Heft 258 März 2012
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Bauen und Energie

Intelligenter Umgang mit Energie

Es geht auch mit weniger Strom!


Energie

Wie wichtig der überlegte Einsatz von Energie ist, lernen heute schon die Kinder in der Schule. So versucht jeder von uns, unnötigen - und auch teuren - Verbrauch von Strom zu vermeiden. Das klappt vielerorts schon sehr gut - doch wenn es an die eigene Bequemlichkeit geht (z.B. bei den ach so praktischen Standby-Schaltungen) drücken wir gerne auch mal ein Auge zu: »Das bisschen Strom ...« Man kann den eigenen Geldbeutel (und das Gewissen) auch durch die Wahl des Stromanbieters entlasten: Wo zahle ich am wenigsten? Wo erhalte ich »Öko-Strom«? Wer greift auf welche Ressourcen zurück? Oft steht der Laie vor einer kaum noch zu überschauenden Angebotsvielfalt - vergleichbar mit der Frage nach dem »richtigen« Handytarif. Hier hilft nur eines: Informieren, fragen, nachlesen. Seit Januar gibt es neue Energielabel - Ausschilderungen aus dem letzten Jahr müssen allerdings nicht überklebt werden, so dass beide Varianten noch eine Zeit lang nebeneinander auf dem Markt zu finden sein werden. Der MAINZER erklärt Ihnen auf diesen Seiten das neue Label, stellt Ihnen einige Stromanbieter vor und nennt Stellen, an denen Sie sich weiter informieren können.

Umfrage zeigt Deutsche leben Energiebewusst


Energieeffizienz wird in deutschen Haushalten groß geschrieben. Das zeigt eine bundesweite Umfrage im Auftrag von HAUSGERÄTE+, einer Initiative von Geräteherstellern, Energieversorgungsunternehmen und Verbänden.

Rund 6.200 Verbraucherinnen haben Auskunft über ihre Einstellungen zum Energiesparen beim Waschen und Trocknen, Kühlen, Spülen und Kochen gegeben. Stolze 90 Prozent der Befragten legen beim Kauf eines Haushaltsgerätes in erster Linie Wert auf einen niedrigen Strom- und Wasserverbrauch. Erst danach achten sie auf gute Gebrauchseigenschaften und Bedienungsfreundlichkeit des Geräts. Besonders bei der Wahl einer neuen Waschmaschine oder einer Kühl-/Gefrierkombination spielt für sie der Ener­gieaspekt eine wichtige Rolle.

»In den meisten Haushalten läuft die Waschmaschine mehrmals die Woche und die Kühl-/Gefrierkombination arbeitet sowieso im Dauerbetrieb. Da sollte man auf sparsame Modelle setzen, um die Energiekosten niedrig zu halten«, rät Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+.

Neues Energielabel ab 2012 Pflicht


Wie man die sparsamen Geräte im Handel ausfindig macht, ist aber den meisten nicht klar. So wussten 60 Prozent der Befragten nichts vom geänderten Energielabel mit der neuen besten Effizienzklasse A+++, die die sparsamsten Elektrogeräte auszeichnet. Seit Anfang 2011 gibt es europaweit das neue Energielabel für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Bislang war die Nutzung freiwillig. Die Übergangsfrist ist zum Jahresende 2011 ausgelaufen; seitdem müssen alle Hersteller ihre Produkte mit dem neuen Label versehen.

Label
Das neue europaweite Energielabel (unsere Graphik zeigt die Variante für Kühl-Gefrier-Kombinationen) ist ab 2012 Pflicht. Neu ist die höchste Effizienzklasse A+++.(vgl. Text) sowie die weitgehend sprachneutrale, d.h. international verständliche, Ausführung: Die Darstellung erfolgt durch Piktogramme. In unserem Beispiel wird im Feld kWh/annum der jährliche Energieverbrauch in Kilowattstunden angegeben, die Milchtüte steht für das Nettovolumen der Kühleinheit, das Schneekristall für das Nettovolumen in der Gefriereinheit (Angabe jeweils in Litern) und der Lautsprecher für die maximale Geräuschentwicklung im Betrieb (Angabe in Dezibel). Bildquelle: www.hausgeraete-plus.de

Dazu war nur jeder fünften Verbraucherin bewusst, dass ein besonders sparsames Kühlgerät der Effizienzklasse A+++ im Vergleich zu einem Modell der Labelklasse A ganze 60 Prozent Energie einspart. »Somit unterschätzen rund 80 Prozent das Einsparpotenzial - das ist eine sehr hohe Zahl! An dieser Stelle setzt die Initiative HAUSGERÄTE+ an und informiert umfassend und herstellerneutral über energieeffiziente Geräte und neue Energiespartechniken. Ganz gezielt wollen wir den Verbraucher so bei der Kaufentscheidung unterstützen«, so Claudia Oberascher.

