Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 2 Eintrittskarten
für das Eröffnungskonzert zum
Summer in the City Festival
am 17. Juli 2014, 19 Uhr

katzenjammer
Foto: Tom Oxly
"Katzenjammer", die vier Mädels aus Norwegen bestreiten das erste Open Air-Konzert des diesjährigen Summer in the City-Festivals auf der Zitadelle.

DER MAINZER verlost dreimal zwei Karten für den Katzenjammer-Auftritt am 17. Juli 2014 auf der Mainzer Zitadelle als Auftakt des Summer in the City-Festivals 2014.

Einsendeschluss: 31. Mai 2014.

Mehr Informationen zu unserer Verlosung finden Sie hier >>>

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Mainzer Staatstheater

spielart

Premiere LADY IN THE DARK

Musical von Kurt Weill

Lady in the Dark Ensemble
Lady in the Dark: Ks. Jürgen Rust, Stefan Walz, Pascale Pfeuti, Gregor Trakis,
Hendrik Richter © Martina Pipprich

Mit »Lady in the Dark« feierte Kurt Weill 1941 seinen ersten großen Broadway-Erfolg. Das Autoren-Team Moss Hart, Ira Gershwin und Kurt Weill brachte mit diesem Werk eine genial-hintersinnige Verknüpfung vom »Amerikanischen Traum«, Depression und Psychoanalyse auf die Bühne.

Liza, erfolgreiche Chefredakteurin eines Mode-Magazins, fühlt sich ausgebrannt. In psychoanalytischen Sitzungen versucht sie dem Grund ihrer Schwermut auf die Spur zu kommen. Ein Lied aus ihrer Kindheit kommt ihr bruchstückhaft in den Sinn, das im weiteren Verlauf zum Wegweiser für ein Leben in Freiheit wird.

Vier Traumstationen fügen sich zum Panorama des Showbusiness' und zum Porträt einer Frau, die ebenso im Rampenlicht ihrer Erfolge wie im Schatten schmerzlicher Erinnerungen steht.

In der Regie von Matthias Fontheim beschließt der ebenso glamouröse wie witzige, energiegeladene und melancholische Geniestreich von Kurt Weill als Abschiedsproduktion die achtjährige Intendanz am Staatstheater Mainz und vereint nochmals Musiktheater, Schauspiel und Tanz.

Musikalische Leitung: Florian Csizmadia
Regie: Matthias Fontheim
Bühne: Stefan Heyne
Kostüme: Valerie Hirschmann
Choreographie: Richard Weber

Mit u.a.: Julia Bell, Friederike Bellstedt., Nadja Blank, Nicole Kersten, Katja Ladentin, Pascale Pfeuti, Talisa Schmid, Anke Steffens, Nina Tomczak; Hans-Helge Gerlik, Patrick Hörner, Marcus Mislin, Hendrik Richter, Ks. Jürgen Rust, Agustín Sanchez, Stefan Schiffter, Mathias Spaan, Milen Stradalsky, Gregor Trakis, Stefan Walz

Chor des Staatstheaters Mainz, Mitglieder von ballettmainz, Kitglieder des Jugendclubs des Staatstheater Mainz, Statisterie des Staatstheaters Mainz

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere am Samstag, 17. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus
anschließend öffentliche Premierenfeier



Premiere Der Kirschgarten

von Anton Tschechow

Der Kirschgarten Ensemble
Der Kirschgarten Ensemble
© Bettina Müller

Aufbruch, Wiedersehen, Abschied und Trennung sind Themen, die Anton Tschechows letztes Stück wie rote Fäden durchziehen: Gutsbesitzerin Ranewskaja ist finanziell am Ende. Alle Kredite sind aufgebraucht, das überschuldete Haus und der legendäre, aber längst unrentable Kirschgarten stehen vor der Zwangsversteigerung.

Nach dem Unfalltod ihres Sohnes hatte sie sich in ein unstetes Leben im Ausland geflüchtet. Nun kehrt sie in die Provinz zurück, um zu retten, was zu retten ist. Theoretisch.

Praktisch ist sie unfähig zum geschäftstüchtigen Pragmatismus, mit dem ihr Verwalter Lopachin den Garten roden und das gewonnene Land für Sommerhäuser umnutzen will.

Ihr Kirschgarten, Symbol ideeller Werte jenseits von Leistung, Rendite und Kapital, wird schließlich abgeholzt. Chance für einen Neubeginn ohne Ballast oder der größtmögliche Verlust ohne Hoffnung auf Erlösung?

Trotz aller Ahnungen von Untergang und Tod ist das Stück aber auch dezidiert Komödie: Mit abgründigem Humor zeichnet Tschechow darin eine Welt im Umbruch und Menschen, die mit heiterer Gelassenheit dem Ende entgegen tanzen.

Aufbruch und Abschied schwingen als basso continuo auch durch das Staatstheater Mainz: Mit Ende der Spielzeit 2013/2014 endet die 8-jährige Intendanz von Matthias Fontheim und mit ihr die Verträge vieler Schauspieler und Mitarbeiter. Ein gemeinsamer Weg geht zu Ende, für manche die erste, prägende Etappe im Theaterleben. Unerbittliches Verrinnen von Lebenszeit, aus der Zeit fallen, sich nicht einfügen können und wollen in einen Lebensentwurf, der nicht (mehr) der eigene ist, sind zentrale Gedanken der Inszenierung des »Kirschgarten« von Sabine Auf der Heyde.

Inszenierung: Sabine Auf der Heyde
Bühne: Ann Heine
Kostüme: Barbara Aigner
Musik: Cornelius Borgolte

Mit: Ulrike Beerbaum, Julia Kreusch, Andrea Quirbach, Karoline Reinke, Carina Zichner; Tibor Locher, Zlatko Maltar, Felix Mühlen, Tilman Rose und Christoph Türkay

Premiere am Freitag, 23. Mai, 19.30 Uhr, Kleines Haus
Anschließend öffentliche Premierenfeier

www.staatstheater-mainz.com