Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 2 Eintrittskarten
für das Konzert von
MAX HERRE &
Kahedi Radio Orchestra

Am 1. August 2014 ab 19 Uhr
beim Summer in the City Festival auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen

max herre
Max Herre          Foto: Eric Weiss

Der deutschsprachige Ausnahme­künstler Max Herre präsentiert gemeinsam mit Joy Denalane, Afrob, Megaloh, Grace und weiteren musikalischen Freunden und Wegbegleitern sowie in Begleitung eines zwanzigköpfigen Orchesters die MAX HERRE & KAHEDI RADIO ORCHESTRA - SOMMER OPEN AIRS im Unplugged-Gewand!

DER MAINZER verlost dreimal zwei Karten für den Max Herre & Gäste-Auftritt am 1. August 2014 auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen.

Einsendeschluss: 30. Juni 2014.

Mehr Informationen zu unserer Verlosung finden Sie hier >>>

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Spitzfindig

Kreativität am Rheinufer

Ziemlich karg hier. Trotz der Platanen-Allee und der Rheinufertiefgarage, auf deren Dach Rasen und Bänke zum Verweilen einladen.


Rheinufer

Das Mainzer Rheinufer zwischen der Theodor Heuss-Brücke und dem Kaisertor könnte eine Belebung vertragen.

Dazu gab es tolle Ideen. 1999 wurde mit viel Aufwand und viel Engagement das RheinUferForum Mainz durchgeführt. Dessen Empfehlungen zur Gestaltung und Entwicklung des Rheinufers haben bis heute Gültigkeit.

Die teuerste wurde umgesetzt: für 11 Mio Euro netto (laut MAG-Webseite) ist der ruhende Verkehr in die Rheinufer Tiefgarage verbannt.

Darüber hinaus sind seit 1999 nur kleinere Gestaltungsmaßnahmen, finanziert durch private Spenden, wie beispielsweise die Sanierung und Beleuchtung der historischen Toranlagen, umgesetzt worden, lautet ein Ergebnis des 3. Mainzer Bürgerforums »Meine Stadt. Meine Ideen" vom Oktober 2013.

Als größte Behinderung einer einheitlichen attraktiven Gestaltung auf Grundlage der Empfehlungen des RheinUferForums, wird hier die finanzielle Situation der Landeshauptstadt Mainz angesehen.

Zwar sind im Haushalt 2014 für den 2. Bauabschnitt der Rheinufergestaltung zwischen Rheinufer-Tiefgarage und Kaisertor ca. 1,4 Millionen Euro eingestellt. Allerdings sei eine Freigabe der Haushaltsmittel aufgrund der Haushaltssperre und der von der ADD vorgegebenen Genehmigungskriterien unwahrscheinlich, weshalb das Bürgerforum zu dem Schluss kommt: »Eine umfassende Gestaltung der Uferpromenade der Landeshauptstadt Mainz ist derzeit leider nicht möglich.«

Dennoch lässt eine Idee zur Belebung dieses Uferabschnitts, zumindest in lukullischer Hinsicht, hoffen. Ende Mai schrieb das Wirtschaftsdezernat ein Interessenbekundungsverfahren aus: »Ein mobiler Eiswagen soll in der Sommersaison von Juni bis September die Besucher des Adenauerufers zwischen Kaisertor und Theodor Heuss-Brücke mit kühlen Köstlichkeiten versorgen.« Bedingung für den Bewerber ist u.a., »dass das Speiseeis selbst hergestellt und individuell portionierbar sein muss.«

Es mag zynisch klingen, ist aber reale Politik:?Die Stadt hat kaum finanziellen Spielraum für freiwillige Leistungen. Der mobile Eiswagen anstelle einer umfassenden Rheinuferumgestaltung ist schlicht die kreative Umsetzung dieser Tatsache.

| SoS