Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 2 Eintrittskarten
für das Konzert von
MAX HERRE &
Kahedi Radio Orchestra

Am 1. August 2014 ab 19 Uhr
beim Summer in the City Festival auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen

max herre
Max Herre          Foto: Eric Weiss

Der deutschsprachige Ausnahme­künstler Max Herre präsentiert gemeinsam mit Joy Denalane, Afrob, Megaloh, Grace und weiteren musikalischen Freunden und Wegbegleitern sowie in Begleitung eines zwanzigköpfigen Orchesters die MAX HERRE & KAHEDI RADIO ORCHESTRA - SOMMER OPEN AIRS im Unplugged-Gewand!

DER MAINZER verlost dreimal zwei Karten für den Max Herre & Gäste-Auftritt am 1. August 2014 auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen.

Einsendeschluss: 30. Juni 2014.

Mehr Informationen zu unserer Verlosung finden Sie hier >>>

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Public Viewing

WM 2014: Mittendrin statt allein Zuhause

Am 23. Mai gab der Bundesrat »Grünes Licht« und billigte eine Sonderverordnung, die den Lärmschutz vorübergehend etwas lockert. Damit sind während der Fußball-Weltmeisterschaft Übertragungen auf Großleinwänden nach 22 Uhr und in Ausnahmefällen auch nach Mitternacht noch erlaubt.


WM 2014

Zum Hintergrund: Bei der diesjährigen WM in Brasilien beginnt knapp die Hälfte der 64 Begegnungen erst um 22.00 Uhr MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit) und noch später. Manchmal ist sogar erst um Mitternacht Anpfiff und in einem Fall (15. Juni: Elfenbeinküste - Japan) um 3.00 Uhr.

Bereits bei den Weltmeisterschaften 2006 (in Deutschland) und 2010 (in Südafrika) sowie der Europameisterschaft 2008 (Österreich / Schweiz) gab es vergleichbare Verordnungen. Die für den Lärmschutz zuständige Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte auch in diesem Jahr den Spielraum für Behörden erweitert. Damit folgte die Bundesregierung einer Bitte der Länder und des Städtetags.

Die Stadt Mainz hatte bereits Anfang April eine sogenannte »Allgemeinverfügung« mit dem Titel »Durchführung von öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien während der Fußball WM 2014« erlassen, in dem sie diverse Eckpunkte festlegte. Kurz: Für Spiele um 22.00 Uhr ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich, später angepfiffene Spiele kommen für Public Viewing nicht in Frage. Mögliche Plätze sind in drei Kategorien eingeteilt, von »ausgesprochen geeignet« (wie die Coface-Arena) bis zu »weniger gut geeignet« (z.B. Gaststätten in der Altstadt).

ComBinho statt Vuvuzela

Daneben gibt es einen Verbotskatalog der die Übertragungen von anschließenden Interviews und Analysen betrifft (dazu muss man dann also schnellstens in geschlossene Räume - und damit in andere Rechtsverhältnisse - umziehen), aber auch die Benutzung von »Fanfaren, Trommeln, Trillerpfeifen, Combinhos und ähnlichen lärmerzeugenden Instrumenten und Geräten« verbietet.

PV-Plätze

WM 2014 Fans

ComBinhos sind sogenannte Samba-Kombi-Instrumente, bestehen in der Regel aus Trommel, Rassel, Ratsche und 3-Ton Pfeife und halten in Punkto Nervtöten, besonders wenn sie von Unkundigen malträtiert werden, mit ihrer Kult-Vorgängerin Vuvuzela durchaus mit.

Ob Arena, Rheinufer, Große Bleiche, viele Fußballfans haben schon seit Jahren »ihren« festen »PV-Platz«, falls sie nicht die überschaubare Größe ihrer Stammkneipe oder das »Private Viewing« im Freundeskreis vorziehen. Ob Stadionatmosphäre in der Arena, Party am Rheinufer, »klassisch« auf dem Ernst-Ludwig-Platz, eigene Loungeecke im Biergarten des »7 Grad« (3 Leinwände) oder Stammplatz im Domsgickel, Andau oder Sixties - in Mainz findet jeder sein Plätzchen.

Auch sonst hat sich der Einzelhandel einiges einfallen lassen: In der Römerpassage geht es am 14. Juni »Rund ums Leder« mit der menschlichen Marionette »Toni, the Goal Keeper« und am 12. Juli wird zum »Final Countdown« (hoffentlich mit der deutschen Nationalmannschaft) geblasen.

Band und Medaille

Apropos Jogis Team: Bei Willenberg erhalten sie ab 1. Juni beim Kauf einer deutschen Armbanduhr das passende WM-Band in schwarz-rot-gold und die Firma CIM hat eine WM-Medaille am Band entworfen mit deren Kauf Sie das »Human Network do Brazil« unterstützen.

Viel Spaß bei der WM und viele Tore (auf der richtigen Seite) wünscht Ihnen Ihr Stadtmagazin »Der MAINZER«.

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