Interessierte Verbraucher finden dafür auf www.hausgeraete-plus.de einen Online-Geräteberater mit den aktuellen Gerätemodellen am Markt, informative Checklisten zu allen Gerätebereichen sowie nützliche Tipps zum Energiesparen im Haushalt.

Erfolgreiche ökologische Ausrichtung


Mit mehr als 50 Prozent Erneuerbarer Energien im Strom-Mix liegt ESWE Versorgung deutlich über dem deutschen Bundes-Mix - dies ist das Resultat einer Unternehmensstrategie, die schon frühzeitig auf den Ausbau der alternativen Energieerzeugung setzte. (siehe auch nebenstehende Grafik) Schon seit 2007, also lange vor der Katastrophe in Japan und der Regierungsentscheidung über den Ausstieg aus der Atomenergie, hat ESWE Versorgung, so Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok, den Atomstrombezug gestoppt und den Ausbau der erneuerbaren Energien forciert. Darüber hinaus wurden seit 2002 über den Innovations- und Klimaschutzfonds rund 8,13 Millionen Euro in ökologische Projekte investiert. Laut Schodlok wird ESWE Ende dieses Jahres der größte Betreiber von Solaranlagen in Wiesbaden sein, Volumen: 17 Photovoltaikanlagen mit über 1.000 Kilowatt Leistung.
Energie
Fünf der ESWE-Blockheizkraftwerke wurden bereits auf Biomethan umgestellt, demnächst wird mit den Baumaßnahmen zum geplanten Biomassekraftwerk begonnen. Mit der Beteiligung an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH unterstützt ESWE die Errichtung eines Windparks in Brandenburg. Außerdem werden die Untersuchungen, ob sich ein Geothermie-Kraftwerk in der Region lohnt, fortgesetzt.

Eine stolze Zahl belegt die Wertschätzung unseres Unternehmens, so Schodlok, auch außerhalb unseres Versorgungsgebietes: Schon über 75.000 Neukunden konnten - besonders durch das Ökostromprodukt ESWE-Natur-STROM - hinzugewonnen werden.

Weitere Informationen: www.eswe.com

Auszeichnung mit »Axia-Award 2011 Rhein-Main«


Die juwi-Gruppe ist um eine weitere Auszeichnung reicher. Der Wörrstädter Spezialist für erneuerbare Energien wurde vom Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte in Frankfurt mit dem »Axia-Award 2011 Rhein-Main« ausgezeichnet.

Für juwi-Vorstand Jochen Magerfleisch, der die Auszeichnung entgegennahm, ist der Preis Bestätigung für den eingeschlagenen Weg: »Natürlich haben wir ein sehr gut aufgebautes Controlling. Natürlich schauen wir sehr genau nach, dass jedes einzelne Projekt wirtschaftlich ist, aber wir führen unsere Mitarbeiter nicht nach diesen Finanzkennzahlen. Wir praktizieren ein wert- und konsensorientiertes Führungssystem. Bei juwi steht der Mensch im Mittelpunkt.«

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Juwi-Vorstand Jochen Magerfleisch (2.v.r.) bei der Preisverleihung
In ihrer Laudatio lobte die Jury unter Vorsitz von Peter Steiner die juwi-Gruppe als Vorbild für die Wirtschaft insgesamt: »Über alle im Axia-Wettbewerb 2011 thematisierten Bereiche hinweg überzeugt die juwi Holding AG mit einem konsistenten Bündel an Maßnahmen: Ausgehend von einer vorbildlichen strategischen Ausrichtung werden die jeweiligen Handlungen von einem umfassenden Controlling bis hin zu einem unterstützenden Personalmanagement erfolgsorientiert verwirklicht. Da es juwi innerhalb der nächsten drei Jahre zudem realisieren möchte, regenerativen Strom mit Herstellkosten unter den Abgabepreisen der großen Energieversorgungsunternehmen anzubieten, positioniert sich das Unternehmen als klares Vorbild für die Branche bzw. für die Wirtschaft insgesamt. Die juwi Holding AG zeigt in beeindruckender Weise, dass sie »Fit für Morgen« ist, und hat somit als würdiger Preisträger zu gelten.«

Mit dem Axia-Award 2011 Rhein-Main zeichnet Deloitte mittelständische Unternehmen aus, die sich auf Grund herausragender Leistungen nachhaltig erfolgreich am Markt behaupten. Die juwi-Gruppe erhielt ihn dieses Jahr für ihre klare strategische Ausrichtung, ihr effizientes und flexibles Controlling und Personalmanagement. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die STI Group, die Fissler GmbH sowie die HMG Hotel Management und Servicegesellschaft mbH & Co. KG. Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte hat in einem Beurteilungsverfahren 28 Bewerberunternehmen untersucht, um aus ihnen die besten Mittelständler der Region Rhein-Main auszuwählen. Die Geschäftsführer der Unternehmen mussten einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen und wurden persönlich zur Entwicklung ihrer Betriebe befragt. Anhand dieser Auswertungen wählte die Jury die Gewinner.

