Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

DER MAINZER verlost:
Heißer Musiksommer


summer-in-the-city

Mainz und Summer in the City sind längst zu einer feststehenden Größe im sommerlichen Konzertangebot geworden.

Mit dem MAINZER können Sie an den Verlosungen von jeweils sechs Eintrittskarten teilnehmen für die Konzerte von Sting (10.7.), Earth, Wind & Fire (17.7.) und Patricia Kaas (21.7.).

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SPITZFINDIG


Titelbild DER MAINZER Nr. 274 AUFSTREBEND. HIMMELWÄRTS.

Eigentlich sind Kräne hässlich. Sie verursachen unangenehme Geräusche und stehen als Symbol für Baustellenlärm und Dreck. Schön anzusehen sind dennoch viele dieser Kolosse.

Außerdem signalisieren viele Kräne: Hier bewegt sich etwas. Es entsteht Neues. Altes, Baufälliges, Unmodernes wird beseitigt. Öffentliche Hand und Bürger engagieren sich. Sie geben Geld aus. Sie schaffen Arbeitsplätze und neue Räume, manche sogar zum Wohnen und für Normalsterbliche bezahlbar.

Im Mainzer Stadtbild sind überraschend viele Kräne zu sehen. Überraschend, denkt man an die prekäre Haushaltslage der Landeshauptstadt. Dennoch wird an vielen Stellen gebaut. Nur nicht immer mit Steuergeldern. Oder nicht ausschließlich mit Geld von Kommune, Land, Bund.

Insofern symbolisieren Baukräne auch einen Wandel finanzieller Gegebenheiten: wo in früheren Jahren allein der Staat als Investor für große, im öffentlichen Raum angesiedelte Bauprojekte stand, stemmen heute häufig Projektgesellschaften unter Beteiligung privaten Kapitals Neubau und Sanierung öffentlicher Gebäude.

kran

Ein besonderes finanzielles Engagement, das immer weiter um sich greift, symbolisiert auch der Kran, der im Juli den Mainzer Marktplatz zieren wird. Der größte Mobilkran, den die wohl bekannteste Mainzer Kran-Firma aufbieten kann: Mit einem Ausleger von 60 Metern hebt er bis zu 750 Tonnen. Seine Aufgabe: Die Spitze des Westturms in zwei großen Teilen vom Dom herunter- und die Kopie der 7,5 Meter hohen und rund 20 Tonnen schweren Turmspitze aus Miltenberger Sandstein in zwei Teilen nach oben zu bringen.

Ein Kran als Himmelsleiter

Finanziert wird der Austausch der Domturmspitze, der inklusive der Neuvergoldung des »Domsgickels« 500.000 Euro kosten soll, zum größten Teil vom Mainzer Dombauverein. Dank erklecklicher Spenden durch Einzelpersonen und Institutionen, sowie Verkäufen von "Domstollen" und "Domspardosen" konnte der Verein in den letzten zehn Jahren 3 Millionen Euro und 1,5 Millionen Euro in Sachleistungen für die 25 Millionen Euro teure Domsanierung zur Verfügung stellen.

| SoS