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Prävention & Sicherheit

»ICH KAUFE MIR AM BESTEN EINE ALARMANLAGE

Ist mit dem Kauf einer »Alarmanlage« ein Haus eigentlich schon genügend abgesichert? Der MAINZER hat, als Ergänzung des Schwerpunktthemas »Sicherheit« im Juni-Heft, weitere Recherchen angestellt.

Sicherheit

Liest man die Prospekte und Homepages einiger Billig-Lieferanten, könnte der Eindruck entstehen, dass mit dem Kauf einer einfachen »Alarmanlage« Haus und Hof auf Dauer ausreichend geschützt sind. Das klingt verlockend - nur: Die Praxis sieht anders aus. Nur zertifizierte Unternehmen sind in der Lage alle Schwachstellen eines Objektes zu erkennen und können individuelle Schutzpläne erstellen. Wir befragten zu diesem Thema unter anderem Polizeihauptkommissar Michael Krausch vom Zentrum Polizeiliche Prävention in Mainz:

Redaktion: »Ich kaufe mir am besten eine Alarmanlage.« Ist das wirklich so einfach?

Krausch: Nein, nicht ganz - Einbruchmeldeanlagen verhindern schließlich keinen Einbruch, sondern melden ihn nur. Aus polizeilicher Sicht gilt beim Thema Einbruchschutz der oberste Grundsatz »Mechanik geht vor Elektronik«. Das bedeutet, dass zunächst baulich-mechanische Sicherungseinrichtungen (einbruchhemmende Fenster und Türe) sowie Sicherungseinrichtungen für sonstige Zugangsmöglichkeiten installiert sein müssen. Erst danach ist der Einbau einer Alarmanlage sinnvoll.

Kann ich den Einbau einer Alarmanlage selbst vornehmen?

Krausch: Davon rät die Polizei dringend ab. Eine Alarmanlage, wir sprechen übrigens, je nach Bestimmung, von Einbruchmeldeanlagen bzw. Überfallmeldeanlagen (EMA/ÜMA), sollte unbedingt von Fachleuten installiert werden. Die einzelnen Bauteile einer solchen komplexen Anlage sind aufeinander abgestimmt und müssen richtig eingebaut werden, damit es nicht zu Störungen und Fehlalarmen kommt.

Was leistet so eine »Alarmanlage« eigentlich genau?

Krausch: Wir unterscheiden bei der EMA/ÜMA zwischen einer Außenhautüberwachung - das heißt die Technik überwacht alle Öffnungen der Außenhaut eines Gebäudes - und der Fallenüberwachung. Hier werden Bereiche überwacht, die ein Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit betreten wird. Oft ist eine Kombination der beiden Überwachungsarten ratsam. Daher sollte vor Ort genau geprüft wer­den, was die Anlage leisten muss.

Kommt es zu einem Einbruchsversuch, so sollte die Alarmauslösung bereits erfolgen, bevor der Täter mechanische Sicherungseinrichtungen z.B. an Fenstern oder Türen überwunden hat.

Gibt es Vorschriften, wie solche Anlagen beschaffen sein sollen?

Krausch: Ja, es gibt aber so viele spezielle Normenreihen und Richtlinien zu beachten, dass hier der »Heimwerker« überfordert ist. Hier müssen qualifizierte Errichterunternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bau von ÜMA/EMA ans Werk.

Warum sollte man denn da so kritisch sein?

Krausch: Die Erfahrungswerte zeigen, dass leider häufig Unternehmen beauftragt werden, die keine fachliche Qualifikation besitzen. Und das führt dann dazu, dass immer wieder Mängel festgestellt werden. Schlimmstenfalls kommen viele Fahlalarme zu Stande. Oftmals schalten die Besitzer mangelhafte Anlagen dann nicht mehr scharf.

Kommt es denn oft zu Fehlalarmen?

Krausch: Nun, es ist so - die Polizei nimmt jeden Einbruch- bzw. Überfallalarm ernst. Eine ganze Kette von kalendermäßigen Abläufen wird durch einen solchen Alarm bei uns ausgelöst. Dabei wird auch eine Vielzahl von Polizeikräften an den Ort herangeführt an dem der Alarm ausgelöst wurde. Das ist ein hoher Aufwand. Durch Fehlalarme und dem damit verbundenen Personalaufwand ist die Polizei dann woanders vielleicht nicht mehr so zeitig vor Ort, wie es möglich gewesen wäre, wenn eben kein Fehlalarm aufgelaufen wäre - somit ist jeder Fehlalarm einer zu viel. Fachgerecht eingebaute und sinnvoll konzipierte, d.h. gut geplante EMA/ÜMA gewährleisten, dass Fehlalarme so gut wie ausgeschlossen sind.

Das hört sich aber doch ziemlich kompliziert an?

