Heft 262 Juli 2012
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Aus- und Weiterbildung

Kooperation zwischen der VWA Mainz und der FH Mainz

Nebenberuflich zum Bachelor


Schmitt
Der Studienleiter der VWA Mainz, Prof. Dr. Jürgen Schröder gratuliert der Absolventin Kathrin Kloß
Frau Kloß, nun haben Sie Ihren Abschluss Bachelor of Arts nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in der Kooperation zwischen der VWA Mainz und der FH Mainz »in der Tasche«. Herzlichen Glückwunsch zu dem guten Ergebnis. Wie kam es zu Ihrer Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium?

Kloß: Nach den ersten Erfahrungen im Berufsleben suchte ich eine neue Herausforderung. Da traf es sich gut, dass ich von der VWA per Informationsbroschüre über die Weiterbildungsmöglichkeiten informiert wurde. Das Angebot entsprach genau meinen Vorstellungen.

Wann haben Sie Ihr BWL-Studium bei der VWA Mainz begonnen und wie ging es weiter?

Kloß: 2007 habe ich bei der VWA Mainz das sechssemestrige Studium zum Betriebswirt (VWA) begonnen. Nach 3 Semestern haben wir von der Kooperation der VWA mit der FH Mainz und der Möglichkeit erfahren, zusätzlich zum Betriebswirt (VWA) den Grad Bachelor of Arts zu erlangen. Im neuen berufsintegrierenden Stu­diengang (BIS-C) an der FH haben im Wintersemester 2009/2010 acht »VWAler« begonnen.

Welcher zusätzliche Aufwand kam da auf Sie zu?

Kloß: Die meisten von uns mussten einige Klausuren nachholen, um die Aufnahmevoraussetzungen zu erfüllen. Außerdem nahmen wir parallel schon an Vorlesungen der FH teil. Und im 6. Semester hatten wir die Abschlussprüfung bei der VWA. Das alles erforderte viel Disziplin und Selbstorganisation. Wir stehen ja alle in einer Vollzeit-Berufstätigkeit, d. h. Vorlesungen, deren Nachbereitung, Vorbereitung auf Klausuren und Prüfungen, Haus- und Praxisarbeiten mussten zusätzlich geleistet werden. Nach dem Abschluss an der VWA hatten wir weitere Vorlesungen an der FH, auf die wir durch die VWA-Semester schon gut vorbereitet waren.

Kathrin Kloß, geboren 1985, schloss nach dem Abitur eine Ausbildung zur Kauffrau für Büro-kommunikation bei der Schott AG in Mainz ab. Seit 2007 arbeitet sie bei einer international tätigen Vertriebsgesellschaft. Gleichzeitig nahm sie ihr Studium bei der VWA Mainz auf. 2010 erlangte sie den Betriebswirt (VWA), 2012 den Grad Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre.
Was hat das Studium bei Ihnen bewirkt und wie bewertet Ihr Arbeitgeber den Abschluss?

Kloß: Für mein berufliches Leben hat es jede Menge gebracht: Meine Vorgesetzten haben mir sehr viel Anerkennung und Respekt für das Durchhaltevermögen während des Studiums entgegen gebracht. Mein Ansehen bei den Kollegen ist gewachsen. Management-Entscheidungen kann ich jetzt besser nachvollziehen und meinen eigenen Standpunkt besser vertreten. Mein Selbstvertrauen ist gewachsen. Durch das im Studium erworbene Wissen kann ich außerdem Wirtschaftsnachrichten richtig interpretieren und politische Entscheidungen besser nachvollziehen.

Welche Tipps haben Sie für Studenten der folgenden Jahrgänge?

Kloß: Diese Art von Studium erfordert große Disziplin, viel Fleiß und Anstrengung, auch Verzicht im Privatleben und Akzeptanz des Partners. Die große Herausforderung besteht darin, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber man wird auch reich belohnt.

Wichtig sind der regelmäßige Besuch der Vorlesungen und eine gute Vorbereitung auf die Klausuren. Sobald es dann auf die Bachelor-Arbeit zugeht, sollte man sich im Vorfeld schon ein Thema und einen Professor, der die Arbeit betreut, gesucht haben. Es ist hilfreich, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen, da auch viel Literatur gelesen und ausgewertet werden muss, bevor man mit dem Schreiben beginnen kann. Außerdem sollte man frühzeitig seine Englischkenntnisse auf das von der FH geforderte Ni-veau bringen.

Hat es sich für Sie gelohnt? Würden Sie sich wieder für diesen Weg entscheiden?

Kloß: Nach insgesamt 9 Semestern berufsbegleitenden Studiums war das Ziel - der Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft - erreicht. Und das Schöne ist, dass man noch ein Masterstudium anschließen kann. Da es sich für mich gelohnt hat, würde ich diesen Schritt immer wieder tun. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Möglichkeit der Weiterbildung wahrzunehmen.

Vielen Dank, Frau Kloß, und alles Gute für Ihre berufliche und private Zukunft.


Aus- und Weiterbildung
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