Heft 253 Oktober 2011
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Bauen & Sanieren

Machen Sie Ihr Haus klimafit

Energiebewusstes Denken ist angesagt

Foto: djd / Lichtblick AG
Foto: djd / Lichtblick AG

Mainz wird klimafit

Ein Drittel der Mainzer CO2-Emissionen werden durch die privaten Haushalte im Stadtgebiet verursacht. Mainz ist Mitglied im europäischen Klimabündnis der Städte und will seinen Ausstoß drastisch senken: kontinuierlich alle 5 Jahre um 10%. Das ist, so Umweltdezernentin Katrin Eder, ökonomisch machbar, stärkt außerdem die lokale Wirtschaft und macht unabhängiger von Importen.

Die Stadt Mainz geht mit guten Beispielen voran: Eine Holzhackschnitzel-Heizanlage versorgt über ein Nahwärmenetz seit kurzem die Stadtgärtnerei, das Grünamt und das Umweltamt sowie die Akademie der Wissenschaften mit umweltfreundlicher Wärme. Der Wirtschaftsbetrieb der Stadt erzeugt über eine PV-Anlage mehr Energie, als er zum Heizen in seinem Verwaltungsneubau benötigt, es ist daher sogar ein Energie-Gewinngebäude.

Erste Schulbauten sind bereits im Passivhausstandard errichtet worden, Photovoltaikanlagen sind auf vielen Schulen und Verwaltungsgebäuden realisiert. Die Coface-Arena besitzt eine der größten PV-Anlagen auf Fußballstadien bundesweit. Mainz wird klimafit!

Umweltinformationen

Die Stadt Mainz unterstützt ihre Bürger auf vielfältige Weise: im ui-UmweltInformationsZentrum (Dominikanerstraße 2) werden umfassende Informationen rund um das Thema »Umweltschutz im Haus« angeboten, u.a. auch persönliche Energieberatungen und kostenlose Broschüren. Darüber hinaus finden Vorträge, Ausstellungen und Aktionstage im Stadtgebiet regelmäßig statt. Sie können über die Homepage (www.mainz.de/umweltinformationszentrum) den kostenlosen Umwelt-Newsletter abonnieren und sich so immer rechtzeitig über aktuelle Projekte und Veranstaltungen informieren.

Machen Sie Ihr Haus klimafit!

Wer zum richtigen Zeitpunkt Energiesparmaßnahmen ergreift, spart Geld und beugt Folgeschäden am Haus vor. Das ui liefert Ihnen unabhängige Beratung, damit Sie das Richtige tun können: Es bietet beispielsweise in Kooperation mit der Verbraucherzentrale eine kostenlose Initialberatung im UmweltInformationsZentrum für Mainzer Bürgerinnen und Bürger an. Dabei können Sie sich bei einem Gespräch mit einem Experten unabhängig über geeignete Energiesparmaßnahmen an Ihrem Gebäude informieren. Einen Zuschuss für eine Intensivberatung Vor-Ort durch einen qualifizierten Energieberater erhalten Sie von der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz. (www.klimaschutz-mainz.de) Weitere Förderprogramme und Auszeichnungen der Stiftung sind:

  • Förderprogramm »Umsetzungsbegleitung«
  • Förderprogramm »Heizungsoptimierung«
  • Förderprogramm »Vorbilder gesucht"
  • Auszeichnung »Mainzer Klimaschutzpreis 2010«

Über die Nutzung erneuerbarer Energien informiert Sie das Mainzer Solarkataster und der Mainzer Solaratlas: Im Mainzer Solarkataster können Sie mit wenigen Klicks erfahren, welche Potenziale zur Stromerzeugung auf Ihrer Dachfläche vorhanden sind. Der Solaratlas zeigt Ihnen bestehende Anlagen in Mainz, die regenerative Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen.

