Heft 268 Februar 2013
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Magazin

Winterkind

Buchempfehlung

Winterkind


Eigentlich sollte Blanka von Rapp glücklich sein: Sie ist schön und sie ist reich. Ihrem Mann gehört die Glasfabrik, deren Turm das Dorf überragt. Trotzdem ist sie unglücklich. Als die Geschäfte ihres Mannes schlechter laufen, wächst unter den Arbeitern in der Glashütte die Unzufriedenheit. Gerüchte machen die Runde. Während Blankas Mann auf Reisen ist, eskaliert die Situation. Blanka muss sich nicht nur der Gegenwart, sondern auch den Geheimnissen der Vergangenheit stellen. Denn der tiefe Schnee, der das Herrenhaus umschließt, lässt sie nicht entkommen. Wir wollen hier nicht zuviel verraten, denn die Spannung wächst mit jeder Seite. »Winterkind« erinnert an manchen Stellen an das Märchen »Schneewittchen« der Gebrüder Grimm. Schneewittchen, hier Blanka von Trapp - schön - reich, aber ihr Leben ist überschattet von ihrer grausamen Mutter.

Historisch präzise wird das Leben der Menschen im ausgehenden 19.Jahrhundert geschildert. Wie lebten die Reichen in dieser Zeit? Man kann sagen, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Die gesellschaftlichen Konventionen setzten die Frauen vehement unter Druck. Man bekommt eine Ahnung davon, wir hart das Leben auch für Frauen des oberen Standes in der damaligen Zeit gewesen sein muss. Dann das Leben der Arbeiter in der Glasfabrik, die trotz schwerster Arbeit und wenig Geld doch nicht verzweifelten. Und was hat es mit dem Spiegel auf sich? Welche Rolle spielt er? Das liebe Leser sollten Sie selber heraus finden. Wir können dieses spannende Buch nur jedem empfehlen.

Zur Autorin:
Lilach Mer, geboren 1974, wuchs in Berlin und Schleswig-Holstein auf. »Winterkind« ist ihr zweiter Roman.


Seck

Weingut Seck

Spezielle Rotweine


Eigentlich studierte Axel Seck Informatik (in Kaiserslautern). Aber nach dem Abschluss 1998 entschloss er sich doch, in den von den Eltern Ida und Klaus Seck aufgebauten Betrieb einzusteigen. 2002 schloss er die Winzermeister-Ausbildung ab. Nach ersten Erfahrungen im ökologischen Weinbau entschloss er sich 2007 zur Umstellung und ist mittlerweile sogar ein Demonstrationsbetrieb für die ökologische Bewirtschaftung. Außerdem ist er auf einem guten Weg, den wenig bekannten Weinort Dolgesheim (auf halber Strecke zwischen Alzey und Oppenheim) bekannter zu machen. Besonders reüssiert er mit Riesling aus dem Kreuzberg und der S-Klasse, dem Silvaner Schützenhütte (toller Sortentyp) und dem Sauvignon blanc »S«, der animierend nach Paprika und Holunder duftet. Auch der Grauburgunder imponiert.

Über seine Rotweine (Cabernet Sauvignon und eine Cuvée) meint er selbst, sie seien durch eine sechswöchige Maischestandzeit »etwas speziell«, nämlich sehr tanninreich. Deshalb hält er sie auch länger zurück; aktuell ist Jahrgang 2008.

Weingut Seck
Weinolsheimer Str. 12
55278 Dolgesheim
Tel. 06733-324
Fax 06733-8616
info@weingut-seck.de
www.weingut-seck.de

Cim

30 Jahre CIM

Creatives in Metall


Seit der Geschäftsgründung am 1. Juli im Jahre 1982, zeichnet sich CIM - Creatives In Metall - durch vielseitige und kompetente Arbeit aus.

Das Unternehmen ist seit 30 Jahren unter anderem für die Fastnacht tätig. »Wir kreieren und fertigen Carnevalsorden, Abzeichen, Ehrenpräsente sowie Marschall- und Zeremonienstäbe«, so die Inhaberin Petra Wagner-Berendt. Sie ist sehr stolz auf ihren Sohn Richard, der das Amt des Prinzen für die Kampagne 2013 übernommen hat und sich mit Prinzessin Aline I. für soziale Projekte engagiert. »Dafür wünschen wir ihnen sehr viel Erfolg und unterstützen sie, wo wir können, d.h. den Prinzenpaar-Pin kann man auch in unserem Geschäft in der Nikolaus-Otto-Straße 7 in Mainz-Hechtsheim käuflich erwerben.«

Das Foto stammt von einem Ausflug in der zweiten Januar-Woche nach Köln, der sehr viel Spaß gemacht hat. Das Kölner Dreigestirn hatte das Mainzer Prinzenpaar zu einem kurzen Empfang eingeladen. Anschließend hat die Mainzer Delegation die Fernseh-Kostümsitzung »Typisch Köln« besucht.


Cinestar

Unsere Kino-Empfehlung:

»Les Misérables«


Victor Hugos Roman »Die Elenden« von 1862 gilt als eines der berühmtesten Bücher in französischer Sprache. »Les Misérables« ist die Verfilmung des bekannten Musicals, dessen Handlung auf diesem Roman basiert.

Dieses erfolgreichste Musical der Welt kommt nun endlich auf die Kinoleinwand. Getragen von der Sprache der Musik lässt Oscar-Preisträger Tom Hooper (The King's Speech) Hugh Jackmann, Russell Crowe und vie­le andere Leinwandgrößen zu schauspielerischer wie gesanglicher Höchstform auflaufen. Bei der diesjährigen Verleihung der »Golden Globes« war der Film der große Gewinner des Abends.

Außerdem ist »Les Misérables« 8x für den Oscar nominiert. Der in­zwi­schen anderthalb Jahr­hunderte alte Klassikerstoff von Victor Hugo über die Entrechteten, die sich zusammentun, um etwas zu verändern, ist heute so aktuell wie selten zuvor. In der mitreißenden Filmfassung entfaltet die Ge­schich­te ihre ganze Leidenschaft voller zeitloser musikalischer Klassiker.

Kinostart im Residenz
ab 21. Februar
So macht Kino Spaß
www.cinestar.de/de/kino/mainz-cinestar