Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Heft 277 - Oktober 2013
Verlosung

DER MAINZER verlost:
5x zwei Karten für
"Live on Stage"

logo bitburger musikfestival

Einmal fünf Euro zahlen und in acht Mainzer Bitburger-Kneipen einen ganzen Abend lang Live-Musik genießen: am 12. Oktober startet das "Bitburger Musikfestival live on stage" in Mainz. Live-Musik gibt es in der Andau (20 Uhr), im Domsgickel (20 Uhr), im Sixties (20 Uhr), im Viva Moguntia (20.30 Uhr), im Heringsbrunnen (21 Uhr), im Eisgrubbräu (21 Uhr), im Irish Pub (22 Uhr) und im Alexander the Great (22 Uhr).

Die Eintrittsbändchen gibt es in den Kneipen zu kaufen oder beim MAINZER zu gewinnen:

DER MAINZER verlost 5x 2 Eintrittsbändchen.
Schicken Sie eine E-Mail an
verlosungen@dermainzer.net

Schreiben Sie in den Betreff: Bitburger Kneipenfestival und vergessen Sie Ihre Postanschrift nicht (die Bändchen werden per Post zugeschickt).

Einsendeschluss: 7. Oktober 2013.
Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Mehr Informationen zum Bitburger Musikfestival... oder zur Verlosung hier >

Verlosung

DER MAINZER verlost:
3x zwei Karten für Paul Panzers
"Alles auf Anfang" in der Phönix-Halle

Paul Panzer

ALLES AUF ANFANG heißt das vierte Live-Programm von Dieter Tappert, in dem er zurück zum Ursprung des Lebens will. Er sucht nämlich Antworten auf Fragen wie: "Warum sind wir hier?" oder "Wo gehen wir hin?"

Dieter Tappert tritt übrigens unter dem Künstler­namen Paul Panzer auf:
am 3. November 2013 um 19 Uhr in der Phönix-Halle.

Die Karten kosten 32,30 Euro incl. Vorverkaufsgebühr. Zu beziehen über die Tickethotline: 06102-77665, an allen bekannten Vorverkaufs­stellen und: Tickets per Klick!

"Print your Ticket" das neue Online­system auf www.s-promotion.de - Tickets bequem zu Hause buchen und sofort ausdrucken!

Wollen Sie 2 Karten gewinnen, dann schreiben Sie eine E-Mail an verlosungen@dermainzer.net

In den Betreff: "Paul Panzer" und ihre Tele­fonnummer dazu. Der Veranstalter ruft die Gewinner an, die Karten werden an der Abend­kasse hinter­legt.

Einsendeschluss: 15. Oktober
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Mehr Informationen zur Paul Panzers "Alles auf Anfang" hier >

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SPITZFINDIG


Weinfest EIN PROSIT AUF DIE SONDERNUTZUNG

Während halb Deutschland im Urlaub weilte oder in Schwimm­bädern und an Seen, tourten die Kandidaten für den Bundestag durch die Lande: Sommertour nannte sich das.

Auf die verblüffte Nachfrage, wer denn auf solch kuriose Ideen kommen solle, kam die prompte Antwort: »Die Stadt!« Was nun folgte kann sich jeder vorstellen, die arme »Stadt«, also die in ihrem Auftrag Handelnden, wurden ausgiebig beschimpft.

Was war passiert? Ein Biowinzer durfte auf dem gerade erst mit viel Pomp in die Gänge gekommenen Markt auf dem Neubrunnenplatz Wein nur zum Probieren in 0,05-Gläschen ausschenken. Die Marktsatzung der Stadt Mainz besage, dass auf Wochenmärkten kein Wein ausgeschenkt werden dürfe, zitierte die Allgemeine Zeitung Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte. Man wolle damit vermeiden, dass die Wochenmärkte der Stadt zu Partymeilen würden, stand dort geschrieben.

Darüber nun wundert sich die emsige Wochenmarktgängerin aber sehr.

Gibt es doch in der wärmeren Jahreszeit samstags auf dem Wochenmarkt im Sandsteinrondell der Liebfrauenkirche Wein zu trinken. In kleinen und großen Gebinden und sogar flaschenweise käuflich.

Warum darf hier, vor dem Dom, ausgeschenkt und getrunken werden, dort, vor dem Neuen Brunnen aber nicht? Die eigentlich einfache Erklärung lautet: Die Veranstaltung auf dem Samstagsmarkt wird von den ausschenkenden Mainzer Winzern zwar »Marktfrühstück« genannt, findet aber NICHT auf dem Gelände des Wochenmarkts statt. Was der normale Betrachter nicht auf Anhieb erkennen kann. Für den sind die Übergänge fließend. Aus städtischer Sicht aber beginnt hinter dem letzten Bäcker- und Metzgerwagen ein anderes Gelände. Wer darauf einem Ausschank nachgeht, unterliegt nicht der Marktsatzung sondern dem Sondernutzungsrecht. Also darf er gegen entsprechendes Entgelt an die Stadt auch alkoholische Getränke ausschenken, was den Marktbeschickern, gleich an welchem Standort, laut Marktsatzung verboten ist.

Deshalb kann am Neuen Brunnen Federweißer getrunken werden - direkt neben besagtem Bio-Winzer. Auch hier verläuft nämlich für den normalen Betrachter unsichtbar eine Grenze zwischen Marktsatzung und Sondernutzung.

| SoS