Die Grüne Hausnummer

Mit der »Grünen Hausnummer« zeichnet die Stadt Mainz in einer gemeinschaftlichen Aktion mit dem Landkreis Mainz-Bingen Häuser und Einrichtungen aus, die für umweltfreundliches Bauen und Wohnen stehen. Bewerben können sich private Hausbesitzer, aber auch kommunale Einrichtungen und Firmen.Der Bewerbungsschluss ist immer zum 30. Juli. Hausbesitzer, die die Kriterien erfüllen, erhalten ihre eigene Hausnummer als (grünes) Metallschild und können dieses weithin sichtbar an ihrem Haus anbringen - neben der bisherigen Hausnummer oder stattdessen.

Der Kriterienkatalog umfasst Fragen nach der Bauweise, Energie-, Wasser- und Stromverbrauch, den verwendeten Materialien, aber auch die Gestaltung von Grünflächen und des Grundstücks.Bewerbungsunterlagen erhalten interessierte Mainzer Hausbesitzer bei den Ortsverwaltungen und im UmweltInformationsZentrum der Stadt Mainz.Was immer Sie zur Gestaltung Ihres Eigenheims benötigen - lokale Unternehmen und Fachhändler können Ihre Wünsche erfüllen und helfen bei Fragen gerne weiter:

Foto djd/Geberit
Foto djd/Geberit

Michael Gmall - Raumveredelung

Gmall Raumveredelung - das sind Wände voller Leben und Böden voller Leidenschaft. Für zu Hause, fürs Unternehmen zum Wohlfühlen.

Jeden Service rund um die exklusive Welt der Raumveredelung erhalten Sie bei Gmall aus einer Hand bis hin zur letzten Politur. Die Raumdesigner und Handwerksmeister von Gmall beraten Sie vom ersten Entwurf für Ihre neuen Lebensraum-Ideen an und begleiten Sie bis zur perfekten Ausführung der vielfältigsten Gestaltungstechniken. Natürlich jederzeit gern gemeinsam mit Ihrem Architekten oder Innenarchitekten. Lassen Sie sich auf diesen Seiten inspirieren und sprechen Sie gemeinsam mit uns über Ihre Vorstellungen von traumhaften Wänden und Böden.

Zum Beispiel Wände: Gmall veredelt Wände von Individualisten und allen, die es gern werden möchten. Für die individuelle Gestaltung Ihrer Wände hat Gmall Raumveredelung eine umfangreiche Auswahl an kostbaren, unvergleichlichen Techniken und Farbideen vorbereitet. Zum Entspannen, Träumen, Wohlfühlen.

Wählen Sie aus einer unerschöpflichen Farbquelle Ihren ganz persönlichen Ton. Kombinieren Sie wertvolle Spachteltechniken à la Stucco Veneziano mit wolkigen Lasurtechniken oder extravaganten Metallic-Variationen. Bei der Auswahl beraten Sie die Gmall-Raumdesigner unter farbphysiologischen Gesichtspunkten kompetent und zielsicher, damit in jedem ihrer Räume garantiert die richtige Stimmung wirkt.

Selbstverständlich erfüllen alle Techniken bei Gmall Raumveredelung die höchsten bautechnischen Standards in puncto Scheuerbeständigkeit sowie Lichtechtheit und garantieren auf diese Weise jahrzehntelange Wohn- und Lebensfreude. (Infos: raumveredelung.de; Tel.: 06138 - 980 043)

GEME Fliesen

GEME Fliesenhandel Mainz ist Ihr Spezialist in Sachen Fliesen und seit mehr als 25 Jahren in der Region bekannt für herausragende Qualität und sein besonders breites Sortiment.Sie erhalten in dem in Weisenau ansässigen Unternehmen mehr als 7000 Fliesen, Bordüren, Dekore und Einleger von über 250 Markenherstellern aus Italien, Spanien und Deutschland, zum großen Teil exklusiv.So wird(T)raumgestaltung zum besonderen Genuss - passend für jeden Geldbeutel und Geschmack.

