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Gründungsbüro

VON DER UNI IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

Der Geschäftsgedanke ist zwar schon ausgereift, aber das Studium noch nicht beendet? Eine Entdeckung im Forschungsprojekt könnte die Basis für ein eigenes Unternehmen bilden, doch wie lässt sich das umsetzen?


Gründungsbüro
Das Team des Gründungsbüros berät an allen Hochschulstandorten.
Foto: Katharina Dubno

Mit Visionen und Ideen den Schritt in die Selbst­ständigkeit zu wagen, ist sicherlich kein einfacher. Deshalb ist das hochschulübergreifende Gründungs­büro Mainz, eine gemeinsame Einrichtung von Universität, Fachhochschule, Universitätsmedizin Mainz und Fachhochschule Bingen, für Studierende, Profes­soren, Mitarbeiter und Alumni aus Wissenschaft und Forschung erste Anlaufstelle bei Gründungsfragen.

Ziel der Einrichtung ist es, akademische Gründungen informativ zu begleiten und Impulse für die Weiter­ent­wicklung der Selbstständigkeiten in diesen Bereichen zu geben.

Notwendigkeit bestätigt

"Bei uns erhalten Gründungsinteressierte und potentielle Gründer kostenfrei vielfältige Infor­ma­tionen und werden in Bezug auf ihre individuellen Fragen zur gezielten Hochschulausgründung, allgemeinen Unternehmensgründung, Selbstständigkeit oder Unternehmensübernahme sowie zu Fördermöglichkeiten beraten und begleitet. Unser Angebot umfasst Gründungsthemen von der Sensibilisierung bis zur Qualifizierung mit Schwerpunkt auf Beratung, Förderung und Coaching. Dabei konzentrieren wir uns auf die Vorgründungsphase", beschreibt die Projektleiterin des Gründungsbüros, Dr. Sabine Hartel-Schenk, das Angebot.

"Wir haben zudem in jedem Jahr eine eigene Veranstaltung für gründungsinteressierte Frauen geplant, um sie auf eine mögliche Karriere als Unternehmerin aufmerksam zu machen." Insgesamt fast 700 Beratungsgespräche haben die Gründungsbüros seit ihrem Start im Juli 2012 geführt. Der hohe Zulauf bestätige die Notwendigkeit dieser Anlaufstellen, so Hartel-Schenk. Dabei kämen die Interessierten aus unterschiedlichen Fachbereichen - vom Kommunikations­designer bis zu Mediziner. "Hilfreich ist für viele Personen, erst einmal mit jemandem über ihre Idee zu reden."

Der Blick als "neutrale Ansprechpartner" auf die Projekte zeige ihnen andere Perspektiven und werfe manche neue Frage auf. Außerdem müssten potentielle Gründer zu Beginn "Aufgaben erledigen", denn nicht jede Idee sei überall "innovativ" und "einzigartig", so die Projektleiterin. In diesem Sinne heißt es, nach Mitbewerbern zu recherchieren und Märkte zu überprüfen, ob das Produkt oder die Erfindung nicht bereits in anderen Ländern Europas und der Welt angeboten werde. Dass dann einer erfolgreichen Ausgründung aus der Wissenschaft nichts mehr im Wege, steht zeigt Ganymed. Das Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Mainz wurde von ehemaligen Mitarbeitern eines Forschungsprojektes der Universitätsmedizin gegründet und agiert heute international.

Förderung bis 2015

Finanziert wird das hochschulübergreifende Gründungsbüro Mainz bis Juni 2015 mit einer Gesamtfördersumme von 680.000 Euro paritätisch durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK) in Rheinland-Pfalz sowie durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

In Rheinland-Pfalz gibt es inzwischen vier hochschulübergreifende Gründungsbüros: 2009 eröffnete das erste in Kaiserslautern, 2011 folgte Koblenz, im Juli 2012 Mainz und im Dezember desselben Jahres Trier.

| KH

www.gruendungsbuero-mainz.de
www.gruendungsbuero-mainz.de/gruenden-in-mainz.de
Terminhinweis: Gründung gewusst wie!
Mi. 9. April, 14-16 Uhr, FH Bingen.