Heft 235 April 2010
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Ostern

Ei . Ei . Ei

Wo kommt das Osterei eigentlich her?


Osterhasi

Jeder kennt es, das traditionelle hart gekochte und bunt bemalte Hühnerei. Es wird im Garten oder Haus in größerer Menge versteckt und von den Kindern bei der offiziellen Suchaktion - »Wollen wir doch mal sehen, ob der Osterhase schon da war?!« - meist auch gefunden. In den folgenden Tagen werden sie »geditscht« und geschält, auf Brot oder mit Senf, Ketchup und/oder Tabasco (Teufelsei), grüner Sauce oder einer anderen regionalen Spezialität zusammen verzehrt, bis im Hause nur noch zu hören ist: »Ich kann keine Eier mehr sehen!« Jüngeren Datums sind Schoko-Eier die es in allen Größen, inzwischen zu fast allen Jahreszeiten und mit allen erdenklichen, auch alkoholischen, Füllungen gibt. Die Kalorien lassen grüßen! Wie immer gibt es verschiedene Theorien über die Entstehung dieses Brauches: Einige Wissen­schaft­­ler vermuten, dass er auf das yezidische Neujahrsfest zurückzuführen und ungefähr 3500 Jahre alt ist, andere verweisen auf die Anhänger Zarathustras. Im deutschen Sprachraum sind sie seit dem 13. Jahrhundert bekannt, der Begriff »Osterei« sogar er seit dem 17. Jahr­hundert. Je nach Region waren es verschiedene Tiere (auch z.B. Kuckuck oder Fuchs) die die Eier versteckten - bis sich der »Oster­hase« schließlich durchgesetzt. In vielen Regionen der Welt hat sich der Ostereierbrauch mit anderen Riten verbunden. Eier werden geditscht (d.h. aneinander geschlagen - der Besitzer des Eis mit der anschließend angebrochenen Schale hat verloren), um die Wette weit geworfen oder man lässt sie, wie z.B. in England, die Straßen runter rollen bis ihre Schale ganz ab ist. (Guten Appetit!)

Osterprügel für die Schönheit

Weit verwunderlicher ist es, was in einigen Staaten Osteuropas gemacht wurde - und in einigen ländlichen Gebieten immer noch üblich ist. Hier werden die Frauen (von den Männern) mit selbst gebastelten Ruten »symbolisch« auf die Beine geschlagen - mancherorts so fest, dass sich die jungen Mädchen nicht mehr auf die Straße trauen. Hintergrund: So geschlagene Mädchen behalten ihre Schönheit ein weiteres Jahr; daher sind Frauen, die keine Schläge abbekommen, so liest man in Berichten, oft sogar beleidigt. Als Dank (!) für diese Schläge (und den Erhalt ihrer Schönheit) überreichen die Damen den Herren - ein buntes Osterei! In einigen Gegenden dürfen sich die Frauen am Nachmittag oder am nächsten Tag revanchieren und Männern, denen sie auf der Straße begegnen, kaltes Wasser überschütten. Da die Mainzerinnen und Mainzer sich ja bereits vor der Fastenzeit austoben konnten, sind solche Rituale sicherlich nicht transferierbar. In unseren Breiten genießt man lieber gemeinsam die Frühlingssonne und geht aus. Wir empfehlen Ihnen gerne ein paar österliche Zielpunkte.

CineStar: Ein kleines Geschenk fürs Osternest

Zu Ostern hat der CineStar Filmpalast wieder ein Sonderangebot. Das beliebte Geschenkspecial ist neu aufgelegt worden. Für 22,50 ? kann man seit dem 4. März 2010 wieder zwei Eintritte kombiniert mit der passenden Verpflegung für zwei Personen erhalten. Das Paket ist in einer edlen Metallfilmdose verpackt. Daneben ist weiterhin das 5 Sterne-Ticket (5 x großes Kino auf einer Karte) für 32,50 ? erhältlich. Als ideales Nebengeschenk bietet CineStar noch den 5 ? Gutschein an. Und in diesem Jahr ganz neu: Der Gutschein für zwei Personen für die beliebten 3D-Vorstellungen. Dieser ist für 25 ? in einer besonderen Box verpackt und beinhaltet bereits die speziellen 3D Brillen. Alle Gutscheine sind während der Öffnungszeiten im Residenz & Prinzess in der Schillerpassage und im CineStar in der Holzhofstraße erhältlich. (Infos: www.cinestar.de)

