Heft 259 April 2012
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Sehen und Hören

Bei Fehlsichtigkeit und Schwerhörigkeit

Beste Hilfe gibt's beim Profi



djd Berichte über Seh- bzw. Lesehilfen finden wir bereits in alten Hieroglyphentexten: So kannte man schon im 6. Jahrhundert vor Christus im Lande des Nils einfache Linsen, mit denen Geschriebenes vergrößert dargestellt werden konnte. Sicher belegt sind auch die Gläser, durch die Kaiser Nero die Spiele in der Arena verfolgt hat: Sie unterstützten jedoch nicht seine Sehkraft sondern schützten seine Augen nur vor allzu großer Sonneneinstrahlung.

Der »Vater der Lupe«


Erst im 13. Jahrhundert erfolgte der Durchbruch der Brille im engeren Sinne. Basierend auf dem Werk »Schatz der Optik« des arabischen Mathematikers und Physikers Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham (Alhazen) (= um 1040) - der wegen seinen Experimenten mit geschliffenen Kristallen als »Vater der Lupe« gilt - wurde in verschiedenen europäischen Klöstern und Werkstätten mit Linsen experimentiert. Der Begriff »Brille« lässt sich auf das Mineral Beryll zurückführen, das im Mittelalter ein Synonym für glasklare Kristalle - das damalige Basismaterial für geschliffenen Linsen - war. In dieser Zeit wurde auch die Nase als idealer »Brillenträger« entdeckt. Ohr-Bügel wurden erst im 18. Jahr­hundert entwickelt, erwiesen sich aber als so unpraktisch (bzw. modisch »unschön«), dass sich Zwicker, Monokel und das von der Damenwelt sehr geschätzte Lorgnon (zwei miteinander verbundene Linsen die mit einem Griff an die Augengehalten wurden) noch bis ins 20. Jahrhundert hinein hielten.

Franklin und da Vinci


Der vielseitig begabte Benjamin Franklin entwickelte schon um 1770 die erste Bifokalbrille mit zwei unterschiedlichen Halblinsen pro Auge. So war verbessertes Lesen und Weitsicht praktisch gleichzeitig - ohne Brillenwechsel - möglich. 1959 folgte das erste Gleitsichtglas.

Dass es auch andere Wege geben könnte, deutet Leonardo da Vinci 1508 in einer Schrift an: Man müsse das Auge »nur« direkt in ein mit Wasser gefülltes Glas stecken. 1823 stellte Herschel Über­legungen zu einer »mit tierischer Gallerte gefüllten sphärischen Kapsel, die auf die Oberfläche des Auges aufgebracht wird« an. Rund 60 Jahre später entstanden die ersten Kontaktlinsen.

Wer heute Probleme mit dem Sehen - oder auch z.B. Hören - hat, sieht sich mit einer großen Palette an hochwertigen Hilfen konfrontiert. In jedem Fall gilt: Lassen Sie sich in Ihrem Fachgeschäft ausführlich beraten.

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Aufmerksamkeit für Ihre Augen



Viel Zeit für Ihre Augen nimmt sich Sabine Zirngibl von Schöne Aussicht, denn eine gründliche Untersuchung und Prüfung des Sinnesorgans ist der Meisterin für Augenoptik äußerst wichtig. Um Fehlsichtigkeiten noch genauer erkennen und korrigieren zu können, hat sie sich im Bereich Funktionaloptometrie weitergebildet. Demnach werden beim Vermessen des Auges mehrere As­pekte einer bestehenden Anomalie beachtet und diese für die Anfertigung einer geeigneten Brille oder Sehhilfe berücksichtigt. In ihrem Fachzentrum für individuelles, gutes Sehen in Gonsenheim bietet Sabine Zirngibl Erwachsenen und Kindern Qualitäts- und Präzisionsarbeit für ein besseres Sehen.



Besser hören aus eigener Kraft



Menschen mit einem Hörverlust fällt es häufig schwer, ihren Alltag wie gewohnt zu bewältigen. Wissenschaftlern und Technikern des terzo-Instituts für angewandte Gehörforschung in Stuttgart ist es gelungen, eine neuartige Gehörtherapie zu entwickeln. So können Betroffene ihr Hören und Verstehen erheblich verbessern. Die Wissenschaftler und Techniker des terzo-Instituts kombinieren für die einzigartige terzo®Gehörtherapie die hochwertigste Technik von Hörsystemen mit einem speziell entwickeltem Gehörtraining. Dieses Training regeneriert die Filterfunktion Ihres Gehörs, so dass die Leistung der eingesetzten Hörgeräte tatsächlich voll ausgeschöpft werden kann.

Volkskrankheit: Schlecht hören


Schwerhörigkeit ist keine Seltenheit: In Deutschland hört jeder Fünfte über 14 Jahren nicht mehr so gut, wie er es eigentlich sollte. Diesen schleichenden Prozess nehmen viele Menschen als ein typisches Zeichen fürs Älterwerden wahr. Doch das Gehör nutzt sich im Alter nicht einfach ab. Ein nachlassendes Hörvermögen ist vielmehr die Folge diverser Schädigungen, denen unser Gehör im Laufe des Lebens ausgesetzt ist. Allen voran: der zunehmende Lärm. Aber auch Schadstoffe aus der Umwelt, Medikamente, Stress und Krankheitserreger sorgen für einen zunehmenden Hörverlust.

Hörfilter blendet Nebengeräusche aus


Hören ist ein äußerst komplexer Vorgang, und die beteiligten Strukturen reagieren sehr sensibel. Das menschliche Gehör besteht aus zwei Teilen: dem Hörorgan, das den Schall aufnimmt und dem Gehirn, das ihn verarbeitet. Eine weitere Aufgabe des Gehirns hat man erst in den letzten Jahren entschlüsselt: Es schützt vor zu vielen Hörsignalen, indem nur etwa ein Drittel von ihnen das Bewusstsein erreicht. Verantwortlich dafür: Ein ausgeklügelter Filtermechanismus, durch den das Gehör Wichtiges von Unwichtigem unterscheidet. Nebengeräusche, wie das ständige Ticken der Uhr oder der eigene Atem werden dadurch nicht wahrgenommen.

Terzo®Gehörtherapie ­trainiert Hörfilter


Lässt das Gehör nach, erreichen immer weniger Hörsignale das Gehirn. Und je länger eine Schwerhörigkeit andauert, umso unzuverlässiger arbeiten auch die natürlichen Hörfilter. Wer sich nur Hörgeräte anschafft, ist möglicherweise enttäuscht: Die neuen Höreindrücke werden vom untrainierten Gehirn als störend und belastend empfunden. Denn plötzlich klingen alle Geräusche lauter - die Worte des Gesprächspartners ebenso wie die Klänge aus der Umwelt. Kein Wunder, denn der natürliche Hörfilter funktioniert nicht mehr. Die terzo®Gehörtherapie kann die unangenehme Geräuschwucht wirkungsvoll verhindern. Menschen mit Hörproblemen sind durch das Gehörtraining in der Lage, ihre natürlichen Hörfilter gezielt wieder aufzubauen. Wer täglich 30 bis 60 Minuten übt, wird schon nach zwei Wochen spürbare Erfolge feststellen. Um wieder besser zu verstehen, sollten Menschen mit einem Hörverlust die Hörgeräte fürs Ohr mit dem terzo-Gehörtraining für das Gehirn kombinieren.