel ist in dieser Zeit gemeinsam mit jungen Autoren und Regisseuren herangewachsen. Durch die Aufwertung der Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen sowie durch eine interkulturelle Öffnung des Theaters konnten neue Zuschauerschichten und Zielgruppen gewonnen werden. Starke Re­giehandschriften und die Berufung von Tatjana Gürbaca als Operndirektorin prägten das Musiktheater. Auch in der Kooperation mit der Hoch­schu­le für Musik Mainz wurde mit dem Jungen Ensemble und in der Auseinandersetzung mit Neuer Musik auf Zeitgenossenschaft gesetzt.

Nachdem Martin Schläpfer ballettmainz überregionale Bedeutung verlieh, leitet seit der Spielzeit 2009/ 2010 Pascal Touzeau die Compagnie und führt die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers in neoklassischen Handlungsballetten wie auch in zeitgenössischen und avantgardistischen Ballettabenden fort. Das Buch wirft Schlaglichter auf die Zeit von 2006 bis 2014. Ergänzt wird der Band um großformatige Fotos sowie um Originalbeiträge u. a. von Bruce Norris und Simon Stephens sowie um eine Chronik aller Inszenierungen.

Künstlerische Weggefährten, die die Zeit mitgeprägt haben, Autoren, Regisseure, Kritiker, Verleger, Künstler und Freunde be­schreiben in persönlichen Statements ihr Wirken am Haus bzw. die Au­ßenwirkung oder Innenwahrnehmung des Theaters und blicken zurück auf eine gemein­same Zeit, wichtige Inszenierungen, Schwerpunkte der Spielplangestaltung und den Geist des Hauses. Ein spannungsreicher Blick auf das Staatstheater Mainz unter der Intendanz von Matthias Fontheim.