Heft 246 März 2011
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Internetcafes

Kaffee und die weite Welt des Internets

Surfen im Café


Notebook im Cafe

Ein Tag ohne Internet? Für vie­le völlig undenkbar; gehört es doch für die meisten zur täglichen Routine: Mails abrufen, über diverse Social Networks mit Freunden in Kontakt bleiben, die neuesten Nachrichten online abrufen und bei Fragen aller Art helfen Onlinelexika und Suchmaschinen. Willkommen im Zeitalter der Informationsvielfalt; im Leben 2.0 gewissermaßen. Doch was tun, wenn der bequeme Schlüssel zur Informationsquelle Nummer eins in den eigenen vier Wänden versagt? Eigentlich kein Problem, denn Internetzugänge gibt es in Mainz genug. Man muss nur wissen wo.

Eine Möglichkeit Emails zu checken und zu surfen bieten natürlich die Internet- und Telefoncafés, die sich vor allem in Bahnhofsnähe zahlreich tummeln. Wer es allerdings ein bisschen gemütlicher haben möchte, wird mittlerweile auch in vielen Mainzer Cafés und Kneipen fündig. Die Lösung heißt Wireless LAN, auch WLAN abgekürzt: gemeint ist eine drahtlose Netzwerkverbindung.

Alles was man braucht ist ein WLAN-taugliches Laptop. Die meisten neueren Laptop Modelle verfügen bereits über eine in den Rechner integrierte, sogenannte WLAN Karte. Bei älteren Modellen muss eine externe WLAN Karte lediglich in die dafür vorgesehene Öffnung am Rechner eingesteckt werden - schon stehen einem Tür und Tor zur digitalen Welt offen.

Ausgestattet mit Laptop und ausreichend Kaffeedurst hat sich DER MAINZER also auf den Weg gemacht um stichprobenartig die Internettauglichkeit von Mainzer Cafés zu testen.

Fündig wird man in der Neustadt beispielsweise in Nelly's Frühstückslust. Für Inhaberin Nilgün Michel ist der WLAN Service selbstverständlich: »Bei meinem letzten Urlaub in Istanbul hatte jedes kleine Café WLAN, da gehört das einfach zur Cafékultur dazu. Hier in Deutschland etabliert sich dieser Trend auch langsam, da wollte ich meinen Gästen den Service ebenfalls bieten.«

In der Café und Cocktailbar Cubo Negro am Karmeliterplatz gehört ein kostenloser Internetzugang ebenfalls zum Angebot: Taucht man hier mit einer Laptoptasche auf, bekommt man sofort den Netz­werkschlüssel und kann sich unkompliziert in das Netz der Kneipe einwählen.

Ähnlich ist auch das Prozedere im Novum am Ballplatz. Auf Anfrage erhält man alle nötigen Passwörter; mit einer Unterschrift muss man lediglich bestätigen, dass man die Daten erhalten hat und schon kann man lossurfen.

Weiter Richtung Altstadt wird der Internetsuchende im Codex fündig und auch das Altstadtcafé bietet seinen Gästen einen Schlüssel ins »World Wide Web«.

Diese Liste ließe sich mit Sicherheit noch beliebig verlängern: Generell gilt demnach für Internetnutzer ohne Netz: Fragen lohnt sich in den meisten Fällen, denn das Internet ist auch in Mainzer Kneipen und Cafés immer mehr auf dem Vormarsch.



Katrin Henrich