Krausch: Das ist es einerseits für den Laien auch, andererseits empfehlen wir zur Auswahl des fachkundigen Personals den Adressennachweis über Errichterfirmen von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen, der beim Zentrum Polizeiliche Prävention zu beziehen ist. Die dort aufgeführten Firmen können Ihnen »Alarmanlagen« planen und installieren. Bitte denken Sie aber zunächst an die mechanischen Sicherungseinrichtungen. Wir beraten Sie im Einzelfall gern auch kostenfrei vor Ort bei Ihnen zu Hause. Klar, können wir auch beratend zur Seite stehen, wenn sie vorhaben, eine Alarmanlage anzuschaffen. Sie erreichen uns montags bis freitags von 07.30 bis 16.00 Uhr telefonisch unter 06131-653390 - machen Sie einen Termin mit uns aus!

Gibt es Merkblätter der Polizei zu diesem Themenbereich?

Krausch: Ja, sie finden weitergehende Informationen finden sie auch im Internet unter
www.polizei-beratung.de.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch.

Zertifizierte Sicherheitsbeauftragte

Die bundesweit steigenden Zahlen in der Einbruch-Diebstahlkriminalität führen zu einem stetig wachsenden Aufklärungsbedarf in Fragen des Einbruchschutzes in der Bevölkerung. Dieser Entwicklung tragen sowohl die polizeilichen Beratungsstellen für präventiven Einbruchschutz als auch die zertifizierten Unternehmen mit ihren speziell ausgebildeten Sicherheitsberatern im besonderen Rechnung.

Hierbei gilt der alte aber wahre Spruch: »Wer sich von irgendwem beraten lässt, wird irgendwie beraten!« Volker Schirrmacher, zertifizierter Sicherheitsberater für mechanischen Einbruchschutz empfiehlt: Der erste Schritt wirksamer Maßnahmen im Einbruchschutz sollte die neutrale Beratung bei der zuständigen Kripoberatungsstelle sein. Alternativ oder als weiterer Schritt, kontaktieren Sie zertifizierte Unternehmen (VdS, ift, DIN Certco GmbH sind u.a. die bekanntesten Zertifizierungsstellen) deren Berater inhaltlich nach dem gleichen, praktischen Beratungsprinzip wie die polizeilichen Berater arbeiten. Die zertifizierten Spezialisten kommen kostenfrei zur Beratung ins Haus. Je nach Region erfolgt die polizeiliche Beratung jedoch eher in der örtlichen Kripoberatungsstelle.

Ein besonderes Vertrauensverhältnis zum Berater im Vorfeld eine Ortsbesichtigung ist eine wichtige Voraussetzung bevor man diese Personen ins Haus lässt: Während der für eine Angebotserstellung notwendigen, intensiven Schwachstellenanalyse am und im Haus müssen alle Räume besichtigt werden. Dabei wird dem Berater die umfassende Intimität des Gebäudes und seiner Bewohner offenbar. Die Zertifizierung bildet hier eine bedeutungsvolle Basis, weil die Berater und das gesamte Unternehmen einschließlich der ausführenden Mitarbeiter einer langfristigen Güteüberwachung vertraglich verpflichtet sind. Im Zweifelsfalle lässt man sich vor einem Beratungsbesuch ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Detaillierte Angebote ermöglichen Vergleiche

Das Angebot sollte übersichtlich für jedes zu sichernde Element: Fenster, Terrassentüren, Kellerschächte, Haupt- und Nebeneingangstüren, Dachfenster etc. in dem jeweiligen Raum, eine separate Position ausweisen. Jede Position sollte mit Material- und Montagepreisen dargestellt werden, subsummiert ergibt dies ein Angebot mit Festpreis. Vorteil: der Bürger kann selbsttätig nach verfolgen, was die jeweilige Maßnahme im Einzelnen kostet und so leichter Angebote mit gleicher Basis vergleichen.

Achten sie im Angebot auf DIN Vorgaben und verbindliche Formulierungen, keine » in Anlehnung an«- oder »ähnlich wie«-Sätze! Das ist schwammig und unprofessionell! Im Zweifelsfall legt man das Angebot nach Abstimmung bei der Kripo zum Gegenlesen vor.

Möchten sie sich vorab zum Einbruchschutz umfassend und anonym informieren? Wir begrüßen Sie gerne in auf unserer Webseite: Volker Schirrmacher, Zertifizierter Sicherheitsberater für mechanischen Einbruchschutz, www.infobuero-sicherheit.de oder direkt in unserem Beratungsbüro mit Ausstellungsräumen in Frankfurt/Zeilsheim 069-30065575.

SECAL Amend - Installation ohne Schmutz und Schlitze

Rita W. hat es bis heute nicht bereut, dass sie nach dem Einbruch 3.000 Euro in eine Einbruchmeldeanlage des Herstellers Daitem investiert hat. Und sie freute sich darüber, dass in dem Preis die komplette Dienstleistung für ihr Einfamilienhaus - also Planung und Installation - enthalten war.