Energiewende für die Region!


Was haben 23,5 Milliarden gekochte Frühstückseier und 100 Millionen Maschinen Wäsche gemeinsam? Um jede dieser Arbeiten zu erledigen, braucht man eine gewaltige Menge Energie. Genauer gesagt rund 100 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Unternehmensgruppe Stadtwerke Mainz (SWM) lässt dafür unter anderem die Natur arbeiten: 2011 war die SWM AG direkt oder mit ihren Tochter- und Beteiligungsunternehmen unter anderem an mehr als 20 Windkraftanlagen, fast 200 Photovoltaikanlagen und einer Wasserkraftanlage beteiligt. Mit diesen Anlagen der Unternehmensgruppe können aktuell weit mehr als 100 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlicher Strom im Jahr erzeugt werden.

Als kommunales Unternehmen der Stadt Mainz hat die SWM-Unternehmensgruppe eine besondere Verantwortung für das Wohl der Bürger. Dabei geht es um mehr als nur eine rein technische Aufgabe im Bereich der Energie- und Wasserversorgung oder im Öffentlichen Nahverkehr. Es geht darum, unseren Lebensraum zu erhalten - heute und für künftige Generationen. In allen Tätigkeitsfeldern treibt das stadtnahe Unternehmen unter dem Motto »Energiewende für die Region - Wir sind stark!« den Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie die Optimierung der Energieeffizienz voran.

Mit Erfolg: In den letzten zehn Jahren ist es gelungen, die SWM AG zu einem wirtschaftlich starken und ertragreichen Unternehmen weiterzuentwickeln und gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit mit Nachdruck zu verfolgen. So hat die gesamte Unternehmensgruppe bisher mehr als 200 Millionen Euro in Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien investiert. Die eingespeiste Strommenge aus Erneuerbaren Energien trägt rechnerisch zu einer CO2-Vermeidung von mehr als 60 Millionen Kilogramm im Jahr bei.

Weitere Informationen: www.energiewende-fuer-mainz.de

CLEWR STROM mit OB-Wahl-Bonus


Die Elektrizitätswerk Rheinhessen AG (EWR), der Energieversorger für Rheinhessen und Ried, legt einen Bonus zur OB-Wahl auf: Jeder Mainzer, der bis zum Wahlsonntag online zu CLEWR STROM wechselt, erhält eine Gutschrift in Höhe der Wahlbeteiligung. Gehen also 60 Prozent der Mainzer zur Wahl, werden 60 Euro gut geschrieben. Einfach unter www.clewrstrom.de die Postleitzahl prüfen und bis zum 11. März wechseln! Die günstigen Fix- und Verbrauchspreise sind garantiert bis Ende 2012, der Erstlaufzeit des Vertrages. Auch die CLEWR CARD spart - Alle EWR-Kunden sparen zusätzlich mit der CLEWR CARD - einer dauerhaft gebührenfreien MasterCard® GOLD. Ganz nebenbei reduziert sich dann der EWR-Rechnungsbetrag, denn ein halbes Prozent jeder Einkaufssumme wird der Stromrechnung gutgeschrieben. Dabei können die Kunden von ihrem bisherigen Konto überweisen - mit einem zinsfreien Zahlungsziel von bis zu sieben Wochen. Monatlich wird eine Rechnung zugestellt, am einfachsten per E-Mail.

Energie
EWR: Energie auf neuen Wegen - EWR steht für 100 Jahre Energie in Worms, Rheinhessen und dem Ried. Der Vertrieb liefert Strom, Erdgas und Wasser an die Kunden in der Region, bundesweit hat die EWR AG auch Energie-Großkunden. Die Tochtergesellschaft EWR Netz GmbH betreibt die Verteilnetze und die EWR Neue Energien GmbH investiert in Sonne, Wind & Co. Im Konzernverbund arbeiten rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine sichere, günstige Versorgung der Kunden und an neuen Geschäftsfeldern wie der Elektromobilität. (www.ewr.de, www.clewrstrom.de )

(-mdl-)