Heft 242 November 2010
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Weihnachtsfeiern

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Höchste Zeit für die Planung Ihrer Weihnachtsfeier


Weihnachtsfeier

Man kann sich ein Weihnachtsfest ohne Schnee, ohne Vogel (in der Bratröhre) - ja sogar ohne »Stille Nacht«-Berieselung in den Kaufhäusern vorstellen - aber ohne Lebkuchen und Dominosteine: Undenkbar! Die kleinen Kalorienbomben sind einfach ein absolutes »Muss« für das weihnachtliche Büffet, für das ständige »Zwischendrin«, als Grundlage für Glühwein und auch dann, wenn sonst »nix mehr geht«. - »Na komm, wenigstens noch ein kleiner Dominostein!« Musste man früher fast bis zum 1. Advent warten, bis die Mutter die erste Packung bzw. Dose freigab und die wilde Jagd nach »denen mit viel Schokolade begann« (Platz 2: rosa Zuckerguss, Platz 3: weißer Zuckerguss) kann man sich jetzt schon ab September an ihnen delektieren. Und Profis wissen sogar, wo man das ganze Jahr über Nachschub bekommt. Nur - sind wir einmal ehrlich - bei 38 Grad im Schatten ist man gar nicht mehr so scharf auf sie.

Also bitte bei der Weihnachtsfeier nicht zu sparsam mit ihnen umgehen, sonst kommt es zu ungewöhnlichen Tauschaktionen unter den festlich gedeckten Tischen: »Biete 20 selbstgebackene Zimtsterne für einen Dominostein.«Schon die alten Ägypter haben Lebkuchen gemocht - und ihren Toten mit auf die Reise ins Jenseits gegeben. Als Proviant - oder etwa um den Totengott damit zu bestechen?

Die alten Römer mochten ihr »panus mellitus« so gerne, dass sie es immer bis auf den letzten Krümel aufaßen. Das erklärt wohl, warum selbst in Mainz noch kein Stückchen davon bei einer Ausgrabung ans Tageslicht kam.

Über die Frage, wo der Geburtsort des »heutigen Lebkuchens« ist, gehen die Meinungen auseinander. Nach dem aktuellen Stand wurde er wohl erstmalig im belgischen Dinant hergestellt, dann von den Aachenern übernommen, abgeändert und als Printen vermarktet. Dieses Produkt wurde in fränkischen Klöstern mit Interesse aufgenommen, die Rezeptur noch einmal verändert - und schon war man dem heutigen Produkt schon relativ nahe.Zeitweise wurde Lebkuchen in der Fastenzeit gemeinsam mit Starkbier gereicht - man hat anderenorts sicherlich schon härter Diät halten müssen.

Bei einem klassischen Weihnachtsfeier-Menü oder -Büffet spielt Lebkuchen eher eine untergeordnete Rolle - man findet ihn meist nur in einer Sauce die auf einem alten schlesischen Rezept basiert: Ob man sie nun Christtunke, Pfefferkuchentunke oder Weihnachtssauce nennt, meist beinhaltet sie Pastinaken, Sellerie und Möhren zu denen der Koch eingeweichten Lebkuchen sowie Mandeln, Rosinen und Malzbier zugibt. Gelegentlich ergänzt man noch mit Speck, ja sogar mit Fisch. Gibt man genügend Wein hinzu ist man schon dicht an der Sauce polonaise. In unseren Breiten wird Lebkuchensauce meist zu Wild oder Gans gereicht - dann natürlich ohne Fisch.

Damit wären wir bei der Frage, wie »exotisch« das Essen bei einer Weihnachtsfeier sein darf. Hier hat sich in den letzten Jahres einiges getan. Erlaubt ist alles - was Spaß macht und gut schmeckt. Hauptsache die Stimmung ist gut. Viele Küchenchefs lassen sich in dieser Zeit etwas Besonderes einfallen - es lohnt sich also, die Angebote im Internet und natürlich den MAINZER zu studieren. Eines sollte nie vergessen werden - und man kann es nicht oft genug betonen: Rechtzeitiges Reservieren ist wichtig. »Zu früh« gibt's nicht. Und »zu spät« sollten Sie auf gar keinen Fall dran sein.