»Die Projektierung durch einen Facherrichter ist besonders wichtig. Wir können den Kunden beraten, wie die jeweiligen Bereiche des Hauses durch Melder gesichert werden.«, erklärt Arthur Amend, Geschäftsführer bei der Secal-Amend Sicherheitstechnik GmbH in Wiesbaden. Letztlich hat sich Rita W. für den Kauf einer Daitem-Anlage entschieden, weil sie über Funk arbeitet. »Lästiges Klopfen von Schlitzen entfällt«, berichtet Rita W. »Ohne Schmutz hängt eine Daitem-Anlage nach einem halben Tag an der Wand.«
www.secal-amend.de

NTA - Kundennah und kompetent

Das Erfolgsrezept des Hechtsheimer Systemhauses für ITK (Informations- und Telekommunikationstechnologie) und Sicherheitstechnik NTA lässt sich leicht beschreiben: Hohe Kompetenz und großer Service. Topgeschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Kunden aus Klein-, Mittel-und Großunternehmen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung: Da das Ausbildungsunternehmen auch großen Wert auf Weiterbildung legt kann man immer sicher sein, dass Angebot und Leistung dem neusten Stand in diesem komplexen und schnell wachsenden Marktsegment entsprechen. Nicht umsonst betreut NTA zahlreiche Großkunden im gesamten Rhein-Main Gebiet. Bereits ihr erster Anruf bei NTA kann der Anfang des Endes Ihrer Probleme sein. NTA Systemhaus GmbH und Co KG, Tel.: +49 (6131) 88 45-0,
www.nta-systemhaus.de

Schmäler Wenz

Lassen Sie sich im Ideencenter Schmäler-Wenz (Kaiserstraße 72) zeigen, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin und informieren Sie sich über die richtige Einbruchprävention Ihres Hauses. Hier erhalten Sie kompetente Antworten auf alle Ihre Fragen. Überzeugen Sie sich in der Ausstellung, was z.B. moderne Fenster der Firma GAYKO heute alles leisten und wie diese die Sicherheit und Behaglichkeit sowie den Komfort und den Wärmeschutz Ihres Zuhauses steigern. RAL-geprüfte Montage, Sauberkeit und termintreue Lieferung sind selbstverständlich. www.schmaeler-wenz.de

Kommunikations- und Sicherheitstechnik

Die Abteilung Kommunikationstechnik der Stadtwerke Mainz plant, baut, betreibt und wartet nicht nur die hauseigenen Kommunikationssysteme und Sicherheitsanlagen, sondern übernimmt diese verantwortungsvolle Aufgabe auch für stadtnahe Unternehmen sowie Geschäfts- und Privatkunden. So ist sie für die Aufschaltung von Objektschutzanlagen auf die Empfangszentralen bei Polizei und Feuerwehr zuständig: Ein leistungsfähiger Partner für die Einrichtung neuer oder die Erweiterung bestehender Systeme und Anlagen. www.stadtwerke-mainz-netze.de/kommunikationstechnik

Bosch Sicherheits- systeme

Die fachkundige Beratung und intensive Betreuung der Bosch Sicherheitssysteme GmbH tragen entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer Sicherheitsprojekte bei. Gut ausgebil­dete Fachleute ermitteln gemein­sam mit Ihnen Ihren Sicher­heitsbedarf und entwickeln anschließend für Sie ein auf Ihre spezifischen Erfordernisse abgestimmtes Sicherheitskonzept.

Umfassende Serviceleistungen von effizienter Planung über zuverlässige Montage bis hin zu individueller Wartung, Aufschaltungen auf die eigene Leitstelle oder der vollständige Betrieb Ihrer Anlage ergänzen das Angebot. www.bosch-sicherheitssysteme.de

Theo Hendrikson Metallbau GmbH

Die Theo Hendrikson Metallbau GmbH ist ein seit vielen Jahrzehnten in Mainz - Hechtsheim ansässiges Familienunternehmen und spezialisiert auf Einbau, Wartung und Reparatur von Fenster- und Türanlagen, Garagentoren , Brandschutzanlagen, Herstellung und Montage von Zäunen, Vergitterungen, Kellertüren etc. und natürlich auch auf die Nachrüstung Ihres Eigentums gemäß den neuesten Sicherheitsrichtlinien. Das Unternehmen arbeitet mit den führenden Herstellern mechanischer Sicherheitstechnik wie ABUS und SIGENIA zusammen. Vereinbaren Sie einen Termin; ein Mitarbeiter kommt gerne bei Ihnen vorbei und erstellt Ihnen ein unverbindliches Angebot. Email: info@hendrikson-metallbau.de

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