Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
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Urlaub daheim

Zu Gast in der eigenen Stadt - mit besonderem Ausblick

Die Idee kam im Urlaub - es ist immer etwas besonderes, in der Fremde in einem Hotel zu frühstücken. Wobei das besondere Flair weniger das Angebot an Speisen und Getränken ausmacht. Es sind die Orte selbst, die Einrichtung, die Ausblicke, die Menschen.

Als dann Citymanager Walter Strutz andeutete, die Aktion »Zu Gast in der eigenen Stadt« wiederbeleben zu wollen, haben wir die Idee adaptiert: Wir sind zu Gast in der eigenen Stadt in Mainzer Hotels - allerdings nur zum Frühstücken.

Zuerst haben wir zwei Hotels ausgesucht, die einen besonderen Ausblick bieten: das Hyatt an der Malakoff-Terrasse und das Favorite Parkhotel im Stadtpark.

Malakoff-Terrasse

Reizvoller Blick

Im Bellpepper, dem Restaurant im Hyatt, wird für uns ein Tisch am Fenster bereitgehalten, etwas abseits der »normalen« Hotelgäste, die dem Anschein nach dort auch übernachtet haben. Zumindest wird an den Tischen und ums Buffet nicht ausschließlich deutsch gesprochen und manch befremdeter Blick auf die Vielfalt der Wurstwaren lässt vermuten, dass im Heimatland dieser Gäste derlei nicht angeboten wird.

Der Blick auf den Rhein und gen Mainmündung hat seinen eigenen Reiz und gestaltet die Nahrungsaufnahme sehr entspannend. Während wir drinnen die erstklassigen Kaffeespezialitäten genießen joggen draußen die Mainzer vorbei oder führen ihr Hunde Gassi.

Dieses Frühstück lässt sich bequem als halbes Mittagessen vertilgen: Rühr- und Spiegeleier (frisch zubereitet) mit Würstchen und gegrilltem Schinken, Bratkartoffeln, Weißwürste, vielerlei Wurst und ganz ausgezeichnete Käsespezialitäten. Frischer Obstsalat und exotische Früchte, Müsli in verschiedenen Variationen, Joghurt, Marmeladen und kleine Kuchenstückchen, dazu Backwaren von ansprechender Qualität und in Miniaturausgaben, so lässt sich wenigstens ein Bruchteil der Vielfalt probieren. Hervorragend ist der frisch gepresste Orangensaft. Der Service kommt zeitweise mit dem Abräumen der Teller in Verzug - es sind doch sehr viele Gäste, die hier den Tag beginnen, kurze »Staus« am lang gestreckten Buffet lassen sich nicht vermeiden, allerdings bleiben sowohl Gäste als auch Servicekräfte völlig entspannt.

www.bellpepper.de

Stadtpark vor Favorite Parkhotel

Intime Atmosphäre

Auch im Favorite Parkhotel erwartet uns ein gemütlicher Fensterplatz - der winterlich kahle Stadtpark erweist sich als interessantes und vielseitiges Anschauungsobjekt. Nicht nur, dass durch die blattlosen Bäume einiges von der Mainzer Kulisse aufscheint, die imposanten Bäume selbst haben im winterlichen Licht einen eigenen Reiz.

Im »Grünen Salon« genannten Frühstücksraum sitzt man etwas dichter beisammen, die schweren Stühle mit den hohen Lehnen sind superbequem, lassen sich aber schlecht verrücken, was den Gang zum Buffet und zurück manchmal etwas verkompliziert.

Das Buffet ist kompakt beieinander - es bedarf keiner langen Wege, um sich mit allen Leckereien zu bedienen. Ständig frisch zubereitete Eierspeisen aller Art, gebratene Kartoffelecken, gebratene Würstchen und Bacon gehören zum Angebot, genauso wie sehr viele Wurst- und etwas weniger Käsesorten, frisches Obst, dekorativ und für den leichten Verzehr präpariert und als Salat zu genießen, süße Teilchen, unterschiedliche Müslisorten, die kleinen, vielseitigen Brötchensorten wollen probiert sein, dazu noch die eine und andere Scheibe Vollkornbrot - nach diesem Frühstück ist für ein Mittagessen bestimmt kein Platz mehr.

Der niedrigere Raum, das nah beieinander sitzen, auch das Umeinander bei den Ausweichmanövern am Buffet - alles vermittelt einen intimeren Eindruck. Der, so darf man annehmen, durchaus gewollt ist. Schließlich kommt auch der Chef des Hauses persönlich vorbei und wünscht jedem Gast einen guten Appetit

www.favorite-mainz.de

| SoS