Heft 238 Juli 2010
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Gesundheit

Colon-Hydrotherapie

Den Darm entgiften


Heilpraktiker Joska Fiedermutz
Joska Fiedermutz, Heilpraktiker in Mainz

Die Darmreinigung ist ein wichtiger Teil der naturkundlich orientierten Erfahrungsmedizin: »Der Tod sitzt im Darm«, wusste schon Paracelsus.

Jetzt gibt es eine High-Tech-Version der altbekannten Darmspülung: Bei der Colon-Hydrotherapie wird der Dickdarm mit Hilfe einer teuren Apparatur grundlegend gereinigt. Dabei regelt der Therapeut Wasserdruck, Temperatur und Fließgeschwindigkeit. Parallel dazu führt er eine spezielle Massage durch.

Die High-Tech-Spülung kommt aus Amerika, wo sie bereits seit Jahren mit Erfolg durchgeführt wird Sie ist aber keineswegs neu: Vor hundert Jahren wurde eine Vorform, der »hohe Einlauf«, bei uns praktiziert - gegen viele chronische Krankheiten. Heutzutage findet die Dickdarmtherapie mit Wasser begeisterte Anhänger.

Das dahinterstehende Denkmodell beruht auf der »Innenweltbetrachtung«. Gemeint ist eine schleichende Vergiftung des Darms durch unsere Umwelt, speziell eine belastete, ballast- und nährstoffarme Nahrung. Das Gleichgewicht zwischen Mensch und Bakterien wird zerstört. Die Folge: zunehmendes Erlahmen der Abwehrkräfte im Organismus. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung hat wegen zu vieler krankheitsfördender Darmbakterien einen gestörten Stoffwechsel

Colon-Hydrotherapie in der Praxis

Wohltuende, angenehme Behandlung - Über ein geschIossenes System wird das Wasser und der gelöste Darminhalt in einen Abflussschlauch geleitet. Dieses Sys­tem verhindert, dass keinerlei unangenehme Gerüche entstehen. Die Colon-Hydrotherapie erzeugt weder Schmerzen noch Krämpfe. Im Gegenteil: Sie wird von den Patienten als äußerst angenehm und wohltuend empfunden. Die Behandlungszeit beträgt 35 Minuten.

Der Selbstvergiftung des Körpers vorbeugen

Durch zu langes Verbleiben der Nahrung im Dickdarm, so der Mainzer Heilpraktiker und Colon-Hydro-Therapeut Jôska Fiedermutz, sammeln sich hochtoxische Zersetzungsgifte und Abfallprodukte des Stoffwechsels im Dickdarm, die nur unvollständig ausgeschieden werden und durch die Darmwand über die Blutbahn in den Körper gelangen können. Es kommt dadurch zwangsläufig zur »Autointoxikation« (Selbstvergiftung), welche die Leber stark belastet. Mögliche Folgen: Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzustände.

Präventivmethode gegen ­Dickdarmkrebs

Der Nobelpreisträger Otto Warburg erkannte bereits 1931, dass ein gestörter Stoffwechsel im Darm die Entstehung und Ausbreitung von Krebszellen begünstigt. Von allen Magen-Darmkrebsen treten 95 Prozent im Dickdarm auf. Die Tendenz des Dickdarmkarzinoms ist steigend.

Krankheiten wie Infektionen, Entzündungen, Rheuma, Polyarthritis (Ent­zündung mehrerer Gelenke), Ak­ne, Schuppenflechte, andere Hautkrankheiten sowie hoher Blutdruck, Migrä­ne, Allergien und viele andere Be­schwer­den werden heute einem nicht funktionierendem Darm zugeordnet