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Rheinhessen

Das Museum am Strom

Ein »Themenhaus, in dem die Rheinromantik, die Binger Stadtgeschichte, das Binger Ärztebesteck und, besonders umfassend, Leben und Wirken der Hildegard von Bingen gezeigt werden.


Museum am Strom
Fotos: Fey / Stadt Bingen

Sein Zuhause ist eine denkmalgeschützte Industriehalle von 1898, die früher ein Elektrizitätswerk beherbergte und direkt »am Strom« liegt. Seit 1998, dem 900. Geburtstag der Hildegard von Bingen, spiegelt es 2000 Jahre Geschichte in und um Bingen wieder - was Wunder, dass in seinem Namen all dies zum Ausdruck kommt: »Historisches Museum am Strom Hildegard von Bingen«.

Die Rheinromantik-Abteilung vermittelt einen Einblick in die künstlerische Auseinandersetzung der Romantiker mit den Schönheiten der Rheinlandschaft bei Bingen. In drei Erlebnisräumen, die mit Originalmobiliar des 19. Jahrhunderts ausgestattet sind, erschließt sich das Lebensgefühl dieser Zeit.

Unter dem Motto »Bingen - ein Brückenschlag durch zwei Jahrtausende« steht die Abteilung Stadtgeschichte: In eindrucksvoller Inszenierung werden hier die Highlights der archäologischen Sammlung präsentiert und das Leben im römischen und mittelalterlichen Bingen vorgestellt (sieh Foto oben).

Eine echte Sensation stellt das 67 Instrumente umfassende »Binger Ärztebesteck« aus dem 2. Jh. n. Chr. dar: das Mu­se­um zeigt den bedeutendsten Fund zur antiken Medizin weltweit.

Spannende Einblicke in die Naturkunde Hildegards bietet der »Hildegarten«, in dem zahlreiche Pflanzen, die Hildegard in ihrer Naturkunde (»Physica«) beschrieben hat, zu sehen sind.

Leben und Werk der Hildegard von Bingen

Museum am Strom - Kräutergarten
In ihrer Naturkunde (»Physica«) hat Hildegard von Bingen beinahe 300 Kräuter, Sträucher und Bäume mit ihrer (Heil-) Wirkung auf den Menschen beschrieben.

Die Daueraustellung »Hildegard von Bingen« wurde komplett neugestaltet und wird am 4. April eröffnet. Der Mensch Hildegard von Bingen und ihr Werk stehen im Mittelpunkt. In der neuen Inszenierung sind die bisherigen Objekte, die in neuer Aufmachung und Konzeption präsentiert werden, um Neuerwerbungen ergänzt.

Die Prophetin kommt selbst an vielen Stellen ausführlich zu Wort, aufwändig gestaltete Großtafeln mit markanten Hildegard-Zitaten gliedern den informativen Überblick über ihr außergewöhnliches Leben. Fotorealistische Visualisierungen und eine Multimedia-Station, die die berühmten Visionsbilder aus den prophetischen Hauptschriften in Ton, Text und Bild vorstellt, erschließen viele Details.

Erzählt wird die spannende Lebensgeschichte der Prophetin und Politikerin, Komponistin, Kirchenlehrerin und Naturkundlerin konsequent auf der Grundlage neuerer und neuester historischer Forschungsergebnisse.

Zugleich werden die unterschiedlichen Sichtweisen auf die populäre Heilige, die in den mehr als acht Jahrhunderten seit ihrem Tod verbreitet waren, dargestellt, die unterschiedlichsten »Hildegard-Bilder«, die auch in aktueller Zeit noch von ihr existieren, führen zu manch spannender Kontroverse.

| SoS

http://landderhildegard.de/sites/bingen/museum-am-strom/
www.bingen.de/de/4/das_museum.html
ÖPNV: www.rnn.de

Eine einfache Fahrt Mainz-Bingen dauert zwischen 30 und 40 Minuten und kostet 6,60 Euro, mit dem Bus 601 bis zur Hospitalstraße, dann 5 Minuten Fußweg bis zum Museum.