Ostern im Zollhaus mit Bärlauch und Lamm

Wenn Sie Ostern noch nicht verplant haben, dann auf ins Zollhaus nach Nackenheim. Dort ist am Karfreitag und an den Osterfeiertagen von 12 - 22 Uhr geöffnet. Also genügend Zeit, sich aus der Osterkarte das Passende rauszusuchen. Und wenn Sie sich nicht entscheiden können, Ulli Schütz und ihr Team haben für Sie ein Ostermenü für 32,00 ? zusammengestellt. Gründonnerstag gibt es traditionell die original hausgemachte Frankfurter Grüne Soße. Die Liebe zur Dekoration von Uli Schütz werden Sie sicher auch an den Ostertagen erkennen. Freuen Sie sich drauf. Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, liebe Leser: Das Restaurant »Zollhaus« hat bei der Vergabe des Gastronomiepreises Rheinland-Pfalz 2010 in der Kategorie »Weinrestaurant« den 1. Preis gewonnen. DER MAINZER gratuliert.

Osterkarte im Hahnenhof

Anja und Tibor Jakus vom Hahnenhof, dem Weinhaus und Restaurant in der Wallaustraßen, haben sich auch schon auf Ostern vorbereitet und ihr Küchenchef Eugen von Heider wird wieder mit Köstlichkeiten aus dem Rheinhessischen sowie Gerichten und Spezialitäten der Saison verwöhnen - natürlich nach wie vor ohne Verwendung von Geschmacksverstärker und Zusatzstoffen. An Ostersonntag und Ostermontag werden ausschließlich die Gerichte der speziellen »Osterkarte« angeboten: Gourmetverführungen vom Feinsten - von der »rosa gebratenen Flugentenbrust mit grünem Spargel« über die »mit Mangold gefüllten Röllchen vom Steinbeisser« bis hin zum Involtini vom Weidelamm mit Speckbohnen-Quiche. Wer es lieber fleischlos mag darf sich auf ein »Nest aus Blattspinat und Salzkartoffeln mit pochierten Eiern und Sauce Hollandaise« freuen. (Infos: www.hahnenhof-mainz.de)

Osterbrunch im advena Europa Hotel

Für alle Familien, die an Ostern einmal völlig entspannen wollen, hat das Mainzer advena Europa Hotel genau das richtige Angebot: »Ostern im Goldenen Mainz! Erleben Sie mit Ihrer ganzen Familie ein rundum entspanntes und ereignisreiches Osterwochenende in der Domstadt am Rhein. Entdecken Sie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, von den Mainzer Museen bis hin zu Dom und Gutenberg. In der Thermen- und Saunawelt »Taubertsberg-Bad«, die nur fünf Minuten vom Hotel entfernt ist, finden Ihre Kinder Spaß und Sie Erholung pur. Darüber hinaus genießen Sie an Ostern unseren beliebten Familienbrunch mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten.« Im Angebot erhalten sind ebenfalls enthalten: Die Mainz-Card, Osterüberraschungen für die Kinder, Schlemmermenü und Sektfrühstück. Verlängerungsnächte können dazu gebucht werden. Der beliebte Oster-Familienbrunch gibt es natürlich auch für die Mainzer - an beiden Feiertagen jeweils von 11.00 bis 14.30 Uhr. Rechtzeitige Reservierung wird empfohlen. (06131 - 97 10 70; weitere Informationen: www.advenahotels.com)

Osterausflug nach Schloss Sörgenloch

Das kleine Renaissance-Schlösschen am östlichen Ortsrand von Sörgenloch wurde im 18. Jahrhundert von den damaligen Herren des Ortes, der Familie von Köth-Wanscheid, erbaut. Im angrenzenden Gebäude befindet sich ein Drei-Sterne-Landhotel, das über 24 großzügig geschnittene Zimmer im ländlich-modernen Stil verfügt. Das Restaurant befindet sich im alten Schlossgebäude. An Werktagen wird hier mittags zusätzlich zur abwechslungsreichen Hauptkarte ein wechselndes Stammessen angeboten, sonntags (außer an Feiertagen) ein spezielles Dreigang-Menü. Abgerundet wird das Angebot durch die Vinothek, deren Schwerpunkt bei Rheinhessischen Spitzenprodukten liegt, ergänzt durch Klassiker und spannende Geheimtipps aus Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und der Neuen Welt. Weinproben mit dem Schlossherrn Thomas Heinicke sind für Gruppen ab zehn Personen möglich. Hier in der Vinothek und bei schönem Wetter auch auf der Sommerterrasse werden kleine Gerichte von der separaten Vinothek-Karte serviert. (Weitere Informationen: www.schlosssoergenloch.de)


(-mdl-)