Rheinhotel Nierstein

Eurotoques-Küchenchef Peter Heinrich und Familie Platen heißen Sie im Restaurant Platen des Rheinhotel Nierstein willkommen. Klassische, regionale und internationale Küche mit saisonalen und ökologischen Produkten, überwiegend aus heimischer Landwirtschaft verwöhnen Gaumen und Seele. Zu den Spezialitäten zählen fein abgestimmte Menüs, als auch traditionell zubereitete und ausgefallen präsentierte Fisch- und Fleischgerichte für 2 Personen. Menübegleitend wählen Sie aus der größten Rheinhessen-Weinkarte der Welt oder auch aus internationalen Weiß- und Rotweinen oder vertrauen auf die Empfehlungen des Fachpersonals.

Reservieren Sie rechtzeitig für die Weihnachtszeit, damit man Ihren Wunschtermin realisieren kann. Ihr individuelles Menü, Auswahl von Produkten, etc. können in Ruhe nach terminlicher Vorreservierung vereinbart werden. Oder überlassen Sie die Entscheidung Ihren Gästen und wählen á la carte. (www.rheinhotel-nierstein.de)

Schwayer

Ein idealer Platz für Weihnachtsfeiern bis ca. 200 Personen ist das Schwayer im Mainzer Volkspark. Die bevorzugte Lage bietet ein besonderes Ambiente (Haben Sie schon einmal den abendlichen Volkspark im Schnee erlebt?) und ausreichend kostenfreie Parkplätze. Schwayer - das bedeutet frische, bodenständige deutsche Küche mit internationalem Einschlag. Küchenchef Norbert Naßhan serviert Ihnen, der Jahreszeit entsprechend, Gutbürgerliches und Modernes aus qualitativ hochwertigen und vorzugsweise regionalen und saisonalen Produkten.

Selbstverständlich steht ihnen die ganze Bandbreite der Küche zur Verfügung. Man wird ihnen fast jeden Wunsch erfüllen - vom klassischen Weihnachtsbuffet bis zum mehrgängigen Menu. Für musikalische Unterhaltung und Unterhaltungstechnik wird auf Wunsch auch gerne gesorgt. Rufen Sie doch einfach einmal an und lassen Sie sich ein persönliches Angebot machen.(www.schwayer-mainz.de)

Ekbatan

Das kürzlich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Gonsenheimer Sängerheims eröffnete Restaurant Ekbatan bietet Ihnen eine große Auswahl an traditionellen und modernen persischen Spezialitäten. Für private Feierlichkeiten steht Ihnen zusätzlich ein neu gestalteter großer Saal mit Kamin und Balkon für bis zu ca 100 Personen zur Verfügung. Hier bietet man Ihnen auf Wunsch neben iranischen auch eine große Auswahl an klassischen und internationalen Speisen.

Der Name »Ektaban« steht in einer besonderen Beziehung zum Weihnachtsfest: Die Stadt, mit dem heutigen Namen Hamadan, liegt im Nordwesten des Iran und gilt als eine der ältesten Städte des Landes. Sie entstand im 2. Jahrtausend v.Chr. und war bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. Hauptstadt des persischen Meder-Reiches. Von hier sollen die Heiligen Drei Könige nach Bethlehem aufgebrochen sein.