Ob Küche, Bad oder Terrasse - mit neuen Fliesen können Sie interessante Akzente setzen, Räume und Gärten aufwerten sowie Wohlfühl(t)räume realisieren. (Info: www.geme-fliesen.de; Tel.: 06131 - 8 50 88)

Jetzt auch die passenden Asseccoires fürs Bad

Vom Seifenspender bis zum Kosmetikspiegel, Mini-Bagno führt jetzt auch die passenden Utensilien, um Ihrem Bad die ganz persönliche Note zu geben.Feinste Frottierware ist ein fester Bestandteil des neuen Programms.

Die edlen Handtücher von RHOMTUFT sind in 30 Farben und unterschiedlichen Größen, vom Waschhandschuh bis zum Saunatuch, erhältlich. Das Preisspektrum geht von 7,00 ? bis 55,00 ?.

Farblich passende, ausgefallene Badteppiche, auch in Sondergrößen, komplettieren das Programm. Des Weiteren sind nützliche und praktische Dinge, die in keinem Bad fehlen dürfen, hier zu haben. Einige Beispiele: Toilettenpapierhalter, WC-Bürsten, Kosmetikeimer, Badhocker.. Natürlich alles im edlen Design und hochwertiger Qualität.

Was gibt es außerdem? Raumdüfte, Badetrüffel, Seifen, Duftkerzen.Alles nette Geschenkideen - Kleinigkeiten, mit denen man anderen, aber auch sich selber eine Freude machen kann. Individuelle Beratung ist selbstverständlich.

Das Team von Mini-Bagno freut sich auf Ihr Kommen. (www.mini-bagno-mainz.de)

Energieeinsparverordnung - Was ist das eigentlich?

Die Energieeinsparverordnung kurz EnEV ist seit einiger Zeit in aller Munde und führt immer noch zu Unklarheiten. Die EnEV soll den Heizenergieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß senken. Deshalb gilt sie nicht nur für Neubauten, sondern auch für den riesigen Gebäudebestand und zwar immer dann, wenn dort wesentlichen Außenbauteile geändert werden. Das kann schon ein erneuerter Verputz sein, nicht aber ein Anstrich - der gilt als reine Verschönerung.

Je nach Funktion, Geometrie, Abmessung und technische Eigenschaften sind in der EnEV Maximalwerte für den Energiebedarf - unter anderem den Jahresprimärenergiebedarf - festgelegt. Das ist ein rechnerischer Wert, der angibt, wie viel Energie zum Heizen und für warmes Wasser benötigt wird. Die Anlagentechnik wird eingerechnet: regenerative Energien wie Solar- oder Geothermie wirken sich positiv, eine veraltete Ölheizung negativ aus. Unberücksichtigt bleiben aber die persönlichen Gewohnheiten - denn eine objektivierte Berechnung dient dem Vergleich unterschiedlicher Häuser.

Wenn am Altbau außen etwas verändert wird, müssen die ausgetauschten Bauteile festgelegte Standards einhalten, alte Bauteile müssen das nicht. Aber es geht auch anders: Alternativ ist auch eine Berechnung für das gesamte Gebäude möglich. All das ist natürlich etwas für Fachleute. Gerade im sensiblen Altbau ist die Frage, welche Änderungen sinnvoll sind, nur individuell zu beantworten. Daher sollte, wie immer beim Bauen, ein Experte befragt und mit der Planung beauftragt werden. Den besten Überblick über Gebäude haben Architekten oder Innenarchitekten durch ihre jeweilige Ausbildung. Sie haben nicht nur einzelne Bauteile im Blick, sondern können das gesamte Gebäude mit seiner Bauphysik, den Funktionen, den wirtschaftlichen Aspekten und der Gestaltung betrachten. Selbstverständlich wissen sie auch, Genehmigungen nötig sind, können Alternativen abwägen und entsprechend umfassend beraten.

Die Beratungsstelle »Kompetenzzentrum Solararchitektur« bei der Architektenkammer Rheinland-Pfalz gibt weitere Auskünfte: Birgit Maack, Tel. 06131/9960-38 (vormittags), maack@akrp.de.. Oder im Internet unter www.diearchitekten.org >>Energie

(-mdl-)