Heft 243 Dezember 2010
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Weihnachtsfeiern

Unsere Dezember-Empfehlungen

Noch freie Plätze für Weihnachtsfeiern in Mainz


Foto: DJD

Er hat es einfach verpennt- der zuständige Kollege. Seit Aschermittwoch weiß er, dass er sich um die Weihnachtsfeier kümmern soll. Im Oktober hat man ihm schon warnend den aktuellen MAINZER auf den Schreibtisch gelegt in dem frühzeitiges Reservieren einer angemessenen Location dringend empfohlen wurde. Und jetzt hagelt es Absagen. (»Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass an den von Ihnen vorgeschlagenen Terminen .«) Panik?

Kein Gedanke: »Dann treffen wir uns eben in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt.« Regen? Kälte? Auch darauf weiß er die richtige Antwort. »Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung!« Und das Programm? »Alles easy. Wir treffen uns vorne zum Aperitif (sprich: am Glühweinstand), dann lauschen wir dem Draiser Gospelchor an der Krippe, gehen zum Imbissstand, dann weiter zum ukrainischen Bläserquartett und enden an der Schnapsbude.«

Und zwischendrin gibt's Glühwein! Hier hat das heiße Getränk schon eine geradezu lebenswichtige Funktion - es soll vor der Kälte schützen, in die man sich gerade erst freiwillig begeben hat. Der gemeinsame »Gang über den Weihnachtsmarkt« - das hatten wir doch schon einmal: Nach Feierabend ging es los - und halb Rheinhessen hatte die gleiche Idee.

Foto: DJD Ergo: Schlangestehen bei Spießbraten, Glühwein und am - na sie wissen schon wo. Alles dauerte etwas länger, nur die ersten Fettspritzer und Glühweintropfen bekam man früher ab. Und natürlich hatte die Frau am Morgen noch kritisch gefragt: »In dem guten Mantel willst Du auf den Markt?« Irgendwann war die Stimmung dann doch da - und der Glühwein schmeckte immer besser.

Um 21.00 Uhr schloss der Markt - und weil die Altstadt doch so günstig liegt und das Büro lange nicht mehr »so schön zusammen war« wurde noch gemeinsam Kurs auf die Augustinerstrasse genommen. Am nächsten Morgen die Feststellung, dass der Glühwein in diesem Jahr noch süßer geworden ist. (Wohlgemerkt: das Kopfweh kommt vom Zucker und nicht von den 7 Bechern!)

Dann der Schwur: Das war für dieses Jahr das letzte Mal! Und in der Mittagspause kommt Frl. Becker und fragt, ob man abends nicht mit über den Weihnachtsmarkt geht. Herr Dr. Wohlrabe (der von »oben«) lädt das Büro dazu ein - weil es im letzten Jahr so schön war und man sich so angeregt unterhalten hätte. Was tut man nicht alles fürs Betriebsklima?! Gerade kommt übrigens ein eiliges Rundschreiben per Fax: Hurra! Es hat doch noch geklappt! Wir haben noch einen Raum bekommen - in Wiesbaden!

Empfehlungen

Damit es Ihnen nicht so geht wie dem Schreiber vorstehender Zeilen empfehlen wir wie in jedem Jahr, vorzeitiges Reservieren - und möchten Ihnen einige Häuser vorstellen, in denen Sie sicher keine Enttäuschung erleben werden:

Köstlich, rund und ­wohlig: Hahnenhof

Hahnenhof

In diesem Weinhaus und Restaurant können Sie köstliche Speisen genießen, dass lässt sich nicht nur von der Karte ablesen. Kü­chen­chef Eugen von Heider verwöhnt Sie mit rheinhessischen Spezialitäten der Saison, österreichischen, süßen Leckereien wie Marillenknödel und Palatschinken und jetzt zur Vorweihnachtszeit kommen Sie natürlich in den wunderbaren Genuss seiner wechselnden Kleinigkeiten und Hauptspeisen. Rund wird diese kulinarische Vielfalt mit der großen Auswahl an Weinen, die für jeden Genießer erlesener Rebsäfte etwas bereithält.

Da zum Verwöhnen des Gaumens höchste Qualität gehört, achtet der Hahnenhof bei seinen Zutaten auch auf die Verwendung qualitativ hochwertiger Produkte ohne Zusatzstoffe, wozu auch beispielsweise ein französisches Biohuhn aus artgerechter Tierhaltung gehört.Haben Sie nun schon beim Lesen ein wohliges Gefühl empfunden? Dann schauen Sie doch im Hahnenhof vorbei und lassen sich verwöhnen.
Info: www.hahnenhof-mainz.de

Romantisch Im Schatten des Doms: Zur Kanzel

Zur Kanzel

Das Restaurant »Zur Kanzel« in der Grebenstraße ist ideal gelegen - mitten in der Mainzer Altstadt, noch im Schatten des Doms und nur wenige Meter vom Weihnachtsmarkt entfernt. Es befindet sich in einem rund 250 Jahre alten Haus, dessen drei Gasträume (im Sommer übrigens durch den kleinen lauschigen Innenhof erweitert) mit zahllosen Erinnerungs­stücken an die Mainzer Geschichte dekoriert sind und so ein ebenso romantisches wie individuelles Ambiente besitzen.

Guido Ziegelmaier, Spross einer alteingesessenen Gastronomen-Familie und früherer Chef de Service im Pariser Ritz, ist Individualist und arbeitet auf hohem Niveau. Der Inhaber und seine Lebensgefährtin Petra Noll legen allergrößten Wert auf perfekten Service und das Wohlbefinden ihrer Gäste. Die Küche liegt weit über dem Durchschnitt. Das alles führt dazu, dass es auch schon an »normalen« Tagen ratsam ist, rechtzeitig zu reservieren. In der Weihnachtszeit ist dies ein absolutes »Muss«!
Infos: www.zurkanzel.de