Das Team des Ekbatan fühlt sich dieser uralten Tradition verpflichtet und versucht mit seinem Angebot an Speisen einen Querschnitt aus der Vielfalt der köstlichen persischen Gerichte von der damaligen bis in die heutige Zeit zu bieten. (www.ekbatan.de)

Weingut Nack

weihnachtlich gedeckter Tisch

Wenn Sie Ihre Weihnachtsfeier im Restaurant Nack abhalten wollen, haben sie in dem festlich geschmückten Gau-Bischofsheimer Herrenhaus die Wahl zwischen verschiedenen Räumlichkeiten mit unterschiedlichem - und auch ungewöhnlichem - Ambiente. Würde Ihnen der historische »BlaueSaal« im Barock-Stil (150 Personen) zusagen; der rustikale Gewölbekeller (50 Personen); die regional-typische Weinstube (35 Personen) oder doch eher einer der kleineren Salons und Séparées, die Platz für 4 bis 20 Personen bieten?

Christoph Arenz und sein Team haben bereits die unterschiedlichs­ten Menüs für die Weihnachtszeit zusammengestellt. Auf der Homepage des Hauses können Sie sich ausführlich informieren. Selbstverständlich unterbreitet man Ihnen natürlich auch gerne ein auf Ihre Wünsche ausgerichtetes Angebot. (www.restaurant-nack.de)

Im alten Gutshof

Aus einem alten Nebengebäude des Gutshofes aus dem 18. Jahrhundert entstand die Weinstube »Im alten Gutshof«, die 1996 von Familie Heinz-Günter Hammen in Harxheim eröffnet wurde.

In nur einem Jahr wurde das alte Gebäude in ein ansehnliches Restaurant mit heimeliger Atmos­phäre umgewandelt. Auf zwei Ebenen lässt die geschmackvolle Einrichtung mit zahlreichen Antiquitäten nostalgische Gefühle aufkommen. Ein ehemaliger Weingewölbekeller wurde komplett restauriert. Hier können Sie in persönlicher Atmosphäre Ihre Weihnachtsfeier mit bis zu 60 Personen genießen. Wie würde Ihnen vorher eine Glühweinparty im Freien gefallen? Alles ist machbar.

Am 7. November und 5. Dezember wird ein großes Wildspezialitäten-Büffet angeboten. (www.im-alten-gutshof.de)

Gänsthaler's Kuchlmasterei

Seit mehr als 20 Jahren setzen Karl und Christine Gänsthaler in ihrer »Kuchlmasterei« eigene Maßstäbe für Gaumenschmeichlerei in Mainz. Karl Gänsthaler kombiniert dazu mit seinem Team, wie es die charmante Art des Hauses ist, Gerichte aus seiner Heimat Österreich mit modern interpretierter Küche. Der Veranstaltungsraum zu ebener Erde ist für Feiern aller Art besonders beliebt. Hier ist Platz für insgesamt 55 Personen. Christine Gänsthaler kümmert sich auf Wunsch um das gesamte Konzept, von der Idee über die Dekoration bis hin zur Umsetzung mit aufmerksamem Service.

Selbstverständlich steht am 11. November auch wieder - dem Namen und der Tradition des Hauses verpflichtet - das obligatorische Gansl-Menue auf der Speisenkarte. Wegen der großen Nachfrage wird außerdem am Donnerstag, dem 25. November, das Hildegard von Bingen - Essen wiederholt - ein fein abgestimmtes 3-Gang-Vollwertmenue »zur Anregung der Sinne und des Wohlbefindens.«

Und auch das ist Tradition in der Kuchlmasterei: Die Gänsthalers sorgen auf Wunsch auch dieses Jahr wieder für Ihren Weihnachts-Gänsebraten: Halbe Gans für 2-3 Personen mit Apfelzimtrotkraut, Bratensaft und Knödel (? 39,00). Eine Backanleitung liegt übrigens bei. ( www.gaensthalers-kuchlmasterei.de )

Zum Goldstein

Im Frühling dieses Jahres wurde eine der traditionsreichsten Gaststätten der Mainzer Altstadt - das seit 1747 bekannte, ehemalige Brauhaus »Zum Goldstein« - nach aufwendigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten wieder eröffnet. Haus und Hof erstrahlen in neuem Glanz - der Goldstein ist wieder eine Attraktion, ein absolutes »Muss«. Sein Herzstück blieb dabei natürlich erhalten: der wunderschöne große Biergarten in dem zwei mächtige Kastanien Schatten spenden. Die Gastronomie konzentriert sich auf eine regionale deutsche Küche mit täglich wechselnder Tageskarte.

