Heft 266 November 2012
Werbung




Fort- und Weiterbildung

Fortbildung Steinhöfelschule

Lernen mit Perspektive


Steinhöfelschule

Nach der 9. oder 10. Klasse fällt die Entscheidung für den Besuch einer weiterführenden Schule mitunter nicht leicht. Höhere Berufsfachschule, duale Berufsoberschule oder die Berufsoberschule II? Um Orientierung im schulischen Weiterbildungsangebot zu geben findet an der Mainzer Steinhöfelschule der alljährliche Tag der offenen Tür statt. Eltern und Schüler können sich kompetent, intensiv und individuell über diese und andere angebotenen Schulformen informieren lassen.

So werden beispielsweise von der Höheren Berufsfachschule die Fachrichtungen Logistikmanagement, Officemanagement und Handel vorgestellt, die jeweils in zwei Jahren zur Fachhochschulreife führen. Die Präsentationen werden von den Schülern selbst durchgeführt und vermitteln dadurch einen guten Eindruck in ihre praxisnahe Ausbildung.

An der Mainzer Steinhöfelschule können junge Menschen mit Haupt- oder Realschulabschluss gezielt zur Berufsreife, dem Sekundarabschluss I (mittlere Reife), der Fachhochschulreife, auch berufsbegleitend, und zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) geführt werden. Besonderer Wert wird auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Schüler und der Stärkung von Schlüsselqualifikationen gelegt. Damit verschaffen sich die Absolventen eine gute Grundlage für einen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt und eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Der Tag der offenen Tür findet am 24. November in der Zeit von 09:30 bis 14:00 Uhr statt.

Nähere Informationen zum Programm unter www.steinhoefelschule.de
Mainzer Steinhöfelschule, Rheinallee 3, 55116 Mainz


VHS Mainz: Alphabetisierung und Grundbildung

Gemeinsam aktiv!


vhs-logo

Rund 350.000 Rheinland-Pfälzer/-innen haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Bundesweit können rund 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland keine zusammenhängenden Texte lesen oder schreiben und gelten als sogenannte »funktionale Analphabeten«. Mehr als die Hälfte davon (knapp 57%) ist berufstätig.

Diese aufrüttelnden Zahlen wurden 2011 durch die »Leo.-Level-One Studie« der Universität Hamburg ermittelt. Nur ein Bruchteil der Betroffenen wird aktuell durch die Grundbildungsangebote der Erwachsenenbildung erreicht.

Warum ist das so?


Viele Menschen schämen sich und verbergen oft sogar vor der Familie, Freunden und am Ar­beits­platz ihre Schwierigkeiten. Auch erkennen beispielsweise Berater/-innen häufig nicht, ob Menschen betroffen sind. Wenn sie vermuten, dass jemand Probleme mit dem Lesen oder Schreiben hat, fragen sich viele: »Wie kann ich das Thema ansprechen? - Welche Unterstützungsangebote gibt es?«

Der Schritt zum erneuten Lernen im Erwachsenenalter ist schwer, besonders wenn Alltagssorgen belasten und gleichzeitig ein ermutigendes Umfeld fehlt.

VHS-Kurse zum Erlernen des Lesens und Schreibens


Seit mehr als 30 Jahren bietet die vhs Mainz Kurse an, in denen das Lesen und Schreiben erlernt bzw. diese Kompetenzen aufgebaut werden können. In den Kursen »Lesen und schreiben lernen« wird in Kleingruppen nach den Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer/- innen gearbeitet.

Ein persönliches Beratungsgespräch geht der Kursteilnahme immer voraus. Dieses kann telefonisch vereinbart werden. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei. Die Mitarbeiter/ -innen zeigen dabei die Lernmöglichkeiten auf und wählen mit den Teilnehmenden den Kurs aus, der ihrem Lernstand entspricht.

Vielen Menschen mit Lese- und Rechtschreibproblemen sind diese Kurse zum Lesen- und Schreibenlernen nicht bekannt. Daher bittet die Volkshochschule, über diese Kurse zu informieren und Betroffenen zu helfen, Kontakt aufzunehmen. Der erste Schritt ist immer der schwierigste, aber er ist gleichzeitig auch der erste Schritt zu einem neuen, selbst bestimmten Leben.

Erste Informationen:
Gundel Schliephake
Tel. 06131/26 25-150

Das Modellprojekt AlphaNetz


vhs-alphanetz-logo Der Schritt zum erneuten Lernen im Erwachsenenalter ist schwer, besonders wenn Alltagssorgen belasten und gleichzeitig ein ermutigendes Umfeld fehlt.

Das Modellprojekt AlphaNetz setzt hier an. Durch den Aufbau regionaler Netzwerke an 7 Standorten in Rheinland-Pfalz sollen die Menschen besser erreicht und Lernangebote speziell an ihre Bedürfnisse angepasst werden. Mitarbeiter/-innen von Beratungsstellen, Schulen, Tafeln, Jobcenter und Weiterbildungsträger verfügen über unterschiedliche Kompetenzen, Zu­gangswege und Möglichkeiten in der Ansprache Betroffener. Durch eine Vernetzung und die intensive Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure kann mehr Menschen der Zugang zu Lernangeboten eröffnet werden. Ein »Mobiles Team« unterstützt und begleitet die NetzwerkkoordinatorInnen an den Standorten.

Die Projektpartner

Netzwerkskoordinatorin Region Mainz:
Erika Gaida, Volkshochschule Mainz, Karmeliterplatz 1,
55116 Mainz, Telefon: 06131 / 26 25-150, www.vhs-mainz.de

Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V., www.elag.de

LAG anderes lernen e.V., www.andereslernen.de

Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V., www.vhs-rlp.de

AlphaNetz wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

(-mdl)