Selbstverständlich ist man auch für die Herbstsaison gerüstet. Am Martinstag gibt es Herbstlichen Blattsalat, Gänsecremesuppe mit Croutons, eine Martinsgans mit frischem Füllsel, Apfel mit Maronen, dazu Rotkraut und Klöße und zum Dessert: Palatschinken mit feiner Nussfüllung, heißer Schokolade und Vanilleeis (25,- Euro) Bitte unbedingt reservieren!

Ab dem 28. November wird in der Adventszeit immer donnerstags bis sonntags bei schönem Wetter der Biergarten in einen Weihnachtsmarkt verwandelt. Es gibt Glühwein, einen leckeren Eintopf und auch einen kleinen Flohmarkt. Lassen Sie sich überraschen! Im Restaurant werden typische Weihnachtsgerichte gereicht. Bitte auch hier unbedingt reservieren! (Tel.: 06131 23 65 76)

Berghof

Der Marienborner Berghof - das ist »A Stücker´l Österreich in Mainz«. In der Küche spiegelt sich die österreichische Heimat des Chefs wieder. Typische Schmankerl aus Österreich, vom Tafelspitz bis zum Kaiserschmarrn, lassen Erinnerungen an den letzten Urlaub wach werden. Dazu wird eine Auswahl österreichischer Weine, aber natürlich auch rheinhessische Tropfen serviert.

Die angenehme Atmosphäre, die Größe des Lokals, das Engagement, reichlich Parkplätze und die verkehrsgünstige Lage (300m vom ZDF) machen den Berghof auch zu einer idealen Adresse für Feste und Feierlichkeiten jeder Art, ob im kleinen oder großen Rahmen (bis 80 Personen).

Mit Engagement, Gastlichkeit und leckeren Speisen sowie schön gedeckten Tischen - gerne auch nach Ihren persönlichen Wünschen - gibt man Ihren Feierlichkeiten, in angenehmer Atmos­­phäre, den richtigen Rahmen. Fragen Sie nach den Angeboten und der speziellen »Advent- und Weihnachtskarte«. (www.berghof-mainz.de)

Kasematten im Novotel

Das Novotel Mainz ist ein ruhig gelegenes 4-Sterne-Superior-Hotel am Rande der Innenstadt. Auch die Mainzerinnen und Mainzer kommen gerne hier hoch auf den Kästrich um die Annehmlichkeiten des Relax Spa zu genießen - einer 500 qm Wohlfühloase mit einem umfangreichen Angebot an Beauty- und Wellnessanwendungen. Ebenso beliebt sind die beiden Restaurants »Kasematten« und »Bajazzo« (nur mittags geöffnet) in denen Küchenchef André Büsselberg Sie herzlich willkommen heißt.

Abends trifft man sich in den »Kasematten«, die sich in einem historischen Gewölbe befinden, zu den mediterranen Spezialitäten des Hauses. Ein einzigartiger Ort für eine Weihnachtsfeier die lange in Erinnerung bleiben wird. Und im November gibt es auch hier das obligatorische Martinsgans-Essen. Wenn Sie sich das nicht entgehen lassen wollen - vergessen Sie bitte nicht, rechtzeitig zu reservieren.

Restaurant Olympia

In Gonsenheim gibt es das Restaurant Olympia, das für seine griechische und deutsche Küche bekannt ist. Selbstverständlich haben Sie auch bei der klassischen Weihnachtsgans die Wahl, ob sie Sie Ihren Gästen klassisch oder »á la Hellas« mit einem kräftigen griechischen Rotwein servieren lassen. Sehr empfehlenswert auch die Meze-Abende des Hauses. Es steht ein Nebenraum zur Verfügung, der bis zu 23 Personen Platz bietet. (Info und Reservierung: 06131 4 15 87)


